Suppenkelle 1825 Punze/Wert bestimmen
Forumsregeln
Um eine möglichst präzise Bestimmung deiner Silberstempel und Punzen zu gewährleisten, beachte bitte folgende Regeln:
Bilder des Gegenstands: Stelle Bilder des gesamten Silbergegenstands zur Verfügung.
Makroaufnahmen der Punzen: Fotografiere alle Punzierungen als Makroaufnahme einzeln, damit die Details gut erkennbar sind.
Informationen : Gib zu Anfragen alle vorhandenen Informationen an, z.B. Gewicht, Abmessungen und Fundort bzw. Herkunft
Wertbestimmung:
Beachte bitte, dass eine exakte Wertbestimmung im Forum schwierig ist, da der Silberpreis und der Geschmack der Käufer variieren. Wir helfen dir aber gerne, Informationen zu Hersteller, Herkunftsland und Alter zu finden, um den ungefähren Zeitwert besser einschätzen zu können.
Anfragen ohne Bilder des gesamten Gegenstands können leider nicht beantwortet werden.
So sorgen wir gemeinsam für ein effizientes und informatives Forum!
- Herbst123 Offline
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Suppenkelle 1825 Punze/Wert bestimmen
Wir haben im Keller eine Box voll Silberbesteck gefunden. Darunter ist auch eine Suppenkelle mit Widmung und Jahreszahl 1825.
Bevor ich diese verkaufe brauche ich ein paar Hinweise um nicht komplett unter dem Sammlerwert zu verkaufen. Die Punze sieht ähnlich aus wie die von einer anderen Gabel. Ich vermute vom Goldschmiedmeister Hespe. Würdet ihr mir da zustimmen?
Mit welchem Preis sollte ich zufrieden sein?
Liebe Grüße3818-4325-912e-f818c879541e.webp[/attachment]
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- nux Offline
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Suppenkelle 1825 Punze/Wert bestimmen
aber das läuft etwas anders. Zuerst brauch man ja mal die Stadt zu der ein Beschauzeichen gehört. Dann erst weiß man auch um den dort verwendeten Feingehalt (in Lot / um die Zeit). Was wiederum die Grundlage für die Berechnung des Minimums = Schmelzpreis ist. Und auch dann erst schaut man, ob und wann es einen Meister mit dem Namen gegeben hat.
Das kann hier dieselbe Stadt sein, muss aber nicht, da sich die Darstellung der drei Türme oder Burg ja unterscheidet. Auch ist mit den Initialen FL auf der Gabel ein anderes Meisterzeichen drauf; d.h. die stammen nicht aus einer Werkstatt. Bei Städten die wie hier eine zumindest erkennbar auch noch einen Jahres-/Periodenbuchstaben haben, kann man zusätzlich die Zeit der Herstellung damit datieren - denn eine Widmungsgravur kann auch wesentlich später erfolgt sein. Oder 'zur Erinnerung' auch an ein Datum davor ...
Ob es überhaupt ein Stück für Sammler ist oder als Belegstück geeignet, historische Bedeutung hat, der Zustand spielt auch mit rein u.a. bliebe dann auf Basis aller Daten danach & außerdem noch zu eruieren. Konkrete Angaben können/wollen hier aus mehreren Gründen aber auch nicht gemacht werden; da spielt auch der wechselnde Silberkurs mit rein.
Die Fotos sind nicht ganz übel, aber zu dem Zweck nicht optimal, da zu undeutlich. Bitte solche Silberobjekte auf einem weißen Blatt Papier und bei Tageslicht fotografieren; am Fenster oder draußen; ohne Sonne, ohne Blitz. Punzen ggf. durch eine Lupe; den Buchstaben sollte man erkennen können oder Du liest den ab. . Beim Hochladen können Bilder auch in die gewünschte Orientierung gedreht werden; schont die Nackenmuskeln der Betrachter /spart erst nachbearbeiten müssen. Dabei Speichern nicht vergessen und dann im Beitrag anzeigen klicken.
Das versuch bitte nochmal. Man könnte im ersten Ansatz Hamburg und/oder Altona vermuten; bei der Gabel ist aber eh nur die Hälfte da. Ein 'Hespe' ist in HH zumindest als Konzessionär dort in der Literatur; auch ein Meister. Meine aber später; ab 1850 oder so. Der Name muss aber auch nicht der des Herstellers sein; auch ein Verkäufer anderswo oder ein Juwelier z.B..
Insofern wären - wie im rosa Kasten steht - Angaben zur Herkunft erwünscht. Keller alleine ist da etwas dürftig. Oft gibt die Familienhistorie da noch etwas mehr her, wenn etwas daher stammt. Vllt. kann dann auch jemand anders das FL noch nachsehen
Gruß
nux
- Herbst123 Offline
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Suppenkelle 1825 Punze/Wert bestimmen
LG
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- nostalgiker Offline
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Suppenkelle 1825 Punze/Wert bestimmen
vlt hilfst : geputzt, näher ran und stillgehalten beim Bild machen, geht das schon, zumal du gute Lichtverhältnisse hast.
BG
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- nux Offline
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Suppenkelle 1825 Punze/Wert bestimmen
Die Gabel kann insofern dann auch später sein und zu dem einen bekannten 'Friedrich Wilhelm Hespe', Meister ca. 1850 - ?, der eben auch Konzessionär war [Gäste sehen keine Links] - da sollte man den Ältermanbuchstaben im Tor der Burg aber auch sehen können.
- Silberpunze Offline
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Suppenkelle 1825 Punze/Wert bestimmen
Friedrich Löwenhagen, *1789, +1848, unterschrieb die Rolle 1815. Sohn von Friedrich Adam Löwenhagen II und Vater des Goldschmiedes Christian Friedrich Löwenhagen (Stierling S. 73 ff.).
der Hespe ist Hamburg
Meister Friedrich Wilhelm Hespe
vgl. Scheffler Niedersachsen Nr 888e
zahlt April 1850 als Juwelier, Gold- und Silberarbeiter Bürgergeld.
Concessionist; im Adressbuch 1855-1869 (Goldarbeiter)
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