seit vielen Jahren ist unserer Familie im Besitz dieses japanische Teeservices. Bevor es vor gut 40 Jahren an meine Eltern ging war es im Besitz meiner Tante, die es von Ihrem Vater zur Hochzeit geschenkt bekommen hat. Ihr Vater war leitender Ingenieur bei der Gutehoffnungshütte (GHH) in Oberhausen und viel "auf Montage" in der ganzen Welt. Die Geschichte sagt, dass er das Services aus Japan meiner Tante mit gebracht hat und es zu den wertvolleren Nippon Services Marken zählt? Eine erste Bestätigung über die Details und den Wert des Services erhielt meine Mutter gem. folgender Anekdote: Ich habe gerade als Baby im Buggy gesesssen, als meine Mutter mit dem, wie sie damals noch sagte, "Kirmesgeschirr" nach Essen zu einem Fachgeschäft mit mir fuhr, um mehr über das Services zu erfahren. Auf dem Weg durch die Innenstadt durfte ich noch mit der einen Tasse und dem Unterteller, den sie im Netz des Buggys mitgenommen hatte, spielen. Im Fachgeschäft musste der Eigentümer seine Mutter konsultieren, da er nur wenige Details und den Wert nennen konnte. Gemäß dessen Mutter war das Teeservices damals schon besonders und dementsprechend wertvoll (ein Unterteller 100 DM) . Auf dem Rückweg durfte ich dann nicht mehr mit Tasse und Unterteller spielen.
Japanisches Teeservices (ungeklärte Details)
Forumsregeln
Damit wir dir bei der Bestimmung deines Porzellans bestmöglich helfen können, beachte bitte folgende Regeln:
Bilder des gesamten Objekts: Stelle gute Bilder des gesamten Porzellanobjekts zur Verfügung.
Makroaufnahmen von Stempeln und Signaturen: Fotografiere alle Markierungen als Makroaufnahme einzeln, damit die Details gut erkennbar sind.
Stempel unter der Glasur? Gib an, ob sich die Stempel unter der Glasur befinden.
Informationen zur Herkunft und Historie: Teile alle vorhandenen Informationen zur Herkunft und Historie des Stücks mit. Gib möglichst die Abmessungen mit an.
So können wir uns ein umfassendes Bild von deinem Porzellanobjekt machen und dir die bestmögliche Unterstützung bieten.
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- Hannitz Offline
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Japanisches Teeservices (ungeklärte Details)
seit vielen Jahren ist unserer Familie im Besitz dieses japanische Teeservices. Bevor es vor gut 40 Jahren an meine Eltern ging war es im Besitz meiner Tante, die es von Ihrem Vater zur Hochzeit geschenkt bekommen hat. Ihr Vater war leitender Ingenieur bei der Gutehoffnungshütte (GHH) in Oberhausen und viel "auf Montage" in der ganzen Welt. Die Geschichte sagt, dass er das Services aus Japan meiner Tante mit gebracht hat und es zu den wertvolleren Nippon Services Marken zählt? Eine erste Bestätigung über die Details und den Wert des Services erhielt meine Mutter gem. folgender Anekdote: Ich habe gerade als Baby im Buggy gesesssen, als meine Mutter mit dem, wie sie damals noch sagte, "Kirmesgeschirr" nach Essen zu einem Fachgeschäft mit mir fuhr, um mehr über das Services zu erfahren. Auf dem Weg durch die Innenstadt durfte ich noch mit der einen Tasse und dem Unterteller, den sie im Netz des Buggys mitgenommen hatte, spielen. Im Fachgeschäft musste der Eigentümer seine Mutter konsultieren, da er nur wenige Details und den Wert nennen konnte. Gemäß dessen Mutter war das Teeservices damals schon besonders und dementsprechend wertvoll (ein Unterteller 100 DM) . Auf dem Rückweg durfte ich dann nicht mehr mit Tasse und Unterteller spielen.
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- nux Offline
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Japanisches Teeservices (ungeklärte Details)
Hallo & willkommen
aber genau das zuerst, denn Foto 1 & 2 sind viel zu klein geraten - auch wenn die Bodenmarke bei 2. bekannt ist (aber nicht identifiziert i.e.S.; war da schon öfter bei), sollte man sie groß & deutlich sehen können, um ggf. Details bei den Schriftzeichen nochmal zusätzlich zu haben. Dann bitte eine Aufnahme einer Tasse im Durchlicht machen, ob oder ob keine Lithophanie darin ist. Teekanne, Milch, Zucker und eine Tasse bitte einzeln und gerade im Profil dazu nochmal.
Denn das hier sieht ja nach Porzellan aus; was mit einer Torii-Marke [Gäste sehen keine Links] war im Forum schon öfter; hatte dort bei einem Keramikobjekt was dazu geschrieben viewtopic.php?p=186627 - wenn das hier aber Porzellan ist, nochmal neu zu betrachten.
Gruß
nux
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- Hannitz Offline
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Japanisches Teeservices (ungeklärte Details)
vielen Dank für die ersten Infos. Hier nun weitere Fotos, etwas spät, da wir gerade im Umzug sind.
Nach Aussage der ersten Fachleute handelt es sich um Porzellan, bemalt/besetzt mit Perlmutt und Blattgold.
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- Hannitz Offline
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- Hannitz Offline
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- gudrund Offline
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Etwas, was vor 20 Jahren in einer Auktion noch 65.000 gebracht hat, kann man mit Glück für 2500 ersteigern. Das kann sich je nach Mode aber wieder schnell ändern.
Deshalb sind momentane Schätzungen/Angebote immer nur eine Momentaufnahme.
Es muss nur so ein Service in einer angesagten Netfix-Serie oder bei einem Fotoshooting mit einem "Star" auftauchen, dann will plötzlich jeder so etwas haben, und die Preise explodieren.
Deshalb sind genaue Informationen sehr wichtig, aber jede Schätzung wackelig....
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- nux Offline
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ja - und nein und nein. Zu Fachleuten möchte ich mich nicht äußern, da die (& die damaligen) Umstände nicht kenne.
Eierschalenporzellan; so genannt wegen seiner Dünnwandigkeit und Transparenz. Eine Lithophanie kann ich im Tassenboden jetzt zwar nicht erkennen; manchmal sind die aber auch nur schwach, dann aber trotzdem fühlbar. Oder aber eben ohne.
Da ist kein Perlmutt drauf - das ist in Moriage-'Technik' gemacht. Auf Export-Porzellan vom Typ Satsuma wie diesem sind das meist Emailfarben; handgemalt/-gespritzt wird so etwas aber durchaus. Blattgold würde auf Porzellan der Beanspruchung beim Handhaben oder Abwaschen nicht standhalten. In Porzellanmalfarben liegt Gold in gelöster Form vor und wird beim Farb-Brand dann fest mit der Glasur verbunden; ist aber gegen mechanischen Abrieb durch Reinigung etc. empfindlich. Dazu nur ein erklärender Link [Gäste sehen keine Links] - mit Translator bei Bedarf [Gäste sehen keine Links]
Bei sog. Satsuma, wo das gezeigte Service mit einordnen würde, muss man zwei Dinge unterscheiden - die ursprünglich nur so bezeichnete Keramik und in noch späterer Zeit gemachtes Porzellan eben für die Ausfuhr in die westliche Welt 'im Satsuma-Stil' - dazu dort, auch wenn das etwas vermischt ist [Gäste sehen keine Links] - und mit Übersetzer [Gäste sehen keine Links]
Das kann auch 'mitgebracht' sein; dann fiele es aber trotzdem in den Bereich der Touristenware, da Japaner originär /früher nunmal keine Henkeltassen verwende(te)n... oder Zucker in ihren Tee tun .. oder Kuhmilch/Sahne, da Asiaten größtenteils Laktose-intolerant sind etc..
Die Marke hier jetzt habe ich in einem Verzeichnis nun gefunden - abgelesen von rechts nach links also 全雅 - zen ga - und wie schon ungefähr interpretiert heißt das nur mit mehrfach möglicher Bedeutung 'ganz elegant/anmutig/fein/veredelt'. Zur Herkunft, also wer diese verwendet hat, ist nichts bekannt; i.A. waren das Exportfirmen oder Händler, die solche anonymisierten und eben nach 'Japan' aussehenden Stempel verwendet haben. Dies ging so nur für andere Länder als UK oder USA, da dort ein Herkunftsnachweis erforderlich war. Da das dafür dann aber oft durch Aufkleber (mit 'Made in' oder 'ein Landesname') erfolgte und diese meist verloren gingen, fehlen dann dahingehende Anhaltspunkte.
Zeitlich werden Erzeugnisse mit dieser Marke als Showa 1 eingeordnet, das meint erste Hälfte der Periode von Dez. 1926 bis 1945 [Gäste sehen keine Links]. Da es qualitativ sehr ordentlich aussieht, würde ich jedenfalls dabei wiederum an den Anfang dessen denken. Aber da kommt die Lithophanie oder nicht ins Spiel - nach Mitte der 1930er Jahre bis Anf. 60er gab es die. Also ohne kann eben um 1930 sein; mit wäre später.
Das Service ist mit den Blumen oder Blüten an Zweigen halt schon ganz hübsch; aparter, ausgefallener im Vergleich mit anderen, häufigeren Motiven wie Geishas, Gelehrten, Samurai & Drachen. Das wiederum bei einem möglichen Verkauf so zu präsentieren / hervorzuheben, dass es aus der ja vorhandenen Menge an (tw. ganz anderer, wirklich minderen Qualitäten und sehr günstiger Preise) wirklich herauskommt, hm. Und ggf. auch etwas mehr erzielen könnte, als 'das Übliche'.
Preis- oder Wert-Einschätzungen direkt kann man hier wie so oft schon geschrieben aber eh nicht geben, da dazu neben der Beurteilung des Zustandes hands-on sowie explizite Kenntnisse des Marktes gehören würden. So ohne was Konkretes bleibt oder bliebe erstmal nur anszusehen, was sich und wie bspw. bei ebey in der Art letzt verkauft hat oder überhaupt angeboten wird. Da Du nun hoffentlich etwas mehr weißt, kannst Du da auch die div. zeitlich unzutreffenden Angaben selbst relativieren/überlesen.
Ich bringe da aber keine Links daraus, da nichts für das Geschirr hier zutreffend Vergleichbares dabei ist. Möglicherweise waren solche Bemalungen nicht für den deutschen Markt vorgesehen. In FR ist noch weniger, andere Länder hab ich nicht geguckt.
Schau daher bei .com rein, ob sich dort so etwas dabei zeigt Angebote [Gäste sehen keine Links]
Verkäufe [Gäste sehen keine Links] - aber auch das sind meist Drachen oder Geishas ...
Generell gilt aber im Zweifel immer richtigen Expertenrat in real und besser auch mit Anfassen können einzuholen (Auktionshaus z.B., Asiatika-Fachleutz), nicht den Antikhändler umme Ecke oder nur-anonym-im-Netz-von irgendwem (dessen Qualifikation Du ja auch nicht kennst). Und in solchen Fällen, wo eben nix Andres so aussieht, vllt. zusätzlich doch zu empfehlen.
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