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Aus dem Nachlass meines Vaters habe ich hier ein Gemälde, über welches ich gerne das Alter, die Herkunft und einen eventuellen Marktwert erfahren hätte. Leider weiß ich kaum etwas dazu. Es misst 75 x 90 cm und stammt angeblich aus einer Kirche im Großraum südlich von Wien. Gemalt ist es auf eher grobem Leinen mit Ölfarben (über weißem Kreidegrund?), die Lasur glänzt sehr stark und ist stark rissig. Leider gibt es keine Signatur, zumindest habe ich keine gefunden.
Das Bild wurde von einem russischen Besatzungssoldaten mit einem Messer (Beine des Jesuskindes) durchstoßen und in den 1980er Jahren semiprofessionell restauriert.
Ich bin über jeden Hinweis dankbar.
bin der Meinung, dass dieses Gemälde bzw. solcher Art Gemälde hier so zum einen vermutlich nicht vernünftig zu beurteilen sind und zum anderen vielleicht auch nicht besprochen werden sollten, wenn die Herkunft nicht eindeutig nachweisbar ist. 'Irgendeine Kirche' und Nachlass ist mir da schlicht zu wenig...
Das gehört besser in die Hände von Fachleuten in real (Museum, Auktionshaus), da dazu weitergehende Materialprüfungen gehören können sowie Check von Lost Art und Art Loss müssen.
Nix für ungut, aber sakrale Kunst kann u. U. ein heißes Eisen sein .
Nein, nein ... so ist das nicht. Mein Vater war Goldschmied und hat hauptsächlich Restaurationen für Kirchen eben südlich von Wien gemacht (Tabernakel, Monstranzen und so). Hat dafür als "Gegenleistung" oft alte Stücke bekommen, die in den Pfarrhöfen herumgelegen sind - also 100%ig kein Diebesgut.
Die wagen Ortsangaben kommen daher, dass ich kein gutes Verhältnis zu meinem Vater gehabt habe und er vor ein paar Jahren eben verstorben ist. Habe dadurch viele solcher sakraler Dinge geerbt, zu denen ich nicht wirklich einen Bezug habe und kann daher auch nicht mehr nachfragen, woher genau die Gegenstände tatsächlich sind.
ja, ist ja schon ok, gut... glaub ich Dir ja ... aber der Hinweis musste leider in dem Zusammenhang sein... 8)
... bleibt aber prinzipiell trotzdem so - im richtigen Leben kann ein Kunstsachverständiger ein altmeisterliches Bild von dem eines Dorfmalers unterscheiden. Glaube nicht, dass das allein von Bildern im www seriös machbar ist...
nb. es erinnerte mich stilistisch irgendwie so ein wenig an das da... [Gäste sehen keine Links]
ich teile @Pikkis Bedenken voll und ganz.
Mir war ehrlich gesagt auch schon bei dem Kruzifix etwas mulmig zu Mute.
Ich kann hier sowieso nur eine ikonografische Einschätzung vornehmen.
Ich gehe davon aus, dass Dir klar ist, was auf Dich zukommen kann, wenn Du Sachen ins Netz stellst,
deren Herkunft nicht sauber ist.
Aber das hast Du ja schon relativiert.
Bei Deinem Bild erkenne ich die sogenannte „Darbringung (Darstellung) im Tempel“
Vorne in der Mitte die Prophetin Hanna, symbolischer Hinweis auf die Hanna im Alten Testament, die Mutter Samuels.
Sie deutet auf Maria.
Zitat aus dem letzten Link unten
>>beachtenswert ist die Erscheinung der Prophetin Hanna, die, in der Mitte der handelnden Personen stehend,
mit ausgestrecktem Zeigefinger auf Maria weist <<
Dass Ihr die verschiedenen Hannas auseinanderhalten könnt hier [Gäste sehen keine Links]
Links überreicht ein Engel Maria einen Botenstab. Auf dem Schriftband die Schrift kann ich nicht entziffern.
