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Meissen Schale - welches Dekor, wie alt?

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  • DenKasKo Offline
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Meissen Schale - welches Dekor, wie alt?

Beitrag von DenKasKo »

Hallo! Ich würde gerne wissen, wie alt diese Schale von Meissen ist und ob man das Dekor bestimmen kann.
Dass die beiden Schleifstriche durch die Schwertermarke 3. Wahl bedeuten, habe ich schon herausgefunden. Was bedeuten die anderen noch erkennbaren Markierungen?
Ich erkenne noch eine eingeprägte "9", eine "24" und eine gemalte "51" oder "57"
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Vielen Dank im Voraus!
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Meissen Schale - welches Dekor, wie alt?

Beitrag von nux »

Hallo,

die Schwertermarke deutet auf Knaufzeit hin, denn da sind ja welche erkennbar - also ca. 1860-1924. Das Reliefmuster auf der Form deutet auf sowas wie Ozier hin [Gäste sehen keine Links] - aber das sind für eine sichere Bestimmung keine ausreichende Fotos. Größenangabe fehlt, Formnummer kann ich keine entdecken - jüngere Exemplare in der Art haben z.B. eine 3052 o.ä. eingeprägt.

Ob die rote Zahl (57 oder 51) hier Dekornummer oder Malerkennung ist - ? ob in der Manufaktur bemalt oder extern - ?? einen Namen dafür wüsste ich jedenfalls nicht; auch nicht, was das botanisch gesehen für Blumen sind

Frage jedenfalls: hattest Du die Schüssel schonmal in kleinanzeigen oder so? [Gäste sehen keine Links] - oder wo hast Du sie her?

denn wenn hat man Dir oder dem Vorbesitzer wohl Bilder gestohlen und in diesen fake shop gepackt - [Gäste sehen keine Links] - das kann man anzeigen (gibt auch online Stellen dafür, um andere ggf. zu schützen ) und rechtlich verfolgen versuchen

paar Bsp. zwecks Vergleichen dazu, aber eben spätere
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Gruß
nux
  • DenKasKo Offline
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Meissen Schale - welches Dekor, wie alt?

Beitrag von DenKasKo »

Vielen Dank für die Antwort nux!
Die Maße der Schale sind etwa 22x22x10 cm. Eine Formnummer scheint es nicht zu geben, die eingeprägten Nummern "9" und "24" sind die einzigen erkennbaren.

Ich habe die Schüssel zusammen mit anderen Porzellan-Teilen von einer Bekannten in einem Konvolut übernommen. Sie hatte sie vielleicht wirklich einmal bei Kleinanzeigen eingestellt... Vielen Dank für den Hinweis auf jeden Fall.
Der Sache werde ich einmal nachgehen.

Habe nochmal versucht das Reliefmuster besser drauf zu bekommen:
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Sehr interessant auf jeden Fall, dass die Schüssel bereits so alt ist :) Denn sie ist tatsächlich auch noch unbeschädigt.

Vielen Dank nochmal und Grüße,
Dennis
  • jaspi Offline
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Meissen Schale - welches Dekor, wie alt?

Beitrag von jaspi »

Moin @nux und @DenKasKo,

wenn die Quelle [Gäste sehen keine Links] vertrauenswürdig ist,
war - wie @nux scheibt - ab 1851 die vierstellige Nummer A100 - Z300 vergeben.
Ich habe im Dezember diverse Teegedecke mit Blumen und Insekten sowie aus den Formen DXXX als auch ohne Formnummer gesehen: die Blumen und Relief waren dabei in ähnlichen Ausführungen, wie bei dieser Schale.

Wenn bei der Schale die vierstellige Nummer fehlt, heißt es m.E. - sie gehört einer Form nach dem Buchstaben T (s. meinen Link , den 1.Absatz "Form-Nummer (Modell-Nummer)").

Ab wann genau diese Nummerierungsunterbrechung kam, kann ich nicht zeitlich zuordnen, die Nummerierung lief nicht konsequent aufsteigend.
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  • Lacritz Offline
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Meissen Schale - welches Dekor, wie alt?

