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Hölzernes Seeungeheur / Seeschlangen

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  • horsa Offline
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Hölzernes Seeungeheur / Seeschlangen

Beitrag von horsa »

Danke für die Antwort!
Das Problem mit so einer Analyse sind halt die Kosten. Weiß nicht ob sich das lohnt.
Du schreibst noch das die Holzart hinweise geben kann. Ich kenn mich leider nicht gut mit verschiedenen Hölzern aus, aber dieses hier hat einen recht prägnanten Geruch...

Beste Grüße
Andreas
  • Gast Offline
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Hölzernes Seeungeheur / Seeschlangen

Beitrag von Gast »

Der prägnante Geruch deutet dann wohl auf Linde hin - siehe auch [Gäste sehen keine Links]

Als bestes Holz zum Schnitzen für feine Sachen - mit einem Eigengeruch der auch nach vielen Jahrhunderten nicht abnimmt.
  • Idealist47 Offline
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Hölzernes Seeungeheur / Seeschlangen

Beitrag von Idealist47 »

horsa hat geschrieben: Das Problem mit so einer Analyse sind halt die Kosten.
Erinnert mich an viele meiner Kunden. Wenn Vergleiche fehlen wird oft Billig und Teuer mit eigenen Budget festgelegt.
Warum nicht Kontakt mit einen Labor aufnehmen und Angebote einholen?
billig, teuer, angemessen, lohnenswert bleibt hier für mich erst mal relativ. :?

Fragen ``koscht nix`` :D

p.s. beschreibe doch mal in Etwa den Holzgeruch und vielleicht ein optimales Detailfoto des Oberfläche ( ohne Gegenlicht u. Blitz )
Restaurator im Handwerk ``Holzobjekte`` / Flechtwerkgestalter
  • reas Offline
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Hölzernes Seeungeheur / Seeschlangen

Beitrag von reas »

Hallo,
ähnliches Tierchen, Seeungeheuer befindet sich an meinem Blender
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Hölzernes Seeungeheur / Seeschlangen

Beitrag von gerümpel »

Idealist47 hat geschrieben: Wäre es mein Objekt, so würde ich versuchen ein Labor zu finden, welches die neuste Altersbestimmung durchführen kann,
nämlich die Verwendung einer Plasmakammer. Der Vorteil ist, das keine Proben am Objekt entnommen werden, sondern
das ganze wird computergestützt analysiert.
Lieber Martin, nenne uns doch mal ein solches Labor, das Holz in einer "Plasmakammer" datieren kann! Das ist doch Stuß! Die Methode ist in einer frühen, experimentellen Phase und weit davon entfernt in der Praxis angewendet zu werden.

Ich kenne mich ein wenig aus in naturwissenschaftlichen Datierungsmethoden und außer einer eventuellen dendrochronologischen Datierung käme hier nicht viel in Frage. C14 wäre theoretisch möglich, übersteigt aber den Wert des Objektes bei weitem.

Ich halte das Stück für ein Möbelfragment und aufgrund der Gestaltung der Entenköpfe und der Schmiedenägel für alt. Mit alt meine ich, deutlich vor 1850.
Gruß Gerümpel

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Hölzernes Seeungeheur / Seeschlangen

Beitrag von Idealist47 »

Dein Wort `` Stuß `` kannst du dir sparen. Ich schreibe hier nach besten Gewissen und Wissen, diesbezüglich nach einem
Fachgespräch mit einem Restaurator vom VDR. Es gab solche Untersuchungen. Ich habe auch nicht ausdrücklich allein auf dieses
neue Verfahren hingewiesenn sondern von der neusten Arbeitsweise berichtet. Lese meine Worte intensiv.

wie alt dieses Objekt wirklich ist, bleibt hier immer noch offen...

Ich habe noch Kontakte zur Uni Hildesheim, könnte dort fragen, welche Kosten für eine Altersbestimmung veranschlagt wird.
Restaurator im Handwerk ``Holzobjekte`` / Flechtwerkgestalter
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Hölzernes Seeungeheur / Seeschlangen

Beitrag von gerümpel »

Stuß oder Stuss ist eines der schönen deutschen Lehnworte aus dem Jiddischen ([Gäste sehen keine Links]) und im Zusammenhang mit dem Seeungeheuer in der Plasmakammer absolut zutreffend. Musste ich doch glatt nochmal nachlesen ... :lol:
Andere ebenso schöne wie zutreffende Begriffe dafür wären Humbug, Kappes, Kokolores, Mumpitz 8)

Auch gibt es an der Uni Hildesheim meines Wissens nach gar keine Restauratorenausbildung (wohl aber an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen [Gäste sehen keine Links]) Radiocarbondatierungen, egal ob konventionell oder wie von dir erwähnt in der Plasmakammer gibt es weder bei der einen noch bei der anderen. Das kann in der Region nur die Uni in Göttingen.

Zu den Kosten der Datierung: eine dendrochronologische Datierung einer Probe kostet in Berlin um die 50 €. Es gibt Einschränkungen der Anwendbarkeit der Methode, das muss man im Einzelfall sehen. Kann ich gerne bei Bedarf erläutern. ;-)
Gruß Gerümpel

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  • horsa Offline
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Hölzernes Seeungeheur / Seeschlangen

Beitrag von horsa »

Hallo und Danke für die Antworten!

50€ für eine Datierung wären ja noch im Rahmen, allerdings müsste für die dendrochronologische Datierung wohl eine recht große Probe entnommen werden. Ist das richtig?

Ansonsten habe ich noch eine spektroskopische Methode gefunden:

[Gäste sehen keine Links]

Die würde bei 150€ liegen, was mir ehrlich gesagt schon etwas zu viel wäre für das Objekt.

Besten Dank und viele Grüße
Andreas
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