Meistermarke auf Silbergefäß
Forumsregeln
Um eine möglichst präzise Bestimmung deiner Silberstempel und Punzen zu gewährleisten, beachte bitte folgende Regeln:
Bilder des Gegenstands: Stelle Bilder des gesamten Silbergegenstands zur Verfügung.
Makroaufnahmen der Punzen: Fotografiere alle Punzierungen als Makroaufnahme einzeln, damit die Details gut erkennbar sind.
Informationen : Gib zu Anfragen alle vorhandenen Informationen an, z.B. Gewicht, Abmessungen und Fundort bzw. Herkunft
Wertbestimmung:
Beachte bitte, dass eine exakte Wertbestimmung im Forum schwierig ist, da der Silberpreis und der Geschmack der Käufer variieren. Wir helfen dir aber gerne, Informationen zu Hersteller, Herkunftsland und Alter zu finden, um den ungefähren Zeitwert besser einschätzen zu können.
Anfragen ohne Bilder des gesamten Gegenstands können leider nicht beantwortet werden.
So sorgen wir gemeinsam für ein effizientes und informatives Forum!
- PMB Offline
- Neuling
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- Registriert:Freitag 16. Oktober 2026, 19:12
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Meistermarke auf Silbergefäß
Durchmesser Mündung 68 mm
Durchmesser Boden 21 mm
Gesamthöhe 103 mm
Gewicht 112,5 g
Die Dose gehört zum Bestand des Pharmaziemuseum Brixen/Südtirol
Für jeden Hinweis sind wir sehr dankbar.
Herzliche Grüße
Oswald Peer für das Museumsteam
---------------------------------------------
Pharmaziemuseum Brixen
Adlerbrückengasse 4 I-39042 Brixen
Tel+39 0472 209 115
www.pharmaziemuseum.it
mail@pharmaziemuseum.it
- marker Offline
- sehr erfahrenes Mitglied
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Meistermarke auf Silbergefäß
- Silberpunze Offline
- Spezialist für deutsche Gold- und Silberschmiedemarken
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- Registriert:Samstag 25. Juli 2009, 23:40
- Reputation: 2043
Meistermarke auf Silbergefäß
vielen Dank für diese interessante Anfrage und ich wünschte mir, dass viele Museen und auch Kirchen diese Plattform für die Identifikation ihre Silberobjekte nutzen würden.
Eigentlich wäre das genau die Art Frage, die ich beantworten kann, aber mein Forschungsschwerpunkt liegt in Deutschland und ich habe keine Literatur über Südtirol.
Erschwerend kommt hier dazu, dass es kein Beschauzeichen gibt und GA als Initialen auch nicht so häufig vorkommt.
Wenn Sie die Herkunft des Bechers regional eingrenzen könnten, wäre eine Option, die Kirchenbücher dieser Stadt zu untersuchen, ob es dort zu der Entstehungszeit Goldschmiede mit diesen Initialen gegeben hat. Auch die Untersuchung des Kirchensilbers der Umgebung kann helfen, wenn sich weitere Arbeiten dieses Meisters dort finden lassen und man somit die regionale Herkunft absichern kann.
Idealerweise würde man in Europa eine Plattform entwickeln, wo Sammler, Auktionshäuser, Kirchen, Museen ... Bilder von Objekten und Marken hochladen und dann jemand diese Bilder jeweils zuordnet. So könnte man eine Bilddatenbank erzeugen, wo dann eine Anfrage nach dem Meisterzeichen "GA" alle Marken anzeigt, die diese Initialen haben und man dann durch den Vergleich der Marken zum richtigen Ergebnis kommt. Für Deutschland gibt es eine solche Plattform (privat).
Also: Auch wenn ich Ihnen in diesem Beispiel noch nicht helfen kann, würde ich mich über weitere Anfragen von Ihnen freuen.
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