Beitrag von Lacritz »

DenKasKo hat geschrieben: Sonntag 4. Januar 2026, 15:07 Schleifstriche durch die Schwertermarke 3. Wahl
Die Schleifstriche sind ein Kapitel für sich, genauer ein Kapitel bei Frau Neuwirth "Meissener Marken" S. 97ff., hier bei MAK zu finden [Gäste sehen keine Links]. Auch die Position der Schleifstriche spielt eine Rolle, und die Bedeutung der Striche änderte sich mit der Zeit. Undekorierte Ware zum Verkauf bekam schon mal einen Schleifstrich, zwei Striche können auch 2. Wahl bedeuten, was auch hier so gesehen wird [Gäste sehen keine Links]. Die Frage nach dem "wo bemalt" hat nux ja schon gestellt. Ich behaupte, dass man Stücke mit Schleifstrich nie in der Manufaktur bemalt hätte. Die Qualität der Bemalung ist natürlich eine Ermessensfrage, aber ich denke, die Bemalung der obigen Stücke liegt deutlich unter dem Niveau von Meissen. Wenn im Netz Teile mit einer Bemalung in ähnlicher Qualität auftauchen, dann sind auch Schleifstriche vorhanden.
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Meissen Schale - welches Dekor, wie alt?

Beitrag von nux »

Lacritz hat geschrieben: Mittwoch 7. Januar 2026, 08:09 Ich behaupte, dass man Stücke mit Schleifstrich nie in der Manufaktur bemalt hätte.
das kann so ganz generell wahrscheinlich nicht stimmen, da man ja durchaus Sachen mit 1, 2 oder sogar 3 Schleifstrichen sehen kann, welche originale Dekor- und Malernummern Meissens haben. Besonders kenntlich an Sachen nach 1950 schon und dann Anf. der 1970er mit dem geänderten Nummernsystem. Die hatte ich ja schon - also vor der Umstellung auf fünfstellig -[Gäste sehen keine Links] und noch ein Bsp. dazuhttps://www.ebay.de/itm/186136702599
Es gibt aber auch die schönsten Stücke mit nur einem Schleifstrich kpl. ohne Hinweis auf eine Manufakturbemalung. Denn auch die Hausmalerei gab es ja durchaus von dort ausgebildeten / tätigen Porzellanmalern. Oder andere professionelle Betriebe gestalteten was. Was bei meida steht, ist nur ein Teil und unklar auf welche Zeit (aktuell?) bezogen. Und richtig ist, dass das / alle Zusatzkennzeichnungen durch die Zeiten so wechselnd waren, unterschiedliche Bedeutungen tw. hatten, dass solche Feinheiten da wohl eher was für ganz doll drinne Spezis sind.

jaspi hat geschrieben: Sonntag 4. Januar 2026, 22:05 ab 1851 die vierstellige Nummer A100 - Z300 vergeben.
Wenn bei der Schale die vierstellige Nummer fehlt, heißt es m.E. - sie gehört einer Form nach dem Buchstaben T
glaub da muss man auch noch genauer aufpassen - denn Formen, die älter sind, behielten ihre ursprüngliche doch bei. Die kann auch kleiner vierstellig sein? Und mit Beginn der Buchstabenkennzeichnung wurde nicht der gesamte Fundus umorganisiert/Umbenannt, sondern ein neuer Nummernkreis für eben ab da neu eingeführte Formen/Modelle eröffnet. Und da sowohl Alt- als auch Neu-Ozier schon aus dem 18. Jh. stammen, könn(t)en Stücke damit auch 'kleine' Modellnummern haben? das nach meinem Verständnis. Noch schwieriger ist halt dann auch noch davon wiederum Former/Dreherkennungen o.a. Bezeichnungen für Massen etc. im Lauf der Jh. zu unterscheiden - auch da nur ein Bsp. mit dem Relief - der Teller hat eine I 22 [Gäste sehen keine Links] - und der eine II 20 [Gäste sehen keine Links] - auch bin selbst da nicht firm oder was Kennzeichnungen von Geschirrporzellan überhaupt angeht; bei Figuren oder figürlichen Objekten ist das glaub eh anders.
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Meissen Schale - welches Dekor, wie alt?

Beitrag von jaspi »

nux hat geschrieben: Mittwoch 7. Januar 2026, 11:27 ...Formen, die älter sind, behielten ihre ursprüngliche doch bei. Die kann auch kleiner vierstellig sein?
Chapeau, vielen dank! Die Wege sind wohl gut verschlungen :)
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