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Entdecke die Geheimnisse deiner Porzellanschätze! In diesem Forum dreht sich alles um die Bestimmung von Porzellanmarken und Porzellanstempeln. Egal ob du Sammler, Liebhaber oder einfach nur neugierig bist – hier findest du Antworten auf deine Fragen!
Forumsregeln
Damit wir dir bei der Bestimmung deines Porzellans bestmöglich helfen können, beachte bitte folgende Regeln:
Bilder des gesamten Objekts: Stelle gute Bilder des gesamten Porzellanobjekts zur Verfügung.
Makroaufnahmen von Stempeln und Signaturen: Fotografiere alle Markierungen als Makroaufnahme einzeln, damit die Details gut erkennbar sind.
Stempel unter der Glasur? Gib an, ob sich die Stempel unter der Glasur befinden.
Informationen zur Herkunft und Historie: Teile alle vorhandenen Informationen zur Herkunft und Historie des Stücks mit. Gib möglichst die Abmessungen mit an.
So können wir uns ein umfassendes Bild von deinem Porzellanobjekt machen und dir die bestmögliche Unterstützung bieten.
da fehlt noch was - in dem Fall auch ganz wichtig zur Einordnung - das woher bitte und seit wann wo bekannt. Wenn Du jetzt schreiben würdest ganz sicher seit 4 oder 5 Generationen weitervererbt, wäre ich baff.
Fakt ist, das solche Marken in der Form der Initiale AR für Augustus Rex ca. 1725-1740 von der Manufaktur Meissen verwendet wurde. Nun - nach 18. Jh. sehen der Herr und die Dame ja nun aber nicht aus. Das kann also schonmal nicht passen und so hat man es vllt. mit einer Nachahmermarke - wie das AR der Porzellanmalerei von Helena Wolfsohn zu tun. Oder aber sogar eine weitaus jüngere auf Repliken in irreführender Absicht als Fälschung. Dann also bisschen graben & buddeln, hier die Eckdaten mit Bildern zwecks Erläuterung dazu
Beide gezeigten Figuren sind vom (Grund-)Modell her übrigens von der KPM Berlin, Entwurf Friedrich Elias Meyer; und wenn man sich die ansieht, sieht man auch was hier fehlt bzw. anders ist.
Zuerst der Mann mit - nur scheinbar - einer Ziege und da steht es dann auch dabei, was es ist: ein polnischer Bock, eine Art Dudelsack [Gäste sehen keine Links] - da fehlt das Pfeifenende
dort noch einer [Gäste sehen keine Links]
am besten der, eine spätere Ausformung [Gäste sehen keine Links]
die Darstellung also eine Art zwei-Teekesselchen in einem, glaub das heißt Metonymie - hier Ziegenbock und Bockpfeife verpaart. Weil diese Bockpfeifen hatten weder Kopf noch Hörner [Gäste sehen keine Links]
Es gibt zwei Harlekine mit Bockpfeifen der Manufaktur Meissen, die aber zum Lachen ernsthaft welche [Gäste sehen keine Links] - und [Gäste sehen keine Links]
Ok und der hier? der hat so ein Panflötchen was er dem Böckchen vor die Schnauze hält: das allein schon macht keinen Sinn. Wie kommt's? glaub man kann das schon ahnen - da hat wer bei der KPM Berlin abgekupfert, nämlich Engländer [Gäste sehen keine Links] - Chelsea Derby ca. 1769-75. Nicht lange danach. Kann sein die wussten gar nicht was es mit dem 'doppelten Bock', dem Wortspiel à la Wasserhahn und water cock auf sich hat, weil Dudelsäcke da ganz anders waren und irgendwie mehr in Richtung bockshufigen Pan gerieten ... k.A. es musste ja aber auch etwas anders werden ...
