nostalgiker hat geschrieben: ↑Sonntag 8. November 2026, 15:33
Danke der Nachfrage,

weil :
eigentlich war ich in Begriff zu schreiben wie ich mir grade vorstelle wer und wieviele Foristen nun im KI Modus sind und alleine schon für @Silberpunze diverse Listen und Pläne zu erstellen / und die Rechenzentren glühen
Das Ergebnis meiner sehr unvollständigen Quellenliste (Ilmenau) zu meiner Abfrage sieht auszugsweise so aus.
Ist doch für den Anfang gar nicht so übel.
SCHALLER, Johann Adam
Goldschmied und Kämmerer in Frankenhausen.
Bisher für Ilmenau nicht ortsansässig nachgewiesen. Er tritt im April 1703 in den Ilmenauer Kirchenbüchern als auswärtiger Pate auf, wobei sein Beruf und Amt mit „Goldschmied u. Cämmerer in Franckenhausen“ angegeben werden.
Quelle: Archion, Bild 140.
WILHELMI, Adam
Goldarbeiter.
Herkunft vermutlich aus Gotha (im Kirchenbuch mit dem Zusatz „aus Gotha?“ versehen). Er war bereits Witwer und als Goldarbeiter tätig. Er verstarb im Dezember und wurde am 10. oder 11. Dezember 1705 begraben¹. Er ist aufgrund der zeitlichen und beruflichen Nähe als der Stammvater der Ilmenauer Wilhelmi-Werkstatt anzusehen.
Quelle: ¹ Archion, Bild 66.
...
HERTHUS (HERRTHUTZ), Johann Georg
Goldschmiedsgeselle und Goldschmied.
Tritt am 25. April 1705 erstmals in Ilmenau auf, als er bei einer Taufe als „Goldschmiedtsgesell“ als Pate fungiert¹. Vor dem Herbst 1711 erlangte er den Meisterstatus oder ließ sich fest im Ort nieder; am 2. Oktober 1711 wird er im Taufbuch ausdrücklich als Meister („Goldschmied, .. u. Goldschmidt“) gemeinsam mit dem Goldarbeiter Jeremias Balthasar Wilhelmi als Pate genannt².
Quellen: ¹ Archion, Bild 152. — ² Ebd., Bild 177.
KUHN (KUHNE), Johann Michael
Bürger, Gold- und Silberarbeiter sowie Goldschmied.
Geboren um März 1703 (errechnet aus dem Sterbealter)¹. Er war Bürger in Ilmenau und betrieb eine eigene Werkstatt. Verheiratet mit Margaretha Elisabeth N.N. (* ca. März/April 1700, † 30. Dezember 1751 im Alter von 52 Jahren weniger 3 Monaten, 2 Wochen und 1 Tag)². Aus der Ehe stammten mehrere Kinder, von denen zwei Töchter im Kindesalter verstarben: Ma.. Fyd. wurde am 1. Mai 1737 begraben (alt 1 Jahr, 5 Monate, 2 Tage)³; Blandina Susanna wurde am 29. November 1740 begraben (alt 4 Jahre, 5 Wochen, 3 Tage)⁴. Meister Kuhn verstarb im Alter von 70 Jahren und wurde am 8. März 1773 in Ilmenau begraben⁵.
Quellen: ¹ Archion, Bild 171. — ² Ebd., Bild 128. — ³ Ebd., Bild 73. — ⁴ Ebd., Bild 86. — ⁵ Ebd., Bild 171.
LOHSE, Christoph Carl
Goldschmied.
Bisher nur einmalig fassbar am 22. November 1711, an welchem Tag er als Pate bei einer Taufe auftritt. Im Kirchenbuch wird er als „Inv. [?] und Goldschmied“ bezeichnet.
Quelle: Archion, Bild 178.