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Hutschenreuther Tasse/Untertasse

Entdecke die Geheimnisse deiner Porzellanschätze! 🗝️ In diesem Forum dreht sich alles um die Bestimmung von Porzellanmarken und Porzellanstempeln. Egal ob du Sammler, Liebhaber oder einfach nur neugierig bist – hier findest du Antworten auf deine Fragen!

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Damit wir dir bei der Bestimmung deines Porzellans bestmöglich helfen können, beachte bitte folgende Regeln:

Bilder des gesamten Objekts: Stelle gute Bilder des gesamten Porzellanobjekts zur Verfügung.
Makroaufnahmen von Stempeln und Signaturen: Fotografiere alle Markierungen als Makroaufnahme einzeln, damit die Details gut erkennbar sind.
Stempel unter der Glasur? Gib an, ob sich die Stempel unter der Glasur befinden.
Informationen zur Herkunft und Historie: Teile alle vorhandenen Informationen zur Herkunft und Historie des Stücks mit. Gib möglichst die Abmessungen mit an.

So können wir uns ein umfassendes Bild von deinem Porzellanobjekt machen und dir die bestmögliche Unterstützung bieten. 😊

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Hutschenreuther Tasse/Untertasse

Beitrag von Pinselohr »

Na ja, "Haufen" war ja auch eher ne flapsige Formulierung.
Für mich ist ja schon beeindruckend, dass es so viel Dokumentation überhaupt (noch) gibt.
Aber wird wohl auch ein Stück Deutsche Gründlichkeit dabei sein. :)

Also kann es durchaus sein, dass Hutschenreuther die Tassen als quasi Rohling an Porzellanmaler verkauft hat?
Aber warum haben die dann überhaupt ihre Marke drauf gemacht?
Das könnte doch dann nur sein dass ein externen Maler dann auch wieder nur im Auftrag von H. bemalt hat, oder?
Auf der Untertasse ist ja immerhin ne Nummer. Aber wenn es genügend "Externe" gab, wird das ja die Nadel im Heuhaufen.

Ha! Da sind wir wieder beim Haufen ....
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Hutschenreuther Tasse/Untertasse

Beitrag von nux »

Pinselohr hat geschrieben: Montag 25. Mai 2026, 20:01 Das könnte doch dann nur sein dass ... im Auftrag von
nein, das glaub ich kaum. Im Gegensatz zu moderneren Zeiten gab es bis in die Mitte des 20. Jh. eine verhältnismäßig sehr große Anzahl 'freier' Unternehmungen, die Porzellan dekorierten. Also bemalt, bedruckt, garniert, vergoldet oder versilbert ...nach eigenen Vorstellungen, mit eigenem Sortiment. Aber auch Auftragsarbeiten machten. Für Händler, Private und öffentliche Stellen. Selten bis nie für Porzellanhersteller. Und gerade Hutschenreuther Hohenberg hatte selbst Malereien übernommen - die hätten da auch eher keinen Bedarf gehabt
Warum auf dem Porzellan die Manufakturmarke ist? den Aufdruck kann man zwar im Produktionsprozess weglassen, aber ist dann eine Sache für sich und macht man nicht für ein paar Teile. Eher ist es so, dass reguläre Kleinpartien abgezweigt wurden oder Übermengen sowie eben B-Ware weiß abgegeben wurden.

Wenn - ausdrücklich, das ist eine Annahme - die Tasse irgendwo anders ihr Finish bekommen haben sollte: ja, selten dann der Ursprung nachweisbar. Mit Bordmitteln kaum machbar. Es soll schon gelungen sein aus alten Katalogen oder anderen Papieren, Vorlagen, Bestellungen, Rechnungen etc. Quellen zu finden, aber von solchen meist kleineren Betrieben bis hin zu Hausmalereien hat sich auch meist kaum irgendwas erhalten außer ihren Erzeugnissen. Viele haben ihre eigenen Marken mit drauf gebracht, einige auch die Porzellanmarke dabei abgedeckt. Andere haben nur Auftrags- oder Dekornummern hinterlassen (falls was mehr gewünscht wurde oder kaputt ging, konnte man daran sehen, was & wie es war), teils gibt es nur Malernummern (wer hat es gemacht, welche Stücke, wie viele, danach wurde auch abgerechnet). Andere haben Kürzel hinterlassen. Im Idealfall findet man weitere Stücke mit gleichem Dekor, die 'mehr mitbringen', also Namen drauf haben bis hin zu Etiketten oder Verpackungen, aber ... das wäre schon, selbst wenn irgendwo eine Info sein könnte: mehr ein Stecknadelkopf in einer ganzen Scheune voll Stroh
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Hutschenreuther Tasse/Untertasse