An der Stelle Dank an Dich @Willi, für die guten Fotos. Vielleicht kannst Du das mal entziffern. [Gäste sehen keine Links]
>>Als Attribute haben die Engel am häufigsten Schriftrollen. Aber auch Botenstab, königliches Zepter <<
Rechts steht Josef und im Hintergrund möglicherweise eine der Hauptfiguren dieser biblischen Begebenheit.
Hier im Bild ist er es offensichtlich nicht, der greise Simeon.
Der käme erst später dran und darf den Jesusknaben halten mit dem Spruch:
“Nun entlässest Du, oh Herr, Deinen Diener in Frieden.“
Die Weintraube, die Simeon hoch hält, deutet auf Eskol [Gäste sehen keine Links]
>>In der Bibel findet sich eine differenzierte Wein-Trauben-Symbolik.
Das hebr. Wort enab und das griech. Wort staphylä bedeuten eine Weintraube voller Beeren.
In der hebr. Bibel begegnet uns jedoch noch ein anderes Wort für Trauben, nämlich eshkol.
Die sprachliche Wurzel dieses Wortes (shkl) heißt „kinderlos“. <<
Und kinderlos war die Hanna des Alten Testaments. Erstmal, - bis Gott ihr geholfen hat.
Tauben kann ich leider nirgends erkennen, die gehören in der Szene als Opfergabe eigentlich dazu.
Da steht oft ein Korb oder Käfig rum.
Am 2. Februar ist Maria Lichtmess, das hat auch mit dieser Reinigungsgeschichte zu tun.
Und hier ist einiges darüber nachzulesen. [Gäste sehen keine Links]
So würde ich den Bildinhalt beschreiben.
Das sind erst mal Überlegungen, die für Deine Suche nach dem Alter und Wert des Bildes
vielleicht hilfreich sind.
Und natürlich in der Kirchengemeinde fragen, aus der dies Bild stammt. Wenn Du sie kennst.
Hallo,
der zur Restauration benutzte "Firnis" sieht mir stark nach Acryllack aus der Dose aus; benutze ich teilweise selbst für meine eigenen Bilder ( allerdings eher in Seidenmatt ), wird allerdings gerade im Zusammenhang mit historischen / sakralen Gemälden nicht wirklich als "State of the Art"
betrachtet und mindert den Wert ( falls wirklich ein Original vorliegt ) erheblich. Rissig sollten allein die Farben des Gemäldes sein; der Lack scheint aufgebracht um diese Risse ( welche eigentlich ein Merkmal der Authentizität sind ) "geschmeidig" zu schließen.
Zur Darstellung selbst ist zu sagen, daß sowohl die Hände, als auch die optischen Verkürzungen der Körper und die Perspektiven der Gesichter sehr gut gemacht sind; Licht und Schatten ebenso.
Sollte es tatsächlich ein Original und nicht ein "auf alt gemachter" Druck sein, lohnt sich vielleicht diesmal eine professionelle Restauration - falls man den "Spiegelglanz" wieder runter kriegt ohne das Bild zu zerstören.
ein interessantes Bild zeigst Du uns - und ich stehe ein Stück weit ratlos davor.
An Deiner Stelle würde ich mit dem Bild zum Dorotheum gehen und dort eine fachliche Einschätzung holen. Ebenso würde ich das Bild an sich einem erwiesenermassen gut beleumundeten Restaurator zur Überarbeitung abgeben.
Der unsägliche Firniss sollte entfernt werden - eine Grundreinigung wäre schön für das Gemälde.