Von wiederum Derby haben sich dann aber weitere Hersteller im Zuge des Historismus und auch im 20. Jh. die Figur abgeschaut. U.a. Sitzendorf in Thüringen. Da hatte ich eben den Herrn noch nicht einzeln und als reine Figur , aber die Dame gibt es ja auch noch. Da also beide als Kerzenhalter [Gäste sehen keine Links]
dann dort weiter, die Dame solo mit Sitzendorf-Marke (vor 1900 ca. jedenfalls ) [Gäste sehen keine Links] - vergleicht man da die Qualität, wird schon ersichtlich, dass das so übernommen wurde, aber etwas nicht stimmt. Ach so ja - da weiß ich nicht, ob es eine 'Zwischenstufe' gab, aber im Original ist 'die Erde' der Gruppe der 4-Elemente-Allegorien ebenfalls von KPM Berlin [Gäste sehen keine Links]
Dann gibt es noch jene Korbträgerin wie hier diese Deine [Gäste sehen keine Links] - aber abgesehen davon dass die Bodenmarke zwar beschrieben ist mit dem AR glaub ich das nicht, das Helena Wolfsohn die Figur dort oder die hier bemalt hat. Das sieht nicht nach der Form einer der von ihr verwendeten Bodenmarken aus und ist da wie hier qualitativ meilenweit von jener Porzellanmalerei entfernt.
Es geht auch noch etwas bedenklicher wie [Gäste sehen keine Links] oder der nicht-Meissen-nein! [Gäste sehen keine Links] - oder auch mit 'Krone N' [Gäste sehen keine Links]
Ergo komme ich in allen Umkehrschlüssen zu der Vermutung, dass es sich um Repliken von Sitzendorf-Figuren handelt, die aber neuzeitlichen Ursprungs sind und vorgeben etwas zu sein, was sie nicht sind. Auch natürlich um Menschen zu der Annahme zu bringen: antikes Meissen. Das ist keine gut gemeinte Absicht in Hinsicht auf die Portemonnaies möglicher Käufer, oder?
die eigentliche Herkunft übrigens wird auch man schwerlich erfahren, da gibt es mehr als eine Möglichkeit wo Fälscherbanden so ab den 1990ern aktiv waren
Hallo,
denke auch das ist auf keinen Fall Meissen. Ist die Marke unter der Glasur?Hier was zur AR Marke und seine Imitationen ab Seite 13. [Gäste sehen keine Links]
Hallo ihr Lieben, wir haben aus dem Nachlass meiner Großeltern dieses Schach spielende Porzellan (?) Pärchen. Ich kann leider nirgends an den Figuren oder innen eine Porzellanmarke finden, nur auf den Gegengewichten der Wackelköpfe sind vier Zahlen eingeprägt. Könnt ihr mir hier bei der Bestimmung der Marke helfen? Danke euch!
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Ach, das ist einfach: die Figuren sind von der Manufaktur Conta & Böhme, Pößneck, Thüringen hallo, abgesehen davon dass der Initiator des Themas das wahrscheinlich nicht mehr lesen wird, wäre es schön einen Link oder was auch immer zu schreiben bzw. wie du darauf kommst, wenn es auch noch einfach ist.
hallo liebes Forum, auf der Suche nach dem Ursprung dieser beiden Erbstücke bin ich über dieses Forum quasi gestolpert. Ich habe 2 Porzellanfiguren von Galluba und Hoffman aus Ilmenau vererbt bekommen. Sie stammen aus dem Haushalt einer Industriellenfamilie und waren ein Geschenk an meine Großmutter, welche in ihrem Haushalt viele Jahre tätig war. Mir wurde immer gesagt, dass dieses Figuren sehr wertvoll sind, Sie standen auch immer in einer Vitrine und keiner durfte Sie anfassen. Heute stehen...
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Hallo, eigentlich sind die Bilder nicht optimal. Bei Tageslicht wäre besser um z.b. sehen zu können, sind die Figuren weiß oder Cremefarben. Aber zumindest von der Marke her aus dem Zeitraum 1905 bis 1937:
Moin allerseits, heute mal eine Rätselstunde im Auftrag einer Bekannten. Sie hat ein ganzes Konvolut solcher Porzellanfiguren mit Hohlkörper geerbt. Leider ist nirgends eine Marke oder Signatur zu erkennen. Diese Figur ist ca. 20 cm hoch und 12 cm breit. Die verstorbene Oma kam zwar aus Polen, erworben wurden diese Stücke aber wohl erst in Deutschland. Nun stellt sich die Frage aller Fragen: Kunst oder Krempel. Oder anders gefragt, wer hat so etwas wohl vor mehr als 30 Jahren hergestellt? Ich...
