Hallo
auf Grund des Textes des Credos würde ich erstmal dem Alter der Entstehung des Stiches zustimmen. Ob das nun ein Original aus der Zeit auch ist, kann man so von Bildern ja nicht sagen. Nachdrucke von alten Platten kommen vor. Aber auch: da sich auf den ersten Blick online auch weiter nix dazu findet, könnte das Blatt echt alt sein. Es könnte auch aus einem Buch stammen, als eine von mehreren Tafeln

- welche Maße hat es (Blatt & Druckmaß) Und daher die Info stammen, die mit Bleistift drauf geschrieben wurde. Das kann ich jedenfalls so nicht nachvollziehen.
Also zum Vergleich wegen des Textes
1728 "Passus sub Pontio Pilato, crucifixus, mortuus, & sepultus est."
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Das Seltsame ist - der Text scheint (zumindest online greifbar) so nur um die Zeit in etwa auf?
[Gäste sehen keine Links] - aber das ist Wien
weil - das Glaubensbekenntnis geht ja eigentlich noch viel weiter zurück, aber Original & Übersezungen lauten abweichend vgl.
[Gäste sehen keine Links] "crucifixus etiam pro nobis sub Pontio Pilato passus et sepultus est;"
Zu Wien - es gab ja mehrere Ender - Künstler eben da - ab S 122 unten, aber die waren später
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Nur - eben weil die alle Suchergebnisse stark beeinflussen, ist das knifflig. Da müsste man in ältere Literatur rein.
Edit - eine Fundstelle zu dem angenommenen 'Zyklus' (Bild 4 von x) hab ich doch noch entdeckt
"Die älteren Glasgemälde des Strassburger Münsters" aus Janitschek, Repertorium für Kunstwissenschaft Bd. III, 1880, S375/376
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"Eine besondere Gruppe von eigenartigem Charakter bilden die Glasgemälde der Katharinenkapelle. Die sechs Fenster der Südwand, die allein ihre farbige Ausstattung erhalten haben, scheiden sich in zwei Abtheilungen, jede mit einem dreitheiligen Fenster in der Mitte und je einem zweitheiligen zu beiden Seiten. Vierzehn Lancetten ergaben sich somit, welche mit den zwölf Aposteln und zwei heiligen Frauen besetzt wurden. Das untere Drittel jeder Lancette zeigt in einer gothischen Nische eine Figur mit Namensüberschrift und bei den Aposteln je einem Satze des apostolischen Glaubensbekenntnisses auf einem Spruchband, das dieselben in der Hand halten, während einige zudem mit einem Attribut ausgestattet sind.
1. Petrus mit einem mächtigen Schlüssel; auf dem Spruchband
die Worte: Credo in deum patrem omnipotentem creatorem celi et
terre. 2. Andreas mit dem Kreuz; auf dem Spruchband: Et in Jesum
Christum filium unigenitum. 3. Jacobus mit den Worten: Qui con-
ceptus est de spiritu sancto, natus ex Maria virgine.
4. Joannes
mit einer Taube auf dem Arm und den Worten: Passus sub Pontio
Pilato, crucifixus, mortuus et sepultus. 5. Thomas: Descendit ad in-
feros, tertia dia resurrexit a mortuis. 6. Jacobus: Ascendit in celum,
sedit ad dexteram dei patris. 7. Philippus: Inde venturus est judi-
care vivos et mortuos. 8. Bartolomeus mit dem Messer und den
Worten: Credo in spiritum sanctum. 9. Matheus: Sanctam ecclesiam
catholicam. 10. Mathias: Sanctorum communionem, remissionem
peccatorum. 11. Judas: Resurrectionem mortuorum. 12. Simon:
Et vitam eternam. 13. Maria Magdalena. 14. Marta.
Anmerkung: die Kapelle wurde 1349 vollendet. Bilder zum Vergleich dazu ? da wäre eines mit Saint Jean l'Evangéliste
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Und inwieweit die Beschriftung ében richtig ist, kann man so eben auch nicht schnell einschätzen. Eher fast museal das Ganze und was für Fachleutz. Hoffe, das @wa213 da mehr zu einfällt
Gruß
nux