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Das Beste zu Schluss! Paris 1740? 950 Silber

Enträtsele die Geheimnisse deiner Silberschätze! 🗝️ In diesem Forum dreht sich alles um die Identifikation von Silberstempeln, Silberpunzen, Meistermarken, Beschauzeichen und anderen Kennzeichnungen auf altem und neuerem Silber. 🪙 Egal ob du Sammler, Silberschmied oder einfach nur neugierig bist – tausche dich mit anderen Kennern aus, entschlüssele die Botschaften der Punzen und erfahre mehr über die Geschichte deiner Silberobjekte!

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Bilder des Gegenstands: Stelle Bilder des gesamten Silbergegenstands zur Verfügung.
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Das Beste zu Schluss! Paris 1740? 950 Silber

Beitrag von nux »

AnnetteK hat geschrieben: Dienstag 30. Dezember 2025, 23:19doch Silber ist
da kann man aber auch mal wieder sehen, wie Meinungen nicht nur entstehen sondern auch gemacht werden - so oder so... weil so wie das MZ drin saß und das 'alte Wappen' graviert ist ... das allein schon passte nicht zu plated. Mit der CH-Herkunft zudem nicht. Auch hat @AndreZ so oft so viel großes Silber in der Hand zum / beim Aufbereiten; da bekommt es glaub auch entsprechend Gefühl für ja oder nein. Und die Ergänzung des MZ von @Silberfranky war genial. Initialzündung für @marker, der ja nicht nur den geschultesten aller Blicke sondern auch Literatur von der als möglich identifizierten Gegend hat ... denke reife Teamleistung
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Begleiten Sie Frank Köhler, Meike Elif Demir und Ben Brenner auf dieser Jagd, die in Dortmund beginnt. Aber seien Sie gewarnt: Wenn man zu tief in die Abgründe blickt, blicken die Abgründe auch zurück.

Euer Ralph (rup)

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  • Silberfranky Offline
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Das Beste zu Schluss! Paris 1740? 950 Silber

Beitrag von Silberfranky »

Gutes Teamwork - sehe ich auch so.

@Nux: Deine Detailorientierung ist aber wieder unübertroffen!

Noch zwei kurze Ergänzungen von mir:
nux hat geschrieben: Dienstag 30. Dezember 2025, 22:29
Ganz vllt. in der Gegend auch noch die 12 L(ot) im Dreipass. Anhand eines Bsp. mit anderer Meistermarke aber als Foto besser erkennbar [Gäste sehen keine Links]
Zur weiteren Illustration hier einmal auf zwei Belegstücken aus meiner Sammlung (Löffel, daher teilweise links bzw. rechts etwas abgeschnitten):
IMG_7572.jpeg
IMG_7572.jpeg (28.76 KiB) 68 mal betrachtet
IMG_7571.jpeg
IMG_7571.jpeg (35.96 KiB) 68 mal betrachtet
nux hat geschrieben: Dienstag 30. Dezember 2025, 22:29
und - da dann da mit neuerer Darstellung des Wappens: es gibt ebenso schnell die Querverbindung zur Familie Martin - genauer: diese Julie Du Pan hat Edouard Martin geheiratet [Gäste sehen keine Links]
Und hier schließt sich ggf. ein weiterer Kreis. In dem Link heißt es, die Eltern von Julie du Pan wären

„Georges Du Pan 1825-1887
Elisabeth Revilliod 1827-1904“.

Damit wäre auch eine mögliche Kandidatin für das Monogramm ER auf der Rückseite des Tellers gefunden. Elisabeth Revilliod ist folglich die Urgroßmutter unseres Frederic Chapuisat, der allerdings erst 1911 zur Welt kam und sie somit nicht mehr kennengelernt hat. Als alternative These zu der von Nux wäre es also auch denkbar, dass sie den Teller mit Monogramm in die Ehe gebracht hat und das Wappen der Familie du Pan erst danach angebracht wurde - das bleibt aber Spekulation.

