gudrund hat geschrieben: ↑Mittwoch 7. Januar 2026, 18:38
Na, mal sehen, was die anderen sagen....
Hallo,
wenn Du meinst ...

- hatte ehrlich gesagt damals schon beim Einführungstext aufgegeben. Dreimal versucht zu lesen, nix verstahn.
Was da hin- und zurück und rein und raus gedacht oder interpretiert wurde ist - was? warum?
Kunsthistorikeroderkritiker-Sprech-Versuch? sorry meine das keinesfalls persönlich - aber wenn man ein Bild anderen zwecks Besprechung vorstellen möchte, dann sollte man m.E. so wenig wie möglich außer Fakten schreiben, um einen ersten Eindruck und Meinungsbildung nicht zu beeinflussen.
Diese ganze Idee mit dass sich da in den Ritzungen irgendwas Buchstäbliches verbergen könnte, halte ich auch für eher abwegig. Ich erinnere vor Jahren mal zufällig Bares für Rares geguckt zu haben und da noch ganz genau ein Gemälde. Glaub auch ein ganz rotbraunes Herbstbild mit einer Brücke über einen Bach oder Fluss. Das war über und über geritzt. Bei dem hat Albert Maier ausführlich erklärt, wie und warum Maler mit dem Pinselstiel-Ende oft in die noch feuchte Farbe ritzen, als Stilmittel, Farbflächen abgrenzen und Hoch-Tief- und Schatteneffekte erzielen wollen. Weiß nicht, ob ein Fachbegriff direkt fiel, ob es überhaupt einen gibt, aber...
Ein appetitliches Frühherbst-Bild, in HH gekauft, kann aber überall her sein. Öl / LW. Fotos nur bedingt verwendbar, da unscharf oder komisch beleuchtet. Zeitlich käme es mir in so plakativer Malweise im ersten Moment als 'um 1900' vor. Aber da gab es in ganz Europa sehr viele Maler, die genau in der Art gearbeitet haben. Davon wiederum viele auch im graphischen Bereich.
Man sollte sich vllt. auch mit dem Motiv befassen wo das sein könnte - ein Park? wo gab es so dermaßen helle, eingefasste Sandwege in einer Landschaft mit max. sanften Höhenunterschieden?
Gruß
nux