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Unbekanntes Ölgemälde (1835/1885?) – „Mutter mit Kind“ – Dachbodenfund aus der Eifel

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Unbekanntes Ölgemälde (1835/1885?) – „Mutter mit Kind“ – Dachbodenfund aus der Eifel

Beitrag von nostalgiker »

Gab es nicht einen Link bezüglich Monogramme (ich glaub von Gudrund) ?
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Euer Ralph (rup)

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Unbekanntes Ölgemälde (1835/1885?) – „Mutter mit Kind“ – Dachbodenfund aus der Eifel

Beitrag von AnnetteK »

Chrispie74 hat geschrieben: Sonntag 22. Februar 2026, 12:32 Ich befürchte auch ein bisschen, dass bei dem schlechten Zustand nach der Restaurierung (und je nach dem, wie der Restaurator arbeitet), ein völlig neues Bild herauskäme
Das ist auch meine Vermutung.
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Unbekanntes Ölgemälde (1835/1885?) – „Mutter mit Kind“ – Dachbodenfund aus der Eifel

Beitrag von nux »

Hallo zusammen,
Schmidtchen hat geschrieben: Sonntag 22. Februar 2026, 07:37mit J.O.
das ist ja nicht die Signatur? resp. der ganze Name, der in Blei hinten auf dem Rahmen steht. In Schweden außerdem. Kein sorry, weil das ist so völlig willkürlich und hat mit hier dem Bild nichts zu tun.
Christian85 hat geschrieben: Samstag 21. Februar 2026, 20:09 Mir geht es eher um den Historischen Wert. Ob es ein bekannter Maler sein könnte.
Sämtliche Fotos hier bisher sind eigentlich auch für nichts Näheres geeignet, lassen aber eines schon erkennen: das ist ja kein 'normales' Alterskrakelee, sondern ein großflächiger technischer Fehler. Der eher von nicht akademisch ausgebildeten Malern oder Laien begangen wird: sage mal 'Schrumpf' in einer Malschicht. Hier der obersten dunklen vorwiegend. Kann mehrere Ursachen haben, meist Materialinkompitabilitäten. Wie Pigment und Malmittel vertragen sich nicht oder es wurde 'mager auf fett' gearbeitet (bzw. kann auch im umgekehrten Fall passieren, wenn verschiedene Bindemittel aufeinandertreffen). Oder eigentlich erforderliche lange Trocknungszeiten nicht bedacht/eingehalten. In der Fachsprache auch Frühschwundrisse - zum Nachlesen mit Bsp. u.a. bei wiki [Gäste sehen keine Links].

Das darunter angelegte Gemälde, also die hellen Partien sind nicht betroffen, aber ausgesprochen zweidimensional-flach, Pinselkonturen und dann flächig ausgemalt - da sieht man keine Tiefe, keinen Glanz, keine Lichter. Links die angedeutete 'Bleiglas-Scheibe' sind einfach nur Kreise z.B.. Kann es nicht belegen, aber es könnte auch eine Kopie von einem anderen Gemälde sein. Es ist ein schönes Motiv, immer wieder ja, häufig auch dargestellt - die innige Verbundenheit von Mutter und Kind, gerade wenn das noch so klein ist. Einfach als Gegenpol sozusagen ein Gemälde in ebenfalls reduzierter Farbpalette, aber so lebendig, als würde die Dame, noch 100 Jahre älter - gerade Hallo gesagt haben [Gäste sehen keine Links]

Einen verzeichneten Maler, also einen der gehandelt wurde/wird, der einen Namen und ausgestellt hat, würde ich daher nicht vermuten. Denn wenn einer 'Profi' war, seine Brötchen damit verdienen musste oder einfach leidenschaftlich gut war: dann sieht man das auch. Insofern auf ein Monogramm (kann auch nicht unterscheiden ob J.V. oder J.O.) in Nachschlagewerken zu hoffen - auch das nicht so wahrscheinlich. War das das Buch? Link eines Werkes ab 1850 [Gäste sehen keine Links] - für davor kann man auch den 'Nagler' nehmen.

Der Versuch, das - bei so massivem und auch dickschichtigem Vorhandensein - zu restaurieren, wäre m.M. eh schon eine gewagte Sache und das Ergebnis je nach Können auch fraglich. @Chrispie hat wie ich eben sehe auch schon was dazu geschrieben, kann sein Einiges kommt jetzt doppelt ... es würde den Charakter zumindest deutlich verändern. Es erhalten aber ja; dafür reinigen ggf. etwas / geringfügiger ausbessern & konservieren vllt.

