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Beitrag von nostalgiker »

:lol:
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Beitrag von nux »

nostalgiker hat geschrieben: ↑Sonntag 8. November 2026, 15:09:lol:
wieso?

aber auch hier gilt, man sollte die richtige Lösung kennen, um zu sehen ob & welche KI wie liegt ... sag doch mal
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Beitrag von nostalgiker »

Danke der Nachfrage,

:lol: weil : eigentlich war ich in Begriff zu schreiben wie ich mir grade vorstelle wer und wieviele Foristen nun im KI Modus sind und alleine schon für @Silberpunze diverse Listen und Pläne zu erstellen / und die Rechenzentren glühen 😉
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Beitrag von Silberpunze »

nostalgiker hat geschrieben: ↑Sonntag 8. November 2026, 15:33 Danke der Nachfrage,

:lol: weil : eigentlich war ich in Begriff zu schreiben wie ich mir grade vorstelle wer und wieviele Foristen nun im KI Modus sind und alleine schon für @Silberpunze diverse Listen und Pläne zu erstellen / und die Rechenzentren glühen 😉
Das Ergebnis meiner sehr unvollständigen Quellenliste (Ilmenau) zu meiner Abfrage sieht auszugsweise so aus.
Ist doch für den Anfang gar nicht so übel.


SCHALLER, Johann Adam
Goldschmied und Kämmerer in Frankenhausen.
Bisher für Ilmenau nicht ortsansässig nachgewiesen. Er tritt im April 1703 in den Ilmenauer Kirchenbüchern als auswärtiger Pate auf, wobei sein Beruf und Amt mit „Goldschmied u. Cämmerer in Franckenhausen“ angegeben werden.
Quelle: Archion, Bild 140.

WILHELMI, Adam
Goldarbeiter.
Herkunft vermutlich aus Gotha (im Kirchenbuch mit dem Zusatz „aus Gotha?“ versehen). Er war bereits Witwer und als Goldarbeiter tätig. Er verstarb im Dezember und wurde am 10. oder 11. Dezember 1705 begraben¹. Er ist aufgrund der zeitlichen und beruflichen Nähe als der Stammvater der Ilmenauer Wilhelmi-Werkstatt anzusehen.
Quelle: ¹ Archion, Bild 66.

...

HERTHUS (HERRTHUTZ), Johann Georg
Goldschmiedsgeselle und Goldschmied.
Tritt am 25. April 1705 erstmals in Ilmenau auf, als er bei einer Taufe als „Goldschmiedtsgesell“ als Pate fungiert¹. Vor dem Herbst 1711 erlangte er den Meisterstatus oder ließ sich fest im Ort nieder; am 2. Oktober 1711 wird er im Taufbuch ausdrücklich als Meister („Goldschmied, .. u. Goldschmidt“) gemeinsam mit dem Goldarbeiter Jeremias Balthasar Wilhelmi als Pate genannt².
Quellen: ¹ Archion, Bild 152. — ² Ebd., Bild 177.

KUHN (KUHNE), Johann Michael
Bürger, Gold- und Silberarbeiter sowie Goldschmied.
Geboren um März 1703 (errechnet aus dem Sterbealter)¹. Er war Bürger in Ilmenau und betrieb eine eigene Werkstatt. Verheiratet mit Margaretha Elisabeth N.N. (* ca. März/April 1700, † 30. Dezember 1751 im Alter von 52 Jahren weniger 3 Monaten, 2 Wochen und 1 Tag)². Aus der Ehe stammten mehrere Kinder, von denen zwei Töchter im Kindesalter verstarben: Ma.. Fyd. wurde am 1. Mai 1737 begraben (alt 1 Jahr, 5 Monate, 2 Tage)³; Blandina Susanna wurde am 29. November 1740 begraben (alt 4 Jahre, 5 Wochen, 3 Tage)⁴. Meister Kuhn verstarb im Alter von 70 Jahren und wurde am 8. März 1773 in Ilmenau begraben⁵.
Quellen: ¹ Archion, Bild 171. — ² Ebd., Bild 128. — ³ Ebd., Bild 73. — ⁴ Ebd., Bild 86. — ⁵ Ebd., Bild 171.