Beitrag von Lacritz »

nux hat geschrieben: Montag 25. Mai 2026, 18:20 die dicken gespreizten Henkelansätze
Diese charakteristischen Henkelansätze haben bei Olivia nur die Hohlteile wie Kannen, Zuckerdose etc. Die Tassen haben das nicht. Hier gibt es auf instagram ein Video [Gäste sehen keine Links], wo man die Tassen gut sehen kann.
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Hutschenreuther Tasse/Untertasse

Beitrag von Pinselohr »

Schon wieder ein Monat rum ... wie die Zeit vergeht.
Also erst mal vielen Dank für den Input. Is ja schon spannend, vor allem für jemanden dessen Hobby nun nicht gerade Porzellantassen sind.
Ich hab inzwischen die Teile noch einmal bei (anderem) Lichte betrachtet, und da sind mir noch Prägungen im Porzellan selbst aufgefallen.
Einmal eine "806" und dann noch ein Wappen, was eben so wie das von Hutschenreuther aussieht.
Kann man das Teil damit besser eingrenzen?
Ich hab inzwischen auch mal die allwissende KI losgeschickt, aber es gibt wohl wenig oder nichts in irgendwelchen Bilddatenbanken. (was ich schon putzig finde)
Schöne Grüsse
Roland
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Hutschenreuther Tasse/Untertasse

Beitrag von Sartre99 »

Pinselohr hat geschrieben: Dienstag 23. Juni 2026, 20:06 Einmal eine "806" und dann noch ein Wappen,
na wäre ja schön wenn du uns das zeigen könntest.
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Hutschenreuther Tasse/Untertasse

Beitrag von Pinselohr »

Wappen.webp
Wappen.webp (24.09 KiB) 13 mal betrachtet
Nummer806.webp
Nummer806.webp (23.14 KiB) 13 mal betrachtet
klar, sorry
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Beitrag von nux »

Pinselohr hat geschrieben: Dienstag 23. Juni 2026, 20:06 Einmal eine "806" und dann noch ein Wappen, was eben so wie das von Hutschenreuther aussieht.
Kann man das Teil damit besser eingrenzen?
Das Foto ist mit der Komprimierung durch die Forensoftware echt nur noch winzig und die Ausgangsquali scheint's nicht so hoch - das sieht etwas angedunkelt und rumgedreht so aus

und ist eine alte Prägemarke von C.M. Hutschenreuther ab 1865
CMHR Blindstempel.webp
CMHR Blindstempel.webp (4.39 KiB) 9 mal betrachtet
- auf S. 208 im PDF des Porzellanikons die Nr. 3 (Link schon auf der ersten Seite)
Ist das nun auf der Tasse oder der Unteren?
k.A. wie lange der noch verwendet wurde; finde ich eher ungewöhnlich.

die 308 wird eine Form-Nummer eines einzelnen Teils sein; Rückschlüsse daraus zu ziehen - kann vllt. ein eingeweihter Fachmensch, ich nicht.
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Hutschenreuther Tasse/Untertasse

Beitrag von nux »

Pinselohr hat geschrieben: Dienstag 23. Juni 2026, 20:06 Ich hab inzwischen auch mal die allwissende KI losgeschickt, aber es gibt wohl wenig oder nichts in irgendwelchen Bilddatenbanken. (was ich schon putzig finde)
also, ich weiß ja nicht mal warum uHW sich das in so viele Köpfe so falschgründig eingenistet hat. KIs wissen selbst gar nichts - es sind per se erstmal nur Arbeitsgeräte, Werkzeuge. Wie Angeln zum Fischen auch. Und: welchen Chatbot welcher KI hattest Du denn am Wickel & beauftragt? kein normaler user hat doch 'mit der KI' selbst zu tun. Es gibt außerdem ja nun wirklich mehr als eine und Agenten von solchen und Kommunikationsschnittstellen oder Arbeitsplattformen.