Herkunftsnachweis sollte mit der Lebensgeschichte Deines Vaters nachvollziehbar sein. Dennoch würde ich bei Lost Art nachfragen ob der Herkunft - ich hatte selbst schon Ärger mit einem geerbten Gemälde und durfte das Bild an Erben des ursprünglichen Besitzers in Peru herausgeben. Dennoch mußte ich die dafür angesetzte Erbschaftssteuer an den deutschen Staat entrichten Und der Großenkel des ehemaligen Besitzers hat sich nicht einmal bedankt - er hat das Bild nur wenige Tage später in ein Auktionshaus eingeliefert. Wurde dann für einen sechsstelligen Pfundbetrag verkauft. Und das Bild hängt heute in der privaten Sammlung eines russischen Kunstsammlers.
Es ist aufgrund des Zustands schwer zu beurteilen, aber man wird wohl im 18. Jahrhundert landen. Vermutlich in Österreich entstanden, wobei man mal nach italienischen Vorbildern/Einflüssen schauen könnte.
Dargestellt sind m. E. neben der Hl. Familie Johannes der Täufer (Knabe links) und rechts dessen Eltern Elisabeth und Zacharias.
Für mich wäre das ein Bild "zum Behalten", wenn man die Kosten einer fachmännischen Restaurierung tragen kann.
Wenn man ohnehin in Wien lebt und verkaufen möchte, würde ich auch beim Dorotheum anfragen.
Guten Abend zusammen,
ich habe ein sakrales Ei. Ich vermute es ist aus Silber. Es ist signiert, auf jeden Fall vermute ich, dass „AS“ der Hersteller oder Künstler ist. Das Ei ist inklusive Holzsockel ca 14 Zentimeter hoch. Auf der eine Seite wird die Dreifaltigkeit dargestellt. Auf der andere Seite wird auch was dargestellt, ich vermute, Jesus, Taube als heiliger Geist und ??
Wer kann mir sagen woher das gute Stück kommen könnte, was genau dargestellt ist, wer es erstellt hat bzw. wer ist „AS“...
Hallo ich besitze ein Gemälde des Malers Joseph Andreas Pausewang nachempfunden der Weinprobe von Vautier aus dem Nachlass meiner Großeltern.Über den Maler ist einiges bekannt.Er Stammte aus Schlesien und die meisten seiner Werke musste er auf der Flucht zurücklassen.Einige seiner Werke sind heute in Lohne bei Cloppenburg wo er zuletzt lebte ausgestellt.Meine Großeltern sagten mal in den 90ern wurde das Bild mal auf 10.000 Mark geschätzt.Vielleicht kann mir ja jemand sagen ob heute 5000€...
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Hallo :slightly_smiling_face:
vielleicht beruhen diese Unsummen - selbst zu der genannten Zeit - auch auf einem Missverständnis? könnte mir eher ein Äußerung dazu vorstellen wie 'wenn das ein Benjamin Vautier wäre, dann würde er min. X bringen'. Der Herr Pausewang hat glaub nie mit nichts seines Schaffens solche Höhenflüge erleben dürfen.
Einige Gemälde wurden 2012 dort besprochen - und eins wurde vor vermutlich nicht allzu langer Zeit auch als verkauft bezeichnet
kurz zu mir. Ich bin seit 2021 mit einer geb. von Tresckow verheiratet, deren Ururopa General Bruno von Mudra war (1851 - 1931). An der eigenen Geschichte und so auch an den Nachlässen besteht kein Interesse in der Familie. Im Gegenteil, meine Frau wollte immer nur den ganzen Adelmüll hinter sich lassen. :grin: Grundsätzlich finde ich das sehr sympathisch. Nach dieser Einstellung sieht aber halt auch unser Keller aus. Mit Antiquitäten, Gemälden, Orientteppichen vollgestopft...
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Eine gute Provenienz überwiegt eben jede Expertise.
Damit lässt sich ein Gemälde problemlos zu einem gutem Preis verkaufen.
Wir haben es hier meistens mit unbekannter Herkunft zu tun.
Da ist ein Verkauf wesentlich schwerer.
Da braucht es zumindest schlüssige Zuschreibungen, bei teuren Objekten sogar eindeutige Expertisen.
