Hallo allerseits,
dieser Beitrag hat mich mal wieder so amüsiert, angeregt und im besten Sinne unterhalten, dass ich meine Leseecke mal kurz verlasse. Außerdem hat mich Cornetto mit dem Stichwort "Punk" einfach abgeholt. (zu dumm ich finde keinen Irokesen-Smilie, die lächelten doch auch, wenn auch sehr selten).
Pontikaki hat geschrieben: ↑Mittwoch 23. September 2026, 16:56
Und ich frage mich: Ist das Kunst - darf man das:
Einen Aspekt konnte ich zu dieser Arbeit hier noch nicht finden (sorry, wenn ich ihn übersehen haben sollte) und der verbindet diese Arbeit in meinen Augen mit den Bildern von Bernd. Es ist die Verbindung von Kunst und gesellschaftspolitischem Statement. Der Grillz besteht aus einem arabischen Text, der lautet „Frau, Leben, Freiheit“. In Zusammenhang mit dem Ausschreibungsthema 1001 Nacht finde die Verbindung vielleicht zu nahe liegend, aber doch bewegend.
Pontikaki hat geschrieben: ↑Donnerstag 24. September 2026, 11:34 (woher weiß mein PC was ich hier mit euch diskutiere? Haha)
[Gäste sehen keine Links] ... 33433.html
Auch wenn ich jetzt als Verschwörungstheoretiker gelten sollte, ja ich bin der Ansicht, dass mitgehört und gelesen wird. Wenn nach Gesprächen im Beisein von Smartphones im Anschluss (mehrfach!) Werbung auf selbigen auftaucht, die zum Gesprächsthema passt, ohne dass dieses Thema zuvor inhaltlich im Gerät verarbeitet wurde, bleibt eigentlich keine andere Erklärung (d.h. Einstellungen checken).
Aber darum geht es mir eigentlich gar nicht. Im Link erfolgt die Bearbeitung von Carrara-Marmor mittels CAD als dem handwerklichen Werkzeug. Der Schritt ist also der von menschlicher Arbeitskraft zu maschineller. Der künstlerische Prozess wäre dann die Formfindung. Dieser Schritt kann meiner Ansicht nach ebenfalls diskutiert und unterschiedlich bewertet werden. Er stellt aber in meinen Augen etwas ganz anderes als die Verwendung von KI dar.
Die KI wird als "geistig" schöpferisches Werkzeug verwandt, nicht als reines ausführendes Werkzeug. Und das ist bei Erstellungsprozess des Werkes auch so intendiert, denn die KI ist mehr als nur ein Werkzeug.
Obwohl wohl niemand der hier Diskutierenden die Algorithmen einer CAD-Software kennt und nachvollziehen kann, wären sie klar zu benennen, abgrenzbar und zusätzlich das Ergebnis einer definierbaren Urheberschaft. Das trifft auf die KI meiner Ansicht nach überhaupt nicht zu. Es gibt ein Programm, welches wir nutzen und was diese Kriterien erfüllt, aber das Datenmaterial, mit welchem dieses Programm arbeitet, ist etwas ganz anders. Bei der Verwendung dieses Materials liegt das Problem des Urheberschutzes. Es kann dem Künstler Bernd nach derzeitiger Lage der Dinge überhaupt nicht klar sein, ob die Person, dessen Ausgangsmaterial die KI verwendet, der Nutzung zugestimmt hat. Dabei wäre auch die Frage der Nutzung für künstlerische Zwecke zweitrangig, denn zuvor wäre zu klären, ob die Urheberin, der Urheber des Werkes dessen Verarbeitung durch eine kommerzielle KI zugestimmt hat.
Sorry vielleicht etwas zu streng und abgehoben. Denkfehler bitte gemeinschaftlich beheben, ich in dem Thema kein Spezialist.
Beste Grüße