LOHSE, Christoph Carl
Goldschmied.
Bisher nur einmalig fassbar am 22. November 1711, an welchem Tag er als Pate bei einer Taufe auftritt. Im Kirchenbuch wird er als „Inv. [?] und Goldschmied“ bezeichnet.
Quelle: Archion, Bild 178.
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Beitrag von nux »

nostalgiker hat geschrieben: ↑Sonntag 8. November 2026, 15:33 für @ Silberpunze diverse Listen und Pläne zu erstellen
das wäre eine ziemlich komplexe Angelegenheit in der Vorarbeit - noch völlig ohne KI, geschätzt 95%. Und nicht wirklich direkt zum Lachen, auch wenn vllt. ziemlich Spaß, wenn man die Zeit hat oder hätte.

Als Bsp. Aufgabenstellung: Wappen von Städten in Niedersachsen vor zweihundert Jahren in Bild & mit Wappenbeschreibung.
Definieren zu Niedersachsen als heutiger Verwaltungseinheit die entsprechenden zugehörigen Teilgebiete zwischen ca. 1700 und 1850 +/− x Jahre [Gäste sehen keine Links]
Suche Wappenbücher jeweils dafür - existente, welche gab es wo, online verfügbare und welche wo in Bibliotheken, per Fernleihe oder in Kopie erhältlich, nur vor Ort einzusehen
Alternativ andere Aufzeichnungen und Quellen für Wappendarstellungen oder -nennungen, heraldische Beschreibungen (on- und offline). Ansprechpartner die Städte selbst, Geschichtsvereine, historische Gruppen etc. tw. heutzutage in Foren und auf social media aktiv, Anmeldungen erforderlich (nicht vollständig)
Definiere parallel alles an Stadt / Ort / Dorf / Marktflecken resp. über die gewünschte Einwohnerzahl, was gefragt sein könnte; Schreibweisen, Zusammenlegungen, Eingemeindungen u.a. zu berücksichtigen
Erstellen einer Datenbank resp. Nutzen einer geeigneten fertigen/anpassbaren Software um die gewonnenen Ergebnisse zu speichern, ggf. bereits (gut) vorstrukturiert - nach welchen Kriterien wäre noch festzulegen ja nach Prioritäten oder Wünschen des Auftraggebers. Nutzen einer Grafik-Software zur Umsetzung von nur als Beschreibung existierenden Wappen in Bilder, vorher Einarbeitung in heraldische Prinzipien der Darstellung erforderlich, teilweise Nutzung der / solcher Vorlagen bei/von wikipedia scheint möglich, wäre zu prüfen.
Anm.: für eine kpl. Projektbeschreibung würden nun noch zeitliche, personell und finanzielle Schätzungen & Angaben folgen 😏😇
Zuletzt geändert von nux am Sonntag 8. November 2026, 16:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von steinfroilein »

Jo, es glüht wie auf dem Weihnachtsmarkt. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Kreuzt sich grad mit nux, aber ich lass meine Version trotzdem mal so stehen.

Wofür ich 4 Tage brauchte, ist bei dem Projekt von Silberpunze zwar einfach, da es bereits viele historische Quellen gibt, aber schwierig, weil viele Informationen auf eine Karte sollen. Da sollte man teilen.

Auf die grundsätzlich Fragendstellung von Silberpunze und ob das möglich sei, sagt chatgpt:
Ja, absolut! Und nicht nur grundsätzlich – das wäre ein sehr interessantes und historisch durchaus aussagekräftiges Projekt. Eine solche Karte lässt sich technisch umsetzen. Ich würde sogar empfehlen, daraus eine interaktive historische Städte- und Goldschmiedekarte zu machen.

Deine Idee hat einen besonderen Reiz: Man könnte auf einen Blick erkennen, welche Städte um 1825 wirtschaftlich und handwerklich bedeutend waren, wie sich ihre Bedeutung regional verteilte und ob sich zwischen Einwohnerzahl, Stadtwappen und der Zahl der dort tätigen Goldschmiede Zusammenhänge erkennen lassen.

