Chrispie74 hat geschrieben: ↑Sonntag 30. August 2026, 16:37
wollte damit eigentlich nur beschreiben, was ich