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Enträtsele die Geheimnisse deiner Silberschätze! In diesem Forum dreht sich alles um die Identifikation von Silberstempeln, Silberpunzen, Meistermarken, Beschauzeichen und anderen Kennzeichnungen auf altem und neuerem Silber. Egal ob du Sammler, Silberschmied oder einfach nur neugierig bist – tausche dich mit anderen Kennern aus, entschlüssele die Botschaften der Punzen und erfahre mehr über die Geschichte deiner Silberobjekte!
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Ich habe einen wunderschönen handgetriebenen? und vergoldeten Silberbecher im Urlaub beim 80 Euro Waldi (von Bares für Rares) in seinem Eifelantikladen erwerben können. Wer kann die Punzen auflösen? Der Becher ist 86 mm hoch und am Mündungsrand 65 mm im Durchmesser. Er wiegt 92,6 g.
Ich gehe davon aus das er nicht gegossen sondern handgetrieben ist. Erkennbar ist in der ovalen Punze eine 875 und ein nach rechts blickender Kopf. die große Punze sieht wie ein Reiter auf einem Pferd mit Lanze aus. Ist der Becher wirklich von 1793?
Hallo,
vorweg, von Punzen weiß ich nichts ausser dem, was ich hier aufschnappte.
Bei deinem Becher wollte ich verstehen, was da eigentlich drauf abgebildet ist,
Adler auf der einen Seite, die andere Seite versteh ich nicht.
Und daher schaute ich, ob es das Bild noch woanders gibt.
Dabei tauchte dieser Becher auf: [Gäste sehen keine Links]
Ähnliche Abbildungen, nur etwas eleganter. Und schau dir dort mal die Punzen an.
Mir sieht es so aus als wäre dein Becher eine Nachbildung von dem verlinkten,
als ob jemand den Eindruck vermitteln wollte er sei ein russischer Silberschmied.
Nachtrag:
Noch einen "Originalbecher" gefunden [Gäste sehen keine Links]
vorweg: Dir ist aber schon klar, dass Silber aus Russland entweder der Burner sein kann, wenn authentisch, es oft immer noch ist. (Gibt aber auch eine ganze Reihe von Sammlern, die aus ethischen Gründen Abstand davon halten bis nehmen und hin zu sich von Sachen sogar zu verabschieden.)
Oder aber auf Grund der Unmengen an Nachahmungen und Fälschungen, nun ja - nix wirklich. Überleg Dir bitte schonmal, welchem (richtigen) Experten im richtigen Leben Du das Teil in die Hand geben könntest - das bekommt man von Fotos nicht gescheit hin. Die alten Punzen auf dem Becher kann man 'interpretieren', also was sie besagen sollen. Die scheinbar simple Frage, ob das Dingelchen tatsächlich aus dem Jahr ist, kann man daher so nicht so einfach auch beantworten. Kann sein oder auch nicht.
Und die beiden neuzeitlichen sind viel zu klein und undeutlich, um sicher sagen zu können, dass sie eine offizielle Repunzierung sind.
Ok, um damit anzufangen - das ist schon UdSSR, der Feingehalt nicht mehr in zolotniki angegeben sondern in Tausenderteilen - ab 1927-. In der ovalen Punze also 875 und der Kopf eines Arbeiters mit einem Hammer auf der Schulter als Länderkennung; die ist außerdem doppelt geschlagen und etwas matschig & nicht gut zu sehen. Der mögliche Inhalt erschließt sich nur dadurch halbwegs, dass die runde Punze - nochmal der Arbeiter mit Mütze, den Hammer auf der Schulter - recht deutlich ist. Der hat auch einen einzelnen Punkt noch dazu und dient damit als Anzeige für die Stadt der Beschau - hier Moskau. In der ovalen müsste daher rechts noch ein Dreieck sein, ein griechisches Delta eben auch für die Stadt.
In einem russischen Forum kannst Du auf einem vorgestellten Abzeichen eine solche Kombi gut sehen, dabei die runde Punze mit auch einem (anfänglich noch verwendeten) Δ. [Gäste sehen keine Links] - gewählt hatte ich den auch, weil weiter unten gegen Ende auch die entsprechenden Abb. mit dabei sind.