Dabei würde ich drei Datenebenen miteinander verbinden:

## 1. Die historische Landkarte

[Kupferstich- Karte, v. L. Beyer n. C.F. Weiland b. Geogr. Inst. Weimar, "General Charte von dem Königreiche Sachsen .". by Sachsen ( Königreich ):: Map | Antiquariat Clemens Paulusch GmbH]([Gäste sehen keine Links])

[Königreich Thüringen]([Gäste sehen keine Links])

[Stahlstich- Karte, v. Streit, "Die Preussische Provinz Sachsen". von Anhalt:: Karte | Antiquariat Clemens Paulusch GmbH]([Gäste sehen keine Links])

Die Karte würde Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen in ihren heutigen geografischen Grenzen zeigen, aber die historischen Städteverhältnisse um etwa 1825 abbilden.

Jede Stadt bekäme:

- Einen geografisch korrekten Standort.
- Ihr damaliges Stadtwappen.
- Einen Kreis oder eine andere Markierung, deren Größe von der Einwohnerzahl abhängt.
- Auf Wunsch eine zusätzliche Kennzeichnung für die Zahl der nachweislich dort tätigen Goldschmiede.

Durch Anklicken einer Stadt könnte man weitere Informationen aufrufen.

## 2. Die historische Stadt- und Wappendatenbank

Zu jeder Stadt würde ich einen Datensatz anlegen:

| Information | Beispiel |
| ------------------ | --------------------------------- |
| Stadt | Historischer Stadtname |
| Einwohner | Einwohnerzahl um 1825 |
| Stadtwappen | Historische Darstellung |
| Wappenbeschreibung | Blasonierung und Symbolik |
| Goldschmiede | Nachgewiesene Anzahl |
| Quellen | Historische Literatur und Archive |

Besonders wichtig ist dabei, dass wir nicht einfach die heutigen Stadtwappen übernehmen. Wappen können sich im Laufe der letzten 200 Jahre verändert haben. Wir sollten also möglichst die historisch belegte Darstellung verwenden.

## 3. Die Suche nach bestimmten Wappensymbolen

Deine zweite Idee lässt sich ebenfalls sehr gut integrieren.

Beispielsweise könnte man eine Suchfunktion einbauen:

- Alle Städte mit mehr als 1.000 Einwohnern um 1825.
- Alle Städte mit einem Löwen im Stadtwappen.
- Alle Städte mit Adler, Bär, Greif oder anderen Wappentieren.
- Alle Städte mit einer bestimmten Anzahl nachgewiesener Goldschmiede.

Auch eine Kombination dieser Kriterien wäre möglich.

## 4. Auch Niedersachsen lässt sich einbeziehen

Für Niedersachsen würde ich eine eigene Auswertung erstellen, beispielsweise mit dem Suchfilter:

Beispiel einer historischen Suche

Historischer BezugszeitpunktUm 1825

Mindest-EinwohnerzahlMehr als 1.000

WappensymbolLöwe

RegionNiedersachsen

Diese historische Suche vorbereiten

Das Ergebnis könnte beispielsweise so aussehen:

| Stadt | Einwohner | Wappenmerkmal |
| ------------------- | --------- | ------------- |
| Historische Stadt A | 2.500 | Löwe |
| Historische Stadt B | 1.800 | Löwe |
| Historische Stadt C | 4.200 | Doppeladler |

Das sind nur illustrative Beispieldaten, keine bereits recherchierten historischen Treffer.

## 5. Die wichtigste wissenschaftliche Herausforderung

Ich würde das Projekt nicht nur optisch schön, sondern auch quellenkritisch aufbauen.

Es gibt drei Dinge zu beachten:

1. Historische Grenzen: Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen existierten 1825 nicht in ihrer heutigen Form. Die Karte sollte deshalb heutige geografische Orientierung und damalige politische Zugehörigkeit getrennt darstellen.
2. Einwohnerzahlen: Nicht für jede Stadt gibt es einen exakt zeitgleichen Erhebungsstand. Wir müssen das jeweilige Erhebungsjahr dokumentieren.
3. Goldschmiede: Die Zahl der Einwohner ist nicht automatisch ein Maß für die Zahl der Goldschmiede. Dafür benötigen wir zusätzliche Quellen wie Adressbücher, Zunftregister, Steuerlisten und Meisterverzeichnisse.

Gerade der dritte Punkt könnte wissenschaftlich besonders spannend werden: Wir könnten untersuchen, ob größere Städte tatsächlich mehr Goldschmiede hatten oder ob bestimmte kleinere Residenz- und Handelsstädte eine überproportional hohe Goldschmiededichte aufwiesen.