Gestern für 2 Euro aus einem niederländischen Kringloopwinkel (Gebrauchtwarenladen) mitgenommen, weil mich das Alter und das Motiv des Bildes interessant fand und jetzt würde mich noch der Maler interessieren.
Signiert ist es mit A. v. d. Wissel 1926
Gerahmt wurde es lt. Aufkleber in Ede in den Niederlanden und auf der Rückseite ist vermerkt Sulawesi (Celebes)
Rahmengröße ist 43,5 cm x 33,0 cm
Es müsste mal gereinigt werden
Hat jemand eine Idee zum Maler und welcher Berg auf Sulawesi hat...
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Irgendwie haben die Signaturen eine gewisse Ähnlichkeit, was aber bedeuten würde, dass er im Jahr seines Todes dieses Bild noch gemalt hat - aber warum Sulawesi, dazu kann ich keinen Bezug finden
Ich habe meine Wohnung kürzlich komplett renovieren lassen. Nun
beabsichtige ich die alten Gemälde durch Neue zu ersetzen. Ich habe in den letzten Wochen schon einige Gemälde bei ebay neu erstanden (dazu später mehr).
Gestern habe ich am Stück 16 Bilder/Gemälde und ein Kruzifix erstanden. Es sind einige Gemälde dabei die mir auch sehr gut gefallen.
Sobald ich sie erhalten habe stelle ich einige Gemälde hier vor.
Ich bin absoluter Laie ( Baujahr 1951) und würde mich freuen wenn ich...
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Wollte nur ne kurze Einschätzung
( abgesehen davon, dass die Ablichtungen im Link eh für nichts geeignet wären ) ... nochmal: zu den grundlegenden Regularien des Forums gehört es, nur Dinge im eigenen Besitz zu besprechen. Mit eben auch eigenen Fotos. Selbst wenn Du schon was gekauft hast - es muss warten, bis es da ist.
Hallo miteinander, habe wieder mal ein altes Gemälde aufgetan und möchte gerne um Hilfe bitten.
Bin in den Besitz von einem alten Gemälde von ca. 1850 gekommen, zeigt, wie man sieht einen Hafen mit Segelschiffen sowie einem Dampfschiff, deswegen auch meine Einschätzung auf ca 1850, da die Dampfschifffahrt ja um 1830 aufkam.
Das Gemälde wurde auf Leinwand mit Öl gemalt, unten ist das Bild mit U. Witt ? signiert.
Das das Bild schon etwas besser gemalt wurde hoffe ich etwas über den Maler zu...
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Hallo & willkommen :slightly_smiling_face:
Tipp? ja - ich lese O. Witte. Aber bestätigen sollte Dir das schon wer im richtigen Leben, der das fachlich kann. Bzw. genauer zuordnen, denn die Angaben im Netz sind da vage und uneinheitlich. Was eben hinter dem O. sein könnte - ??
Dort Bilder unter nur 'O. Witte' und 19. Jh.
schon 1937 war da der Vorname nicht bekannt (Abb. eines Bildes ein paar Seiten weiter)
Dort kommt die Signatur ganz gut zwecks Vergleich, genannt aber für einen Otto (?)...
Wenn die Vergangenheit dunkle Geheimnisse verbirgt... ein Thriller aus dem Ruhrpott
Haldenfeuer: Alte Schuld. Düsterer Sog. Ein Psychothriller. Kein Entkommen.
Für Leser, die komplexe Gesellschafts-Thriller lieben, in denen die Spuren eines Verbrechens Jahrzehnte zurückreichen. HALDENFEUER ist eine Geschichte über alte Schuld, die über Generationen gärt, erzählt mit kühler Präzision und einem unbarmherzigen Sog.
Begleiten Sie Frank Köhler, Meike Elif Demir und Ben Brenner auf
dieser Jagd, die in Dortmund beginnt. Aber seien Sie gewarnt: Wenn man zu tief in
die Abgründe blickt, blicken die Abgründe auch zurück.
Euer Ralph (rup)