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Johanna GehrleinOffline
Reputation:
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Beitragvon Johanna Gehrlein »
Hallo Berthold,
kann man das Stück denn auch mal im Ganzen sehen, um zu wissen, worum es sich handelt?
Warum findest du es komisch, dass Halbmond und Krone + Seriennummer eingeschlagen sind. Halbmond und Krone sind ein Zeichen für deutsche Herstellung, die 800 der Silbergehalt und die "Seriennummer" ist meist eine Modellnummer.
J.W. war die Punze von der Gold- und Silberwarengroßhandlung J. Wachenheimer in Frankfurt am Main (lt. Beata Waliczek: Deutsche Firmenstempel auf Silber-Erzeugnissen und Gegenständen aus versilberten Metallen und Zinn).
Hallo Johanna,
ich habe stücke,da sind alle Punzen zusammen und nach einnander
angebracht, bei diesem stück sind sie über die ganze Rückseite
verteilt und diese J W, nach der Punze ein 800, die Seriennummer
habe ich erst jetzt entdeckt, obwohl ich das Stück schon Jahre habe.
Es ist eine Durchbruchschale ca.30x25 cm. aber schau selber, ich finde
es ist ein gelungenes Stück. Gruss bertold
Hallo berthold,
ja, ist ein gelungenes Stück. Wie gesagt, Wachenheimer hat es verkauft, nicht hergestellt. Es ist ganz sicher ein Stück der Hanauer Antiksilberwaren-Manufakturen. Ganz typisch ist, dass der Hersteller unerkannt bleibt, während der Großhändler seine Punze eingeschlagen hat.
Es ist tatsächlich eine Modellnummer, die bereits im Modell drin war und mitgegossen wurde. Dadurch sind sie weniger scharf ausgeprägt, manchmal kaum zu lesen.
Dass die Punzen verteilt auf dem Stück sind, gibt es bei den Antiksilberwaren häufig. Ganz früher wurden viele Punzen eingeschlagen. Zuerst hat der Silberschmied sein Zeichen und den Silbergehalt eingeschlagen, später der Zunftmeister den Tremulierstich gesetzt und sein Kontrollzeichen eingeschlagen. Wenn das Stück dann ins Ausland verkauft wurde, gab es noch einen Einfuhrstempel. Der Verkäufer hat es vielleicht auch noch mal punziert. So waren alte Stücke mit vielerlei verschiedener Stempel versehen, was dann von den Käufern als interessant und besonders wertvoll angesehen wurde. Das haben sich die Hanauer zunutze gemacht, indem sie oft Phantasiestempel eingeschlagen haben, die Kontroll- und Einfuhrstempeln ähnlich sahen. Man darf das nicht als Betrug sehen, sondern man hat die Stücke interessanter gemacht. Nie handelte es sich dabei um einen Betrug am Silberwert, d.h. die Stücke waren immer auch ordentliches echtes Silber
Bei deiner Schale sind nun keine Phantasiestempel drauf, sondern nur die gesetzlich vorgeschriebenen und der Händlerstempel.
Hallo Johanna,
als erstes meinen Dank, damit hast Du mir auch gleichzeitig die Frage im Tafelsilber --- wer weiß usw. Th.Schumacher--- erklärt, denn auf dem Stück ist auch nur H&Krone und Th.Schumacher als Punzen, der Hersteller
hat nicht gepunzt nur der Vertrieb(Th.Schumacher), mich würde noch interessieren ob das nur bei unbekannten kleinen silberherstellern so war,
oder ob das auf Massenproduktion hindeutet?.
Mit besten Grüssen
bertold
das kann man so nicht generalisieren. Das Gesagte gilt für Antiksilberwaren, wie die hier besprochene Schale.
Die Schale von Th. Schu?macher gehört nicht zu dieser Warengruppe. Er kann sowohl der Händler sein, als auch der Verkäufer. Ich habe weitere Ausführungen dort eingestellt.
Bei den Antiksilberwarenmanufakturen haben kleine Firmen oft auf ihren Firmenstempel verzichtet zugunsten des Großhändlers. Große Firmen hatte ihre eigenen Vertreter und konnten es sich leisten ihre Silberwaren mit dem eigenen Stempel zu kennzeichnen. Ich habe diese Handhabung für die Antiksilberwaren in meinem Buch "Rosen-Bestecke" (die auch in diese Warengruppe gehören) genau beschrieben.
