Hallo,
Flensburg ist wahrscheinlich, ja - aber die Stadtmarke nachpunziert? das halte ich für eher bis sehr unwahrscheinlich. Das war damals (vermutete Zeit der Herstellung) noch Dänemark und kein Beschauzeichen i.e.S., da es keine Feingehaltsprüfung in der Stadt gab. Gold- und Silberschmieden war es erlaubt, neben ihrem Zeichen ein F für die Herkunft einzuschlagen; später im 19. Jh. dann eben auch das Stadtwappen. Das ging auf Treu und Glauben und die Ehre...
15 Lot wären hier so ungewöhnlich wie hops. 13 ½ Lot gesetzlich - 826/1000, aber nach dem Staatsbankrott 1813 war niedriger erlaubt, sofern das gestempelt wurde. Also 11L z.B., gab sogar 10L
das MZ? Zahlen seh ich da auch gar keine, nur irgendwas auch mit Buchstaben ev. übereinander; als ob das vorher mit IJ~~ oder TJ~~ anfing und da ein B&C oder D&C
sag mal - da war doch, wenn ich das schemenhaft noch erkenne so eine feine Pünktchengravur? typisch für Norddeutschland und Dänemark meist vom Schenker gemacht oder vom Beschenkten später von wem er das hatte
Deine hyper-Blankmacherei hin oder her, hast Du das vllt. vorher mal fotografiert oder bekommst das jetzt noch abgebildet? Weil solche Widmungen haben oft auch ein Datum noch dabei oder man kann an Namen was festmachen.
Der bzw. dieser Adler ist

auch m.M. etwas fehl an diesem Platze; gab zwar schon auch welche, aber der wirkt zu groß für die Dose oder falsch herum? ist wie biedermeierliche Zuckerdose, aber mehr nach deutschem Geschmack und - ohne Schloss?
Gruß
nux