da kann man aber auch mal wieder sehen, wie Meinungen nicht nur entstehen sondern auch gemacht werden - so oder so... weil so wie das MZ drin saß und das 'alte Wappen' graviert ist ... das allein schon passte nicht zu plated. Mit der CH-Herkunft zudem nicht. Auch hat @AndreZ so oft so viel großes Silber in der Hand zum / beim Aufbereiten; da bekommt es glaub auch entsprechend Gefühl für ja oder nein. Und die Ergänzung des MZ von @Silberfranky war genial. Initialzündung für @marker, der ja nicht nur den geschultesten aller Blicke sondern auch Literatur von der als möglich identifizierten Gegend hat ... denke reife Teamleistung
Das Beste zu Schluss! Paris 1740? 950 Silber
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Bilder des Gegenstands: Stelle Bilder des gesamten Silbergegenstands zur Verfügung.
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- nux Offline
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Das Beste zu Schluss! Paris 1740? 950 Silber
- Silberfranky Offline
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Das Beste zu Schluss! Paris 1740? 950 Silber
@Nux: Deine Detailorientierung ist aber wieder unübertroffen!
Noch zwei kurze Ergänzungen von mir:
Zur weiteren Illustration hier einmal auf zwei Belegstücken aus meiner Sammlung (Löffel, daher teilweise links bzw. rechts etwas abgeschnitten):
Und hier schließt sich ggf. ein weiterer Kreis. In dem Link heißt es, die Eltern von Julie du Pan wären
„Georges Du Pan 1825-1887
Elisabeth Revilliod 1827-1904“.
Damit wäre auch eine mögliche Kandidatin für das Monogramm ER auf der Rückseite des Tellers gefunden. Elisabeth Revilliod ist folglich die Urgroßmutter unseres Frederic Chapuisat, der allerdings erst 1911 zur Welt kam und sie somit nicht mehr kennengelernt hat. Als alternative These zu der von Nux wäre es also auch denkbar, dass sie den Teller mit Monogramm in die Ehe gebracht hat und das Wappen der Familie du Pan erst danach angebracht wurde - das bleibt aber Spekulation.
Allen jedenfalls einen guten Rutsch und alles Gute für 2026!
- AndreZ Offline
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Das Beste zu Schluss! Paris 1740? 950 Silber
nun wurde soviel geschrieben, da ich einmal versuche zusammen zu fassen, da ich für jedes Teil eine Datei mit Daten anlege damit man auch in Späteren Jahren weiß was das ist.
Hergestellt in Genf, Minimum 750 Silber (muss getestet werden), Wappen Familie Du Pan,
Herstellung Teller könnte ca 1750 sein oder früher? Kann das sein das sie einen alten Teller genommen haben und dann Graviert haben? Da die Art und weise doch ein wenig Grob ist. Kleine Lunker in Spiegel und auch sehr wellig. Habe Teller aus Paris 1819-1883 der ist erheblich glatter und genauer gearbeitet.
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- gudrund Offline
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- Heinrich Butschal Offline
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Das Beste zu Schluss! Paris 1740? 950 Silber
Aber das Silberreagenz an der markierten Stelle aufzutragen und zu prüfen ob der innere markierte Bereich ebenso rot wird wie der Bereich außen herum, wäre doch interessant. Zumindest könnte man dann den Verdacht von Nux, dass es sich um einen Lichtreflex handelt, bestätigen oder ausschließen.
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- Tilo Offline
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Das Beste zu Schluss! Paris 1740? 950 Silber
wenn man sie möglichst wenig beschädigen will
die Säure funktioniert da nicht so schön wie auf 925 oder Feinsilber
und 750er Silber hat im Verfgleich zu höherer Versilberung auch keine schöne Farbe und ist bei solch Anfeilstellen rein optisxch unterschiedlich zur Versilberung
bei dem Ding hier habe ich keine Meinung und sehe das mit der Volumenwiegung auch kritisch in der Umsetzung
was evtl. geht: sehr dünnen Faden drum oder mit Bindedraht an Gepäckwaage hängen und in großen Wasserbehälter tauchen
Teller vorher mit dem Bindedraht wiegen (ist weniger Fehler als ihn zwar mit einzutauchen, aber nicht mitzuwiegen)
aber es geht dann um lediglich 60g Differenz der Wiegumngen. sind die Gepäckwaagen dafür genau genug oder zeigen die nur auf 10g genau? hab grad meine nicht zur hand
RFA an der Anfeilstelle ist die beste Lösung
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- nux Offline
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Das Beste zu Schluss! Paris 1740? 950 Silber
wenn das alles so stimmt wie angenommen, dann anhand der Lebensdaten des Louis-Abraham Crespin aus Vuarrens (Kanton Vaud) Mitte 1745 frühestens, da wurde er erst als Bürger rehabilitiert und dann Meister in Genf. Ob er bis zu seinem Tod 1785 gearbeitet hat, ist ja auch fraglich (rechte Spalte) [Gäste sehen keine Links]
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das wäre eine Möglichkeit, wobei aufgezeigt hatte, dass z.B. der Maler Barthélémy Du Pan (1712-1763) ihn zu seinen Lebzeiten schon hätte (neu) erwerben (und gravieren hätte lassen) können und er seither in der Familie weitergegeben wurde. Oder aber es war auch so nur ohne Gravur und die kam später. Sie Sache wo Monogramme graviert sind, kann in anderen Ländern anders gehandhabt werden - am Bsp. Frankreich und Bestecke, wo das für uns 'hinten', rückseitig erfolgt, weil so gedeckt wird, kann man das sehen. In DE eben vorne ...
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- AnnetteK Offline
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Die Gravur sieht frischer aus als der Rest.
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