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Danke, das gebe ich mal so weiter. Zwar kein Schatz, was ich schon prophezeiht habe, aber auch nicht absolutes Polterabendporzellan. Viele Grüße Cityman
Hallo liebes Forum, ich habe 2 Porzellanfiguren bekommen, über deren Herkunft ich leider nicht viel finden konnte. Ich vermute, dass es La Courtille Paris sein könnte. Die 1. Figur ist ca. 27 cm hoch. Vorn steht WILHELMA , evtl. könnte es auch Wilhelm II. sein, das wäre logischer. Zu dieser Figur habe ich keine Infos gefunden.
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Hallo & willkommen, aber bitte Fotos direkt ins Forum hochladen, sonst sieht zum einen keiner (unangemeldet) was, die Bilder bleiben auch nur dann erhalten und außerdem werden externe Links von fast keinem geöffnet. Bilder sollten auch um die 500 KB haben (5 davon gehen in einen Post), damit man sie noch vergrößert ansehen kann, hab was angesehen, das ist bissl arg wenig - und das mit der Bodenmarke so eigentlich gar nicht brauchbar. Wenn ich es 420x vergrößere, kontrastiere, dann ja - vllt....
Hallo liebes Forum, habe diese beiden Figuren aus dem Erbe meiner Oma, Jahrgang 1910. Würde gerne mehr bezüglich Alter und Wert erfahren. Die Figuren sind 17 und 10 cm groß. Vom Dudelsack fehlen leider 2 Pfeifen. Danke schon mal und liebe Grüße, Daniela
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Hallo Nux, vielen Dank schon mal für die ausführlichen Antworten. Und ja, beim Maler habe ich bei genauem hinsehen den abgebrochenen Pinsel in der rechten Hand entdeckt. Habe nochmal Fotos bei Tageslicht gemacht, ich hoffe, man kann es nun besser erkennen.
Hallo zusammen! Ich erhoffe mir, dass jemand aus dem Forum die beiden Porzellanfiguren schon einmal gesehen hat und mir vielleicht auch in der Einordnung behilflich sein kann. Das Trachten-Ensemble, bestehend aus einer 13,5 cm hohen Schankwirtin oder Kellnerin (Münchner Bierreserl? ich entziffere nämlich mit Phantasie den Namen Rosi) und einem 5 mm größerem Buben mit Bierkrug (ich entziffere mit Phantasie den Namen Joggl o.ä.) haben kein Manufakturzeichen und beide tragen komischerweise auch...
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Ein ganz herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden für so viele Informationen, Anhaltspunkte und Hinweise. Vor allem bedanke ich mich auch bei jedem Einzelnen sehr für die extra genommene und meinen Figuren und meinen Fragezeichen gewidmete Zeit zur besseren Einschätzung von Rosi und Seppl. Liebe Grüße, Cora
Wenn die Vergangenheit dunkle Geheimnisse verbirgt... ein Thriller aus dem Ruhrpott
Haldenfeuer: Alte Schuld. Düsterer Sog. Ein Psychothriller. Kein Entkommen.
Für Leser, die komplexe Gesellschafts-Thriller lieben, in denen die Spuren eines Verbrechens Jahrzehnte zurückreichen. HALDENFEUER ist eine Geschichte über alte Schuld, die über Generationen gärt, erzählt mit kühler Präzision und einem unbarmherzigen Sog.
Begleiten Sie Frank Köhler, Meike Elif Demir und Ben Brenner auf
dieser Jagd, die in Dortmund beginnt. Aber seien Sie gewarnt: Wenn man zu tief in
die Abgründe blickt, blicken die Abgründe auch zurück.
Euer Ralph (rup)