Und Moskau ist auch das, was der Reiter auf dem Pferd - mit Lanze wie er den Drachen sticht - meint. Es war die (oder ein Teil der) Stadtmarke für Edelmetalle 1741-1898 in Gebrauch, der Heilige Georg Drachentöter, Patron und Wappen, s. [Gäste sehen keine Links] - hier im eigenen Umriss. In der Form gab durchaus so gestempelt welche zwischen 1777 und 1816, parallel zu kleineren in Kartuschen.
Dann das А•Т über der 1793 sind die Initialen des Beschaumeisters und das Jahr in dem er wenn den Becher gestempelt hat - da sind ein paar aufgeführt, nur als optische Bsp. [Gäste sehen keine Links]
In der (hab eine ältere Ausgabe) Standard-Literatur Postnikova-Loseva unter #2094 als Титов Андрей ::: Titov Andrej, aktiv 1786-1798.
Ein Hl. Georg und der Beschaumeister da mit 1795 dort zu sehen, klein, aber erkennbar [Gäste sehen keine Links] - aber natürlich nicht vergleichstauglich.
Da gibt es aber eine im 925-1000 Forum, obwohl nicht sehr schön auch aus 1795 und scrollt man etwas runter eine Teilansicht eines Bechers wie dieser hier gestaltet, Rokoko-Elemente und Adler [Gäste sehen keine Links]
Tja, und dann die kaputte Meistermarke beginnend mit einem Л = L - das ist nicht so sehr verstempelt, sondern der Stempel ausgebrochen z.B.. Der zweite Buchstabe nicht erkennbar, kann auch nicht mal raten, was die beiden Relikte unten für einen kyrillischen Buchstaben machen sollten. Bekannt mit Initialen beginnend mit L sind einige - aber entweder deutlich früher aktiv oder um Einiges später. Sicher, da ist noch lang nicht elles erforscht, aber...
Dein nächster Schritt sollte Dich auch vllt. doch erst noch dahin, in das speziellere Forum führen - da sind so einige Cr++cks gerade auch für russisches Silber dabei.
Und ja, wirft man die Vögel in die Bildersuche, so kommen mehr solcher Becher, auch in Variationen, paar davon dazu (Punzierungen unterschiedlich, nichts daran messen) - viele sind ziemlich genau um 8 cm hoch und um die 90 g. [Gäste sehen keine Links] [Gäste sehen keine Links] [Gäste sehen keine Links]
beim letzten steht was dabei, Kurzzitat via DeepL "Silbernes Glas (Stopa) im Stil des russischen Barocks. Auf dem Schaft befindet sich ein geprägtes Muster mit Darstellungen eines aufsteigenden Adlers mit ausgebreiteten Flügeln und eines Adlers, der sich auf einer Säule niederlässt, sowie charakteristischer barocker Schnörkel, Säulen und Blumen. Der Adler als Symbol des Russischen Reiches wurde häufig auf Silberbechern des 18. Jahrhunderts dargestellt. Die ursprüngliche Feuervergoldung ist auf dem Becher erhalten geblieben. ..."
Der hier gezeigte Becher und die Punzen - es gibt Anhaltspunkte für 'könnte aus der Zeit sein' wie in etwa auch Argumente dagegen
Gekauft hab ich den Becher, weil er einfach schön ist und mir gefallen hat. War auch nicht teuer, mit etwa dem doppelten Silberankaufswert...
Hätte gar nicht vermutet das er aus Russland kommen könnte. Ich gehe auch nicht von einer Fälschung aus. Den Aufwand mit der Handarbeit hätte sicherlich niemand betrieben, zumal die Becher in der Art doch recht häufig angeboten werden.
Ich hab mal wieder Energie, in meiner Nachlasstruhe zu wühlen... Dieser Becher hat nicht die klassischen Silberpunzen, aber mein Gefühl sagt mir, dass es Edelmetall sein muss...
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Dieses bekrönte A finde ich hier zwar nicht Hallo :slightly_smiling_face: AO um genauer zu sein für Arthur Otto, Köln und Lippstadt - @cornetto hatte schonmal was zu dem Unternehmen geschrieben, also kein Hersteller, sondern Großhändler
Silber-vergoldeter Vogel, wohl Schützenpreis. Kann mir jemand sagen, ob es sich hier um eine Schweizer Stadtmarke, evtl. Biel handelt? Und kennt jemand die Meistermarke? Das Stück ist um ca. 1650-1680. Die Medaille ist aus Beromünster. Danke!!