Alle diese Waren (ebenso wie die Schale von Th. Schu?macher) sind gewissermaßen eine Art Massenproduktion, da sie nicht einzeln als Unikat hergestellt werden, sondern nur nach einem handwerklich hergestellten Urmodell abgegossen werden. Eine solche Arbeit wäre sonst unbezahlbar. Erst die aufwendige handwerkliche Nachbearbeitung macht diese Stücke wirklich qualitativ wertvoll. Auch diesen Herstellungsprozess habe ich in meinem Buch ausführlich besprochen und bebildert.
Hallo Zusammen,
hierbei handelt es sich um ein sehr massives Armband mit Schließe/Schnalle. Satte 80 Gramm. Ich kann leider den Hersteller nicht ausfindig machen. Die erste Punze ist ein S für Silber und verschlungen oben und unten jeweils ein w. ,Punze zwei steht 925 darüber W und rechts daneben ein Minerva Kopf. Vergleichsweise finde ich nur von der Machart Schmuckstücke des französischen Herstellerbild mit den H...
Wie gesagt von Ansatz Objekte die den ähneln,das ist scheint fernab zu sein....
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Dein schönes Armband ist zwar nicht dabei - aber einige Kollegen und Preise findest Du hier:
Ich habe zwar kein Schmuckstück im herkömmlichen Sinne, doch evtl. ist es ja ein Schmuckstück für asiatische Sammler/Freunde.
Es handelt sich um eine Dose/Kiste, auf der es drei Punzen in asiatischer Schrift gibt. Mich würde die Übersetzung interessieren, ob es den Hersteller/Künstler, die Herkunft, das Alter und/oder das Material zeigt.
Ich würde mich über Antworten sehr freuen.
Vielen Dank schon mal im Voraus.
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Hallo :slightly_smiling_face:
es ist ziemlich sicher Zinn, nicht nur von der erahnbaren Farbe & Oberfläche her, sondern weil es drauf steht. Das untere Zeichen in der ersten linken 'Punze' liest sich nämlich 錫 oder 锡 und bedeutet eben das. Soviel oder wenig lässt sich ja nun einfach in einem Wörterbuch nachsehen
Für den Rest - da es Namen sein könnten/dürften und hier keiner Chinesisch lesen kann - solltest Du Dich vllt. besser an ein Übersetzungs-/Sprach-Hilfeforum wenden. Mit...
Guten Abend,
Ich bräuchte bitte Hilfe. Kann jemand was zu den Punzen sagen, Alter und ob es Silber ist? Gewicht ist ca. 82g , Länge ca.27 cm.
Vielen Dank im Voraus!
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Jacob Feddersen wurde 1812 (Stierling) bzw. 1813 (Boje) geboren, aus Hoyer stammend. Er wurde am 14.3.1842 Bürger und heiratet (I) 1843 bzw. (II) 1861. Wird bis1869 erwähnt (Stierling). 1894 ist er gestorben (Boje).
Hier ist eine große wunderschöne Brosche mit einem Citrin und Emaille.
Vielleicht kann jemand irgendwas bezüglich der Punze berichten O:-)
Vielen Dank im Voraus!
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der Quarz zu wenig kräftiges Gelb.
Ja, ich hatte auch schon an Rauchquarz gedacht - speziell bei dem Rückseitenfoto.
Ich bin auch nich sicher, ob es sich um echtes Emaille handelt. Bei diesem äußeren hohlen Rahmen könnte
es sich eher - um das Risiko der Verformung bei den Glas-Aufschmelztemperaturen zu vermeiden - um Kalt-Emaille handeln.
Müßte man in die Hand nehmen können.
Hallo, habe diesen Ring im Konvolut gekauft, die Punze mit der Hand… kann die jemand einordnen?
Der Ring ist nichts besonderes, bin aber neugierig.
Vorab vielen Dank und liebe Grüße!
Auch mein erster Gedanke ist hier Hall. Zwar gab es noch andere Städte, die eine Hand als BZ nutzten, wie beispielsweise Altenburg (aber nicht mehr im 19. Jh) oder Strasburg in Westpreußen.
Im 19. Jh. finde ich in Schwäbisch Hall einen Meister Friedrich Schröder, der aus Schweinfurt kam und um 1850-60 in Hall als Gold- und Silberarbeiter genannt wird.
Bisher hatte ich kaum mit Schmuck zu tun, da dieser meistens nicht gestempelt worden ist. Auf jeden Fall ein interessanter Fund. Die Inschrift...
Wenn die Vergangenheit dunkle Geheimnisse verbirgt... ein Thriller aus dem Ruhrpott
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Euer Ralph (rup)