## 6. Wie ich das Projekt aufbauen würde

Ich würde in drei Ausbaustufen vorgehen:

1. Pilotprojekt: Alle Städte in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen mit mehr als 1.000 Einwohnern um 1825 erfassen.
2. Historische Recherche: Stadtwappen, Einwohnerzahlen, Wappenbeschreibungen und Goldschmiede anhand historischer Quellen ergänzen.
3. Interaktive Karte: Städte proportional zur Einwohnerzahl darstellen, mit anklickbaren Wappen und Detailinformationen.

Technisch wäre beispielsweise eine zoombare Webkarte möglich, die man auch als hochauflösende historische Übersichtskarte exportieren kann.

Besonders schön wäre eine zusätzliche Zeitleiste: Man könnte zwischen 1800, 1825, 1850 und 1900 wechseln und sehen, wie sich die Bedeutung der Städte verändert hat.

## Eine wichtige Frage zum Start

Ich würde gerne den historischen Bezugszeitpunkt möglichst genau festlegen.

Sollen wir das Jahr 1825 als festen Ausgangspunkt nehmen?

Das wäre mein Vorschlag. Damit hätten wir eine einheitliche Grundlage für die Einwohnerzahlen, die Wappen und die Recherche nach Goldschmieden.

Ich würde zunächst Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen bearbeiten und Niedersachsen anschließend als gleichartig aufgebaute Vergleichsregion ergänzen.
Womit ich den Schwarzen Peter gleich wieder abgebe :mrgreen:

Spass beiseite, lass Dich nicht entmutigen. Meine AI generierte Karte soll Dir ein Ansporn sein.

Aller Anfang ist schwer, aber dann flutscht es von ganz alleine....
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Beitrag von nux »

steinfroilein hat geschrieben: ↑Sonntag 8. November 2026, 16:01 Kreuzt sich grad
jo, thematisch, aber nicht arbeitstechnisch, daher nicht wirklich - ich beschreibe quasi als Projektmanager das Vorher, die Voraussetzungen selbst und lasse keine KI sagen, was erforderlich sein könnte oder wäre - denn Konzept, dann Daten beschaffen und dazu Daten auswerten (lassen) oder grafisch umsetzen sind drei bis vier Paar Schuhe mindestens, bis man in den fertigen Stiefeln wandern gehen kann.

Was auch noch völlig fehlte - aber dazu sollte man das Projekt von Silberpunze kennen - ist natürlich die gefundenen Wappen in searchable criteria zu zerlegen, die auch entprechend in der (späteren fertigen Datenbank) zu hinterlegen, damit sie für den Abgleich mit Beschauzeichen Sinn machen - und das ist wenn dann noch erst der eigentliche Höllenritt 👹
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Beitrag von Silberpunze »

Also letztlich geht es ja um die Frage, wozu wäre das sinnvoll.
Wenn man Marken in der Literatur sucht und ungefähr eine Vorstellung von der Region hat, kann man ja den Index bzw. das Markenregister nutzen, um zu sehen, ob man diese Marke wiederfindet.

Aber wie ist es, wenn eine Marke völlig unbekannt ist, wenn man nur anhand des Stils und der Form eine Vermutung über Zeit und Region hat. Wenn dann noch ein Beschauzeichen zu sehen ist,
kann man dieses mit den in der Region verbundenen Stadtwappen vergleichen, ob sich Ähnlichkeiten ergeben.

So eine Übersichtskarte könnte also bei der Zuschreibung noch unbekannter Marken sehr hilfreich sein, bei Silber oder auch bei Zinn.

Nux hatte es ja auch schon angedeutet. Bestimmte Städte von einst gibt es heute nicht mehr als eigenständige Städte, da sie in eine andere Stadt eingemeindet worden ist.
Neumarkt bei Halle oder die Reichstadt Kaiserswerth sind da zwei Beispiele. Die hatten ihre eigenen Beschauzeichen und eigenen Goldschmiede.
Städte die heute groß sind, waren damals Dörfer und Städte die damals bedeutend waren, kennt heute kaum noch jemand.
Die Situation von damals anhand der Karten visuell zu rekonstruieren, wäre schon ein interessantes Projekt und nicht nur für die Silberforschung nützlich.
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