Ich vermute, dass die meisten hier aufgrund der vielen eigenen Erfahrungen die Qualität auch ohne Signatur und genauer Künstlerzuschreibung erkennen würden. Auch wenn die Hirsche auf der Lichtung dominieren.gudrund hat geschrieben: ↑Sonntag 30. August 2026, 06:49 Leute, ich bin vielleicht ein bisschen bescheuert, aber ich kann noch immer nicht verstehen, warum es ein Ausufern ist, wenn man versucht, anhand eines ohne Vornamen signierten Gemäldes darzustellen, dass das noch kein Qualitätskriterium sein muss.
Wenn die KI's so eine Aussage "aufschnappen" und verbreiten, wird irgendwann jemand, der sich nicht mal die Mühe macht, irgendwo nachzufragen, glatt ein unerkanntes Meisterwerk verschleudern oder schlimmstenfalls verschrotten (z.B. einen Dix....).
Da hier Plauderecke, anderes Gedankenexperiment: was, wenn der Kunstmaler sich damit sein Studium an der Kunstakademie finanziert hat, und später unter einer ganz anderen Signatur mit einer ganz anderen Art von Kunst performt hat. Das findet eines Tages eine Doktorandin der Kunsthistorik heraus, und sein "Frühwerk" "geht durch die Decke".
Gerne hätte ich einen Fächer, den Renoir in frühen Jahren mit Rokkoko-Szenen bemalt hat, um nicht zu verhungern.
Was meint Ihr, was der heute wert wäre.......
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- Heinrich Butschal Offline
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Heinrich Butschal
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- gudrund Offline
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Threadgeplauder und Desiderata
Also, mit der Qualitätserkennung wäre ich mir nicht so sicher.....nachdem ich auf Antikmärkten zwischen lauter erfahrenen Händlern schon Meisterwerke am Boden stehend oder liegend gefunden habe.....
Also jetzt keine Millionen-Werke, aber ganz "anständige", verzeichnete Künstler und sogar mit properer Signatur drauf...........
Also jetzt keine Millionen-Werke, aber ganz "anständige", verzeichnete Künstler und sogar mit properer Signatur drauf...........
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- nux Offline
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Threadgeplauder und Desiderata
tja - da hast Du bedauerlicherweise und falsch vermutet. Und 1. daraufhin auch einen Thread hiermit eröffnet, der ebenfalls ein durchaus vllt. mal notwendiges 'Reden über ein paar Dinge' thematisiert. Wie man merkt. Der jedoch ebenfalls - auf eine andere Art - selbst jetzt aus den Fugen gerät. Spaltet statt vereint, Lagerbildung produziert, sich angegriffen gefühlt, oder was weggenommenbekommensollen oder k.A., alles persönlich, nicht wirklich sachlich, nur Reaktion und Hauptsache 'gegen' die/den oder 'mit' ? und den eigenen Standpunkt vehement verteidigend. Pu-ha. Krass. Schröcklich. Echt nicht meins oder gar meine Absicht da was mehr zu triggern - kann & will das auch nicht weiter mitmachen.Chrispie74 hat geschrieben: ↑Sonntag 30. August 2026, 16:37 wollte damit eigentlich nur beschreiben, was ich vermute, was Nux mit "kapern und okkupieren" meinte
Was hier innerhalb dazu angemerkt hatte war nur eine Betrachtung und wurde - das sehe an den Kommentaren - größtenteils auch nicht verstanden, nämlich was was mit einer Website oder eben einem Forum im Netz macht oder machen kann, wenn. Da achtet halt in seinen Ambitionen keiner weiter drauf oder denkt dran...
ABER 2. dort wo ich das platziert hatte - etwas ganz anderes 'meinte'. Nämlich da beim 'Kiesel' ging die Diskussion (mal wieder) zum Thema handgemalter Wandschmuck in üppigen Rahmen aka K☺ufh☺uskunst alias sonstwas los und ab durch die Mitte des mid-century beginnenden Phänomens. Was seine Fortsetzung dann in den ebenso seriellen Touristensouvenirs, acrylischer Moderne der 1980/90er und weiter in die nochmals wiedernurschlimmerbilder mit asiatischer Herkunft bis hin zu nun handgemalten Meisterwerkenkopien fand.
