Wasa hat geschrieben: ↑Freitag 13. März 2026, 14:31jemand
hat da erstmal eine Anmerkung...
Hallo,
das ist nämlich eine Fragestellung wie so einige, wo zu einfach gedacht / es sich gemacht wird. Wäre es bitte möglich, so etwas mehr den Hinweisen im rosa Kasten zu folgen und auch zum Woher was zu schreiben. Bei der Gelegenheit wie immer erwünscht zudem die Maße noch angeben. Wie Du sicher weißt, sind Objekte aus Edelmetall aus dem Land zu der Zeit seltener authentisch als nicht. Und ja, ich weiß, die Kokoshnik-Punze (ab ca. 1896/97-1908 verwendet) ist klein bis winzig, aber um so schärfer sollte das Foto sein. Man muss zum einen schonmal penibel gucken, ob die echt sein kann, dafür gibt es bestimmte Charakteristika. Wenn das schonmal nicht, ist das mit einem Namen eh wie sagt man auf Deutsch Schall und Knall.
Und außerdem besser die Initialen des Beschauers hinter dem Kopf erkennen, wissen oder vermuten - denn ohne den hat man in der Zeit die Stadt nicht und hühnert mit dem MZ im Nebel rum. Dass da ein Л = L dabei sein könnte evtl. zu vermuten
Wenn man an die Meistermarken dann geht, da ist viel Literatur zu Silber, aber zu reinen Goldschmieden im Westen oft eher wenig, manche nicht in gängiger Literatur gelistet. Dann braucht man ggf. Verzeichnisse oder Nachschlagemöglichkeiten aus dem Land selbst: da darf man mit westlicher IP aber entweder nicht mehr überall hin; ein VPN mit 'genehmer' Adresse ist nicht einfach mal eben so bzw. kostenlos zu haben. Außerdem ist auch ansonsten weiterhin nicht unbedingt zu empfehlen, sich dort überall online einfach so zu bewegen.
Hier jetzt schonmal im ersten Ansatz schlechte Karten hinsichtlich wenig Aufwand: ein Standardwerk wie Postnikova-Loseva listet gerade mal einen Meister ГН - der aber unbekannt und im Kiew des 18. Jh.
Gruß
nux