Guugl? auf Stichworte wie 'chatbot der google ki' bekommst Du zwei wesentliche AW (hier erstellt vom integrierten Chatbot der Suchmaschine)
1. Der offizielle KI-Chatbot von Google heißt Gemini . Er basiert auf Googles fortschrittlichsten Sprachmodellen und ist darauf ausgelegt, menschenähnliche Gespräche zu führen, Texte zu schreiben, Programmiercode zu erstellen und komplexe Fragen zu beantworten
2. KI-Modus in der Google-Suche - Google hat seine traditionelle Suchmaschine direkt um einen integrierten KI-Chatbot erweitert, den sogenannten KI-Modus. Vorteil: Statt reiner Linklisten erhalten Sie direkt zusammengefasste Antworten mit Quellenangaben und können im Anschluss gezielte Folgefragen stellen."

Chattest Du mit dem, nennt 'er' die KI der Suchmaschine übrigens in der 3. Person 'sie'

zu 2. hatte ich letzt schon was geschrieben " ... auf Suchworte oder -bilder zwar in Ultrahochgeschwindigkeit aber eben nur die Oberfläche des www abgrasen. Dann daraus Satz-Bündelchen machen und zum Verzehr vorlegen (Gehalt und Richtigkeit hier noch unberücksichtigt). Spätestens dann, wenn man für eine sinnige Info Teile aus auch nur einer einzigen Ebene tiefer braucht (also im Original als Quelle, nicht wiedergekäut aus Suchergebnissen) oder haben will/muss - also in Datenbanken mit eigenen Suchvorgängen - sind die KInderchen schon raus. Die gehen auch nicht in digitale Bücher oder in richtige Bibliotheken. Alle weiteren Ebenen darunter schon gar nicht
(letzter Post) https://www.dieschatzkisteimnetz.de/vie ... p?p=221655

Dann: natürlich gibt es Bilddatenbanken und andere Sammlungen. Aber: da geht bzw. tw. schon: ging zwar eine Suchmaschine auf Stichworte hin und produziert(e) auch Ergebnisse. Aber keine KI-gestützte-/basierte (mehr). Zum einen, weil die anders arbeitet: sie sammelt wie vor beschrieben nur frei zugängliche Info an der Oberfläche des web ein (s.o.). Zum anderen: ist Dir nicht aufgefallen, dass Du nicht nur mehr wg. keksen klicken musst, sondern auch, dass Du überhaupt Mensch bist, um Zugang irgendwo zu bekommen?
Grund: nach vielen Vorfällen mit web scraping - das automatisierte Auslesen von websites mit Bots - also schlicht Datenklau - und mehreren massiven Crashs mit Schäden deswegen, Copyright-Verletzungen ohne Ende u.v.a.m., schützen Betreiber jetzt ihre Inhalte dagegen. Sperren KIs und ihre Bot-Kumpane nach Möglichkeit aus. Das wiederum schränkt jetzt schon die Antworten von KI-gestützen Suchen partiell ein. Sie 'sehen' und 'lesen' nicht mehr alles, weil sie nicht mehr überall hin dürfen...

Zu Tschettschipiti und Clood sag ich mal nichts. Beim ersten weiß ich nicht, was mit dem anfangen soll. Der zweite funzt so-lálá für dies und das. Hat aber im freien Modus wohl kein spezifisches Gedächtnis. Bekam 'gesagt' man Chats speichern muss, als Text und beim nächsten Mal erst wieder reinfüttern und wiederanzuknüpfen. Das ist für mich - weia. Daneben. Das hatte man früher schon beim Atari, extra eine savegame disk 🙃
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