Gruß
nux
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Unbekanntes Ölgemälde (1835/1885?) – „Mutter mit Kind“ – Dachbodenfund aus der Eifel

Beitrag von nostalgiker »

Hallo
nux hat geschrieben: Sonntag 22. Februar 2026, 16:03 für davor kann man auch den 'Nagler' nehmen.
Darf ich fragen was, 'Nagler' ist ? wie find ich Nagler?
glD Stefan
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Beitrag von Chrispie74 »

nux hat geschrieben: Sonntag 22. Februar 2026, 16:03 auch eine Kopie von einem anderen Gemälde
Daran hatte ich auch schon gedacht und danach gesucht, bin aber nicht fündig geworden (außer, genau wie Du schreibst, als allgemeines Sujet). Habe auch wieder an Kunsthochschule bzw. -fachschule/Kunsthandwerkausbildung gedacht. Evtl. ein Übungsgemälde aus dem Bereich Öl/Alte Meister (oder Auftrag von "Andresen")?

Ich habe so eins von meinem Großonkel (Ausbildung zum Werbegrafiker in den 20er-Jahren), der sich am "Bildnis eines Musikers" von da Vinci versucht hat. Dort ähnlich dieses seltsam Flache: Es ist irgendwie technisch ganz gut gemalt und zugleich auch nicht ("künstlerisch").
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Beitrag von nux »

nostalgiker hat geschrieben: Sonntag 22. Februar 2026, 16:24 wie find ich Nagler?
den Georg Kaspar Nagler? na also die Monogrammisten in x Bänden

Bd. 1 [Gäste sehen keine Links]
Bd. 2 [Gäste sehen keine Links]
Bd. 3 [Gäste sehen keine Links]
Bd. 4 [Gäste sehen keine Links]
Bd. 5 [Gäste sehen keine Links]

andere Künstlerlexika dieses Uralt- aber ab & an noch nützlich-Autors kannst bei Bedarf ja selber mal ansehen u. ggf. bookmarken; mehr Silbertablett hab ich heut nicht [Gäste sehen keine Links]
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Beitrag von nostalgiker »

@nux Herzlichst Dankeschön !

Stefan
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Beitrag von thalasseus »

Hallo zusammen,
Christian85 hat geschrieben: Samstag 21. Februar 2026, 19:22 1885 passt nicht zum Datum auf der Rückseite und zum Stil
Nochmal zu dieser Frage und zum Motiv. Erstaunlicherweise ist die zeitliche Einordnung innerhalb des 19. Jahrhunderts manchmal gar nicht soo leicht, wenn es sich nicht um eine sonnenklare Sache handelt. Deshalb steht bei vielen Bildern, nicht nur auf Händlerseiten, auch gerne einfach "19. Jahrhundert", weil man sich nicht die Finger verbrennen will.
Erstmal, das wurde schon angedeutet, handelt es sich recht sicher um sog. Genrebild, also nicht um das Portrait einer bestimmten Mutter mit Kind. Ein (Selbst-)Portrait ist z.B. dagegen auch das von @nux verlinkte, wunderbare von Vigée-Lebrun, auch wenn es rokokohaft kokett rüberkommt.
Perfekt biedermeierlich wäre z.B. so etwas:
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- noch einiges an Repräsentation drin, eine zwar dynamisch-frische, aber zeittypisch auch etwas gestellte Haltung.

Hier also eine andere Aufgabe/Vorbedingung. Ich bin mit @Chrispie der Meinung, dass vermutlich eine Südländerin, wahrscheinlich Italienerin dargestellt ist. Ich musste an die roten Kopftücher bei den Waldmüller-Müttern denken, - ok, nicht ausdrücklich transalpin, aber doch etwas bäuerlich südlich...
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Dieses Italien-Sehnsuchts-Erfüjllungs-Genre (sorry..) gab es zwar schon auch vor der Jahrhundertmitte, aber ich denke, dass das in dieser Zeit 1. deutlich weniger im Trend(*) war war, als in den 1880ern, 2. da da noch häufig andere, ältere Traditionen und Aspekte mit reinmischen.
Hier mal eine italienische Bäuerin von Johann Ender von 1842, - sehr deutlich und anders finde ich hier noch die Orientierung an Raffael, am Klassizismus mit der gewollten Pose, der Landschaft usw.:
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Es geht auch intimer, etwa mit Adalbert Begas:
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... aber auch hier gibt es den klaren Tizian-Rückgriff,- und im übrigen ist das schon 1863..

Also, ich denke, bei dem vorgestellten Bild ist kaum noch etwas von diesem 'Ballast' vorhanden, kein ausdrücklicher Bezug zur sakralen, klassizistischen usw. Tradition. Das war, ganz frei, einfach ein dekoratives Genrebild. Dazu der Stil u Typus von Figur u Gesicht, dieses glatt-weiche, -- das passt für mich 1A zum Datum 1885...
Ich stimme zu, dass das kein Meisterwerk ist, aber es mag durch die Schäden einiges verloren haben und ist vielleicht doch qualitätvoller als z.B. die allseits bekannten Kaufhaus-Südländerinnen von 1950plus..?
Ich würd es schon in einer Restauratoren-Werkstatt zeigen, einfach um zu hören, was von dieser Seite gesagt wird..
Gruß, thal

* (Italien war 1835 auch 'Trend', ok, aber vielleicht noch nicht so ein Gegenstand der Populärkultur mit Postkarten, Oblatenbildchen, etc. und eben solchen Gemälden, das meinte ich..)
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