Allen jedenfalls einen guten Rutsch und alles Gute für 2026!
  • AndreZ Offline
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Das Beste zu Schluss! Paris 1740? 950 Silber

Beitrag von AndreZ »

Hallo,
nun wurde soviel geschrieben, da ich einmal versuche zusammen zu fassen, da ich für jedes Teil eine Datei mit Daten anlege damit man auch in Späteren Jahren weiß was das ist.
Hergestellt in Genf, Minimum 750 Silber (muss getestet werden), Wappen Familie Du Pan,
Herstellung Teller könnte ca 1750 sein oder früher? Kann das sein das sie einen alten Teller genommen haben und dann Graviert haben? Da die Art und weise doch ein wenig Grob ist. Kleine Lunker in Spiegel und auch sehr wellig. Habe Teller aus Paris 1819-1883 der ist erheblich glatter und genauer gearbeitet.
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  • gudrund Offline
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Das Beste zu Schluss! Paris 1740? 950 Silber

Beitrag von gudrund »

Vielleicht ist das ja kompletter Stuss, aber ich frage mich die ganze Zeit, ob der Teller nicht einmal "umgearbeitet" wurde. Also der Rand andersrum drauf......dass ein Monogramm bei einem Platzteller auf der Unterseite ist, ist schon relativ ungewöhnlich.....
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Das Beste zu Schluss! Paris 1740? 950 Silber

Beitrag von Heinrich Butschal »

Bitte keinen RFA Test machen lassen, denn der testet nur die Oberfläche und die ist ja schon mit dem roten Fleck durch den Auftrag des Silberreagenz positiv getestet.
Aber das Silberreagenz an der markierten Stelle aufzutragen und zu prüfen ob der innere markierte Bereich ebenso rot wird wie der Bereich außen herum, wäre doch interessant. Zumindest könnte man dann den Verdacht von Nux, dass es sich um einen Lichtreflex handelt, bestätigen oder ausschließen.
Teller angefeilt.webp
Teller angefeilt.webp (28.44 KiB) 54 mal betrachtet
Heinrich Butschal
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Das Beste zu Schluss! Paris 1740? 950 Silber

Beitrag von Tilo »

ich hasse Testerei an (möglicherweise zusätzlich) versilberten Objekten mit max. 750 oder 800
wenn man sie möglichst wenig beschädigen will
die Säure funktioniert da nicht so schön wie auf 925 oder Feinsilber
und 750er Silber hat im Verfgleich zu höherer Versilberung auch keine schöne Farbe und ist bei solch Anfeilstellen rein optisxch unterschiedlich zur Versilberung

bei dem Ding hier habe ich keine Meinung und sehe das mit der Volumenwiegung auch kritisch in der Umsetzung

was evtl. geht: sehr dünnen Faden drum oder mit Bindedraht an Gepäckwaage hängen und in großen Wasserbehälter tauchen
Teller vorher mit dem Bindedraht wiegen (ist weniger Fehler als ihn zwar mit einzutauchen, aber nicht mitzuwiegen)
aber es geht dann um lediglich 60g Differenz der Wiegumngen. sind die Gepäckwaagen dafür genau genug oder zeigen die nur auf 10g genau? hab grad meine nicht zur hand

RFA an der Anfeilstelle ist die beste Lösung
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Beitrag von nux »

AndreZ hat geschrieben: Mittwoch 31. Dezember 2025, 09:48 ca 1750 sein oder früher?
wenn das alles so stimmt wie angenommen, dann anhand der Lebensdaten des Louis-Abraham Crespin aus Vuarrens (Kanton Vaud) Mitte 1745 frühestens, da wurde er erst als Bürger rehabilitiert und dann Meister in Genf. Ob er bis zu seinem Tod 1785 gearbeitet hat, ist ja auch fraglich (rechte Spalte) [Gäste sehen keine Links]
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AndreZ hat geschrieben: Mittwoch 31. Dezember 2025, 09:48 Kann das sein das sie einen alten Teller genommen haben und dann Graviert haben?
das wäre eine Möglichkeit, wobei aufgezeigt hatte, dass z.B. der Maler Barthélémy Du Pan (1712-1763) ihn zu seinen Lebzeiten schon hätte (neu) erwerben (und gravieren hätte lassen) können und er seither in der Familie weitergegeben wurde. Oder aber es war auch so nur ohne Gravur und die kam später. Sie Sache wo Monogramme graviert sind, kann in anderen Ländern anders gehandhabt werden - am Bsp. Frankreich und Bestecke, wo das für uns 'hinten', rückseitig erfolgt, weil so gedeckt wird, kann man das sehen. In DE eben vorne ...
  • AnnetteK Offline
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Beitrag von AnnetteK »

Ja zurück zum Teller, ich finde den reichlich abgerockt.
Die Gravur sieht frischer aus als der Rest.
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