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Enträtsele die Geheimnisse deiner Silberschätze! In diesem Forum dreht sich alles um die Identifikation von Silberstempeln, Silberpunzen, Meistermarken, Beschauzeichen und anderen Kennzeichnungen auf altem und neuerem Silber. Egal ob du Sammler, Silberschmied oder einfach nur neugierig bist – tausche dich mit anderen Kennern aus, entschlüssele die Botschaften der Punzen und erfahre mehr über die Geschichte deiner Silberobjekte!
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kann man das Stück denn auch mal im Ganzen sehen, um zu wissen, worum es sich handelt?
Warum findest du es komisch, dass Halbmond und Krone + Seriennummer eingeschlagen sind. Halbmond und Krone sind ein Zeichen für deutsche Herstellung, die 800 der Silbergehalt und die "Seriennummer" ist meist eine Modellnummer.
J.W. war die Punze von der Gold- und Silberwarengroßhandlung J. Wachenheimer in Frankfurt am Main (lt. Beata Waliczek: Deutsche Firmenstempel auf Silber-Erzeugnissen und Gegenständen aus versilberten Metallen und Zinn).
Hallo Johanna,
ich habe stücke,da sind alle Punzen zusammen und nach einnander
angebracht, bei diesem stück sind sie über die ganze Rückseite
verteilt und diese J W, nach der Punze ein 800, die Seriennummer
habe ich erst jetzt entdeckt, obwohl ich das Stück schon Jahre habe.
Es ist eine Durchbruchschale ca.30x25 cm. aber schau selber, ich finde
es ist ein gelungenes Stück. Gruss bertold
Hallo berthold,
ja, ist ein gelungenes Stück. Wie gesagt, Wachenheimer hat es verkauft, nicht hergestellt. Es ist ganz sicher ein Stück der Hanauer Antiksilberwaren-Manufakturen. Ganz typisch ist, dass der Hersteller unerkannt bleibt, während der Großhändler seine Punze eingeschlagen hat.
Es ist tatsächlich eine Modellnummer, die bereits im Modell drin war und mitgegossen wurde. Dadurch sind sie weniger scharf ausgeprägt, manchmal kaum zu lesen.
Dass die Punzen verteilt auf dem Stück sind, gibt es bei den Antiksilberwaren häufig. Ganz früher wurden viele Punzen eingeschlagen. Zuerst hat der Silberschmied sein Zeichen und den Silbergehalt eingeschlagen, später der Zunftmeister den Tremulierstich gesetzt und sein Kontrollzeichen eingeschlagen. Wenn das Stück dann ins Ausland verkauft wurde, gab es noch einen Einfuhrstempel. Der Verkäufer hat es vielleicht auch noch mal punziert. So waren alte Stücke mit vielerlei verschiedener Stempel versehen, was dann von den Käufern als interessant und besonders wertvoll angesehen wurde. Das haben sich die Hanauer zunutze gemacht, indem sie oft Phantasiestempel eingeschlagen haben, die Kontroll- und Einfuhrstempeln ähnlich sahen. Man darf das nicht als Betrug sehen, sondern man hat die Stücke interessanter gemacht. Nie handelte es sich dabei um einen Betrug am Silberwert, d.h. die Stücke waren immer auch ordentliches echtes Silber
Bei deiner Schale sind nun keine Phantasiestempel drauf, sondern nur die gesetzlich vorgeschriebenen und der Händlerstempel.
Hallo Johanna,
als erstes meinen Dank, damit hast Du mir auch gleichzeitig die Frage im Tafelsilber --- wer weiß usw. Th.Schumacher--- erklärt, denn auf dem Stück ist auch nur H&Krone und Th.Schumacher als Punzen, der Hersteller
hat nicht gepunzt nur der Vertrieb(Th.Schumacher), mich würde noch interessieren ob das nur bei unbekannten kleinen silberherstellern so war,
oder ob das auf Massenproduktion hindeutet?.
Mit besten Grüssen
bertold
das kann man so nicht generalisieren. Das Gesagte gilt für Antiksilberwaren, wie die hier besprochene Schale.
Die Schale von Th. Schu?macher gehört nicht zu dieser Warengruppe. Er kann sowohl der Händler sein, als auch der Verkäufer. Ich habe weitere Ausführungen dort eingestellt.
Bei den Antiksilberwarenmanufakturen haben kleine Firmen oft auf ihren Firmenstempel verzichtet zugunsten des Großhändlers. Große Firmen hatte ihre eigenen Vertreter und konnten es sich leisten ihre Silberwaren mit dem eigenen Stempel zu kennzeichnen. Ich habe diese Handhabung für die Antiksilberwaren in meinem Buch "Rosen-Bestecke" (die auch in diese Warengruppe gehören) genau beschrieben.
Alle diese Waren (ebenso wie die Schale von Th. Schu?macher) sind gewissermaßen eine Art Massenproduktion, da sie nicht einzeln als Unikat hergestellt werden, sondern nur nach einem handwerklich hergestellten Urmodell abgegossen werden. Eine solche Arbeit wäre sonst unbezahlbar. Erst die aufwendige handwerkliche Nachbearbeitung macht diese Stücke wirklich qualitativ wertvoll. Auch diesen Herstellungsprozess habe ich in meinem Buch ausführlich besprochen und bebildert.
Moin moin Mein Name ist Eric und ich komme aus Braunschweig. Das ist mein erster Beitrag hier, daher bitte um Berichtigung falls ich gegen die Bräuche des Forums verstoßen sollte. Die folgende Anfrage ist im Namen eines Sondler Kollegens. Wir suchen nach metallischen Gegenständen mit einem Metalldetektor(mit Genehmigung) und er hat einen Löffel gefunden, wobei wir eure Hilfe bei der Identifizierung der Punze bräuchten. Wir waren bisher leider erfolglos. Ein Stück des Löffels fehlt auch. Der...
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Das hängt wohl damit zusammen, dass hier nur Gegenstände besprochen werden, welche sich im Eigentum des/der Anfragenden befinden und Bodenfunde per se zunächst kein Eigentum sind, bevor diese vom zuständigen Landesamt für Denkmalpflege behördlich freigegeben sind. Oder?
Kennt jemand diese deutsche Punzierung? MfG silberfreund
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Nach einem Monat noch keine zielführende Antwort!? Es gibt die Lösung. Ich weiß nur nicht mehr, wo ich sie schon einmal gefunden habe. Auch @Marker ohne Idee? MfG silberfreund
Hallo liebe Alle, ich habe hier die alte Taufschale meiner Mutter, bei der ich bislang davon aus ging, dass es sih um Silber handelt. Nun bin ich da garnicht mehr so sicher, denn diese Punze besagt das nicht! Glaube ich! Andererseits kann ich mir nicht vorstellen, dass es kein Silber ist, wäre untypisch für die Familie.... Wer kann mir bitte helfen? Für Antworten bin ich dankbar. Nicole
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Moin Nicole und Herzlich Willkommen. Bitte lies ganz oben auf dieser Seite den roten Kasten durch und dann lade die fehlenden Infos/Fotos hier hoch. In diesem Fall auch möglichst Alter und Taufgegend Deiner Mutter. Bis dann......
Hallo zusammen, ich habe hier eine wunderschöne Jardinière aus dem Jahr 1906. Ich kenne die Punze leider überhaupt nicht. Es sieht aus wie ein Dreimaster Segelschiff und an den Seiten Buchstaben V und S. Vielleicht kann mir jemand etwas dazu sagen. Vielen lieben Dank im voraus. Länge 31 cm Breite 17 cm Höhe 8,5 Gewicht ca. 2,6 kg
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Hallo :slightly_smiling_face: ist das der einzige Stempel? irgendwas mehr kann man auf Bild 1 doch erahnen. Denn nach 1897 war das Saglier Frères & Cie - Marken da etwa in der Mitte
Schönen guten Tag, zuerst dachte ich es wäre eine Punze von WMF, aber die sehen doch anders aus. Vielleicht weiß hier jemand etwas mehr, vielen Dank im Voraus. mit freundlichen Grüßen
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Danke nochmal, in der Galerie habe ich vorher nachgesehen, konnte ich die Punze aber Burberg nicht zuordnen. Bei genauerer Betrachtung sieht sich zumindest der untere Teil tatsächlich sehr ähnlich!
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Haldenfeuer: Alte Schuld. Düsterer Sog. Ein Psychothriller. Kein Entkommen.
Für Leser, die komplexe Gesellschafts-Thriller lieben, in denen die Spuren eines Verbrechens Jahrzehnte zurückreichen. HALDENFEUER ist eine Geschichte über alte Schuld, die über Generationen gärt, erzählt mit kühler Präzision und einem unbarmherzigen Sog.
Begleiten Sie Frank Köhler, Meike Elif Demir und Ben Brenner auf
dieser Jagd, die in Dortmund beginnt. Aber seien Sie gewarnt: Wenn man zu tief in
die Abgründe blickt, blicken die Abgründe auch zurück.
Euer Ralph (rup)