Da hier anscheinend doch mehr Interesse besteht , als nur den Wert zu schätzen schreib ich auch etwas mehr dazu.
Deine Omega Uhr wurde in den 20er jahren zwischen 1912 und 1916 hergestellt, sowohl Gehäuse als auch der Staubdeckel bestehen aus 900er Silber, mit der Randvergoldung nennt man es ein Galonné-Gehäuse.
Die Punzen oberhalb und unterhalb der 0,900 sind die Schweizer Silberpunzen (Bär) für 875er oder oder höheren Silberfeingehalt zwischen 1882 und 1934.
Halbmond und Krone sind ebenfalls Garantiestempel, allerdings für Deutschland, das bedeutet die Uhr würde aus der Schweiz nach Deutschland importiert.
Die Bauart nennt man Lepine (oder Open Case).
Das Kaliber (Uhrwerksmodell) Deiner Uhr ist ein 18 LPB, mit Handaufzug und kleiner Sekunde, 15 Lager/Decksteinen, mit Breguet-Spirale und Kompensations-Unruh, ohne Stosssicherung und ohne weitere Komplikation oder Repetition.
Das alles bedeutet Deine Uhr ist eine sehr schön erhaltene Taschenuhr mit einem wertigen Uhrwerk, aber eben eine "normale" Taschenuhr zu der Zeit.
Durch den Namen Omega und die relativ gute Erhaltung liegt der Wert etwas höher als bei einer vergleichbaren noname Uhr.
Zu der Patentnummer auf dem Bügel hab ich folgendes gefunden, den text musst Du Dir aber selber übersetzen, dafür reichen meine franz. Sprachkenntnisse nicht aus 8) :
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Es war No. 30613, die andere Nummer hatte was mit Briefmarken zu tun.
Mehr fällt mir dazu nicht ein, ich denke das reicht auch erstmal, wenn Du noch Fragen hast frag ruhig.