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Der Beitragsersteller hat sich nicht noch mal gemeldet ... schade eigentlich. Da will ich mal auflösen. Es ist natürlich Salzburg. Zum Vergleich
Hallo, Ich habe vor kurzem diesen kleinen Silberbecher zusammen mit einem Konvolut von anderen Gegenständen von einem Verkäufer in Bayern erhalten. Der Becher hat keine Prägungen, aber einige Symbole wurden auf den Boden geschrieben/gezeichnet. Die Silberform selbst scheint gehämmert zu werden und dann wird das Design von einer Form innerhalb geprägt. Gibt es Schätzungen zu Herkunft und Alter?
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Hallo & willkommen :slightly_smiling_face: bitte nochmal versuchen größere Bilder einzustellen (immer 5 gehen in einen Post, bis ca. 500kb/St. momentan) - ganze, nicht abgeschnitten und welche richtig im Profil, damit man die Motive rundherum erkennen kann. Dazu (immer) Maße angeben. Die Beschriftung möglicherweise Buchstaben aus einem nicht-lateinischen Alphabet. Gruß nux
Ein Flohmarktfund, der mir Rätsel aufgibt. Der Becher weist figürliche Darstellungen auf, die schwer zu deuten sind. Aufgrund der Punzierung mit Halbmond Krone 835 ist von einer Herstellung in D ab den 20er/30er-Jahren auszugehen. Wer ist der Silberschmied? MfG silberfreund
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Die Evo war eigentlich eine Scheideanstalt und hat Silberbarren hergestellt...
Liebe ForenMitglieder, Den auf dem Fotos zu sehenden Silberbecher habe ich vor kurzem geschenkt bekommen. Da ihr erfahren seid, in Bezug auf russische Punzen wollte ich nachfragen, ob ihr die Zuschreibung bestätigen könnt. Der Becher soll aus Moskau sein. Über eure Hilfe würde ich mich freuen.
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Hallo, was ist denn zur Geschichte des Bechers bekannt? kann der aus der Zeit stammen? also gibt es eine lückenlose Provenienz? man kann zwar (versuchen), die Punzen zu interpretieren - aber selbst bei 'zufriedenstellenden' Übereinstimmungen kann und wird man hier nichts zuschreiben oder für authentisch erklären (können). Dafür gibt es Fachmenschen im richtigen Leben, die auch anfassen können sollten. Silber mit russischen Punzierungen ist fast immer heikel, da es vermutlich viel mehr...
Hallo mal wieder, habe schon länger diesen kleinen Becher mit einem Monogramm und 3 Punzen auf dem Boden. Den schreitenden Löwen kann ich identifizieren, dann nur der Buchstabe S (steht das für Silber?) und die 3. Punze kann man leider nicht richtig erkennen. Habe versucht, es möglichst nah zu fotographieren, mehr ging nicht. Meine Frage ist, für welchen Zweck der ganz kleine Becher (höhe 3,5 cm, Durchmesser 2,5 cm) gedacht war. Interessieren würde mich auch der Hersteller. Vielen Dank für eure...
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Hallo Porzellanmaus, doch, doch jetzt sind die Bilder da, aber das was zu sehen ist, scheint mir weniger eindeutig als Du meinst. Den schreitenden Löwen kann ich identifizieren Als schreitenden Löwen, kann ich das Tier auch identifizieren, aber nicht als einen solchen, welcher als britische Garantiemarke erscheint. Dafür ist er zu mollig und das Schwanzende sollte noch zurückschwingen. Auch kenne ich im britischen Raum keine Punze mit Jahresbuchstaben die rund wäre. Deshalb habe ich dann bei...
Wenn die Vergangenheit dunkle Geheimnisse verbirgt... ein Thriller aus dem Ruhrpott
Haldenfeuer: Alte Schuld. Düsterer Sog. Ein Psychothriller. Kein Entkommen.
Für Leser, die komplexe Gesellschafts-Thriller lieben, in denen die Spuren eines Verbrechens Jahrzehnte zurückreichen. HALDENFEUER ist eine Geschichte über alte Schuld, die über Generationen gärt, erzählt mit kühler Präzision und einem unbarmherzigen Sog.
Begleiten Sie Frank Köhler, Meike Elif Demir und Ben Brenner auf
dieser Jagd, die in Dortmund beginnt. Aber seien Sie gewarnt: Wenn man zu tief in
die Abgründe blickt, blicken die Abgründe auch zurück.
Euer Ralph (rup)