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Hallo in die Runde,
ich besitze seit einigen Jahren eine antike(?) Kirchenbank die ich nun gerne verkaufen würde. Dafür würde mich eine Einschätzung interessieren von wann sie ungefähr ist, um welches Holz es sich handelt und was man so gob geschätzt für das Stück verlangen kann. Sie hat zudem ein paar grobe Mängel: hinten steht sie nur auf Holzklötzen zur Stabilisierung und oben ist eine Leiste abgebrochen die ich wieder angeleimt habe und die offensichtlich vor einiger Zeit schonmal geleimt wurde. Außerdem ist an einer Seite ein Teil der Schnitzerei abgebrochen. Ansonsten natürlich einige altersbedingte Macken...
Würde mich sehr freuen wenn mir hier jemand weiterhelfen kann. Da es sich um so ein spezielles Möbelstück handelt fällt es mir sehr schwer selbst zu einer sinnvollen Einschätzung zu kommen - zumal es ja kaum Vergleichsangebote gibt an denen ich mich orientieren kann.
Selber habe ich das gute Stück vor einigen Jahren von privat übernommen. Ich weiß also leider nicht wo es ursprünglich herkommt oder in welcher Kirche die Bank mal stand.
Liebe Grüße
Barnella
Hallo nochmal,
ist es zu schwierig das Stück zu schätzen oder liegt es an den Bildern? Ich habe gesehen, dass Preisfragen hier nicht so beliebt sind, mich würde im Zweifel auch einfach erstmal interessieren was das für ein Holz sein könnte und aus welchem Jahr/Epoche die Bank ungefähr kommt.
Lieben Gruß
die Sache mit Preisen und Werten hat nicht so sehr was mit beliebt oder nicht zu tun. Es geht in den allermeisten Fällen schlicht um [Gäste sehen keine Links]
Die Erwartungshaltung an ein paar Hobby-Sammler hinsichtlich Kenntnissen irgendwelchen Marktgeschehens in Dutzenden von Bereichen in aller Herren Länder oder Ahnung über Begehrlichkeiten anderer Leutz ist da schlicht zu hoch. Gelegentlich lassen sich zwar Preisrahmen ermitteln, in denen sich bestimmte Objekte bewegen bzw. bewegt haben. Und es wird sicherlich immer dann auf Größenordnungen hingewiesen werden können, wenn außergewöhnliche Stücke hier aufscheinen. Auch kann es ab und an Hilfestellung geben, wie wo was nachsehen möglich ist.
Das Holz hier dürfte Eiche sein; der Stil m.M. nicht eindeutig genug für genauere Zuordnung - das bisschen eingeschnitzte Blattwerk könnte Barock des 18. Jh., Neobarock im Historismus des 19. Jh. oder Neubarock des 20. Jh. sein - oder irgendwas dazwischen einfach in der Tradition. Ohne Hinweise zur Herkunft, auch regional oder aus welchem Land - ??
Du kannst ansehen, was andere anbieten, vergleichen was ungefähr so aussieht und was verlangt wird [Gäste sehen keine Links]
mehr dort [Gäste sehen keine Links] - aber da weiß man halt nicht, was dort ging oder gehen wird.
und was darüber eben für wieviel Anklang fand [Gäste sehen keine Links]
Das gibt natürlich nur einige Eckdaten; da heißt es auf Details schauen. Wenn Du schon die 'Macken' bei Deiner Bank beschreibst, kann es auch sein, dass Du da einige Abstriche mehr wirst machen müssen. Geh halt von oben ran und mach mit Dir selbst eine Untergrenze aus. Dann die Resonanz abwarten; erstmal muss ja überhaupt jemand Interesse haben & bekunden. Reaktionen werden Dir eine Richtung weisen können. Am Ende sollte ein möglicher Kompromiss beide Seiten zufriedenstellen können.
Gruß
nux
Zuletzt geändert von nux am Dienstag 2. November 2021, 21:23, insgesamt 1-mal geändert.
Lieben Dank für die ausführliche Antwort, ich verstehe die Schwierigkeiten.
Es ging mir tatsächlich weniger um den Preis, sondern eher darum die Neugier zu befriedigen wie alt das Teil ist, bevor ich es weiterziehen lasse. Schade, dass ich nicht mehr über die Herkunft weiß.
Zumindest weiß ich jetzt die Holzart.
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Hallo, ich habe ein Erbstück von meiner Oma bekommen, eine kleine (wie ich glaube) Keramikvase. Die Vase ist 21 cm hoch und hat einen Umfang von 35 cm, auf der Unterseite ist ein Zeichen und Zahlen. Vom Alter her müßte sie so aus den 1920-1940 Jahren sein. Entweder könnte sie aus dem Osten stammen (meine Oma stammte aus Dresden) oder auch aus Frankreich, da dort Verwandte wohnten, die ihr die Vase evtl. geschenkt haben. Wäre schön wenn ich die Herkunft herausbekommen könnte. Danke für Tipps!
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Soviel Regimente gab es gar nicht wie es Regimentskassen gibt :') Aber es gab schon immer genug Leute mit Geld, das waren halt die Adligen, Kirchenvertreter und Lehnsherren. Und die hatten alle irgend welche Kassetten. Das sieht hier schon alles nach Eisen aus, welches auch alterstypisch gerostet ist. Mir juckt es da mehr in den Fingern das Schloss wieder gängig zu machen. Immerhin 4 Riegel. Und das nachgebesserte Stück verzinktes Blech müsste da sofort wieder raus. Aus welchem Jahrhundert...
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Hallo, erst mal vielen Dank für die schnelle Antwort. Aus meiner Kindheit kann ich mich nicht erinnern, diese Vase schon einmal gesehen zu haben. Daher meine Vermutung, dass Sie aus dem Haushalt meiner Großeltern stammen könnte, der 1998 aufgelöst wurde. Meine Großmutter wurde 1914 geboren und Ihre Familie stammt aus Schlesien und sie hat nach der Hochzeit in Hamm/Westf. gelebt. Mitte der 50iger Jahre haben meine Großeltern eine Campingrundreise mit VW-Käfer durch Italien gemacht. Ich habe im...
Guten Morgen! Wie ich in meinem letzten Thread erwähnt habe, habe ich noch zwei weitere Ikonen, bei denen ich gerne mehr über Alter und Herkunft erfahren würde. Ich möchte euch also wieder bitten, einen Blick auf die schönen Stücke zu werfen. Diese Ikone zeigt wieder die Gottesmutter mit dem Jesuskind. Hier wurde wohl der geschnitzte (?) Untergrund vergoldet und dann bemalt. Leider ist die Ikone stark beschädigt, es sind eine Menge Brandspuren zu sehen. Die Maße: 22x17x2cm. Liebe Grüße, Waran
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Sieht man leider auf dem Foto nicht so gut, aber das unter der Farbe ist kein Papier. Das ist schon eine dünne Schicht Gold.
Wenn die Vergangenheit dunkle Geheimnisse verbirgt... ein Thriller aus dem Ruhrpott
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Euer Ralph (rup)