Was was ist, wie man was unterscheiden kann, welche Kriterien für rein dekorative oder 'echte Kunst' oder Kunstmaler oder Laienmalerei oder was dazwischen, dazu noch alles was und wen die gesamte Kunstgeschichte mit und ohne Vornamen sonst noch dazu zu bieten hatte, kam auf die ellenlange Tafel.
Und das wäre mal ein separates Feld, ein Thema welches man eröffnen könnte, mit Sachinformationen, mit Bruch- und Fundstücken, jederzeit ergänzen und darauf vllt. zurückgreifen könnte. Nicht immer wieder und jedes Mal in Variationen ungekannten Ausmaßes und weitgehend spekulativ bei jedem von diesen ererbten Wohnzimmer-über der Couch-Schätzen dieses Typus. Oder bei Gemälden wo es einen gleich kribbelt und man intuitiv bis klar sagen kann: das hat was und gehört da ziemlich sicher nicht dazu?
Das ist ja immer noch & wieder größtenteils Hörensagen-Erzählen. Eben weil zu den Urhebern, Gestaltern und Produzenten, den Malern dahinter, den tatsächlichen Vertriebskanälen, dem Großhandel, der Rahmenbauindustrie, den Geschäften, Galerien und Möbelhäusern selber dazu etc. in der ganzen Angelegenheit so gut wie nichts bekannt ist. Keine echten Namen, Daten, Fakten. Gab es Großner in München wirklich? was war mit dem Malersaal dort, wo arbeitsteilig im Akkord keine Stunde bis zu einem fertigen Gemälde verging, in riesigen Lagern die Ölbildern trockneten. Gab lt. Info eines Bekannten mal einen Spiegel-Artikel in den 1960ern dazu, aber Ärger damit und weiß nicht, ob der gedruckt wurde...
Gab der Betreiber den MalerInnen vor, dass diese je nach Motiv mit niederländisch, deutsch, französisch o.a. klingenden Namen 'signieren' sollten? es Vorlagen-Kataloge sogar dafür (nicht nur die Bilder) gab? was stimmt an Berichten, dass Einkäufer von Kirrstedt oder Horti Bestellungen aufgaben wie 300x Heidelandschaft, 300x Buchenwald im Herbst und mindesten nochmal so viele Gebirge, so viel wie ihr eben schafft? es liegen ausreichend Bestellungen vor... oder: 20x Rothenburg sowie 40 Vollschiffe im Sturm und mindestens xyz ...
Und ja, es gab verbreitet solche Stellenangebote wie
"Versierte Kunstmaler (auch Autodidakten) für ständige freie Mitarbeit gesucht. Zur Ausführung von Landschafts- und Marinemotiven sowie Jagdszenen und -Stilleben im Auftrag einer führenden Kunstgroßhandlung.
Material wird selbstverständlich gestellt, sichere, fortlaufende Abnahme bei sauberer, handwerklicher Ausführung. Schnelle Bezahlung nach Stückzahl. Schriftliche Angebote mit Arbeitsproben an Chiffre 1234 ..." unsere umdreiEckenTante Ruth war beim HA 1955-1961 in der Anzeigenabteilung, von ihr hab ich das 'so in der Art'
noch ein Name 1973 [Gäste sehen keine Links]
mit 'Großsortiment' sind bestimmt ein paar Mitspieler dabei [Gäste sehen keine Links]
Kollektiver Gedächtnisverlust setzt eben ein, wenn Grundlagenmaterial fehlt, sich auch keiner so wirklich mit diesem leicht ?scham-behafteten Gedöns mehr befassen möchte; aber das alles ist weitgehend noch analog 'gefangen' für einfache Recherchen online/digital so (noch) nicht erreichbar. Man hat fast nur die Erzeugnisse selbst. Und da wäre auch Raum für Betrachtungen des was-ist-was
Und:
Mit solch einem Sammelfaden aber gäbe es evtl. die Chance, dass ich auch Leutz extern dazu melden, die dabei waren. In welcher Form auch immer. Noch leben Zeitzeugen, die erzählen könnten. Und man so mit vielen kleinen Bröckchen und Krümel zusammensammeln könnte, was vllt. ein deutlicher' Ding ergäbe. Ein bisschen selber forschen statt ...
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- Chrispie74 Offline
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- gudrund Offline
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Threadgeplauder und Desiderata
Als so gespalten habe ich das jetzt gar nicht empfunden.
Und was ich nicht selbst erlebt/bewiesen gelesen habe, möchte ich eigentlich nicht posten.
Von solchen Maler-Fabriken habe ich nie etwas gehört, und mein Mann, der in den 60ern in Schwabing gelebt hat, kannte auch nur "echte Künstler".
Sicher könnte hier jeder einmal seine Restauratoren oder bekannten Antiquitätenhändler danach fragen.
Wenn eine Influencerin mit 1 Million Followern so ein Sofa-Bild von ihrer Oma erbt und davon schwärmt, werden wahrscheinlich diese Dinger so modern wie das eine alte Buch im Regal, von dem @AnnetteK schrieb, völlig egal dann, wer oder wie viele es gemalt haben. Der Markt ist noch verrückter als das Leben.
Ich hoffe, das war jetzt nicht wieder zu persönlich.............
Und was ich nicht selbst erlebt/bewiesen gelesen habe, möchte ich eigentlich nicht posten.
Von solchen Maler-Fabriken habe ich nie etwas gehört, und mein Mann, der in den 60ern in Schwabing gelebt hat, kannte auch nur "echte Künstler".
Sicher könnte hier jeder einmal seine Restauratoren oder bekannten Antiquitätenhändler danach fragen.
Wenn eine Influencerin mit 1 Million Followern so ein Sofa-Bild von ihrer Oma erbt und davon schwärmt, werden wahrscheinlich diese Dinger so modern wie das eine alte Buch im Regal, von dem @AnnetteK schrieb, völlig egal dann, wer oder wie viele es gemalt haben. Der Markt ist noch verrückter als das Leben.
Ich hoffe, das war jetzt nicht wieder zu persönlich.............
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- AnnetteK Offline
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Threadgeplauder und Desiderata
Hm ich sah die Beiträge alle als Betrachtungen, schlechte Stimmung oder Spaltungen habe ich dabei nicht gelesen.
Da gibt es unterschiedliche Sichtweisen, doch keine wurde angegriffen.
Sehr interessante Idee.
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- AnnetteK Offline
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Threadgeplauder und Desiderata
Jetzt muss ich eine Anekdote los werden, bisschen ab vom Thema, aber auch nur etwas.
Es gibt die Groschenromane, die ebenfalls, wie manche Gemälde, unter falschen Namen geschrieben werden.
Die Perry Rhodan und Jerry Cotton Fans hatten sich schon vor Längerem auf die Suche gemacht und viele Autoren entdeckt.
Meine Mutter hatte im Haus eine Nachbarin mit sehr eigentümlichem Namen. Wir fragten uns, ob es viele Menschen mit dem Nachnamen gäbe.
Daher schaute ich mal im Netz und fand den Namen nur einmal genannt, auf einer Jerry Cotton Fanseite wurde der aufgezählt, als Autor von Geschichten.
Das erzählte ich Muttern und die fragte die Nachbarin direkt "hat ihr Mann Jerry Cotton Geschichten geschrieben?"
Die Nachbarin war total gerührt, dass jemand ihren Mann (war bereits gestorben) erkannt hat.
Zum Dank bekam ich einige Hefte geschenkt, sie ging ab da davon aus, dass ich eine Bewunderin der Werke ihres Mannes sei.
Es gibt die Groschenromane, die ebenfalls, wie manche Gemälde, unter falschen Namen geschrieben werden.
Die Perry Rhodan und Jerry Cotton Fans hatten sich schon vor Längerem auf die Suche gemacht und viele Autoren entdeckt.
Meine Mutter hatte im Haus eine Nachbarin mit sehr eigentümlichem Namen. Wir fragten uns, ob es viele Menschen mit dem Nachnamen gäbe.
Daher schaute ich mal im Netz und fand den Namen nur einmal genannt, auf einer Jerry Cotton Fanseite wurde der aufgezählt, als Autor von Geschichten.
Das erzählte ich Muttern und die fragte die Nachbarin direkt "hat ihr Mann Jerry Cotton Geschichten geschrieben?"
Die Nachbarin war total gerührt, dass jemand ihren Mann (war bereits gestorben) erkannt hat.
Zum Dank bekam ich einige Hefte geschenkt, sie ging ab da davon aus, dass ich eine Bewunderin der Werke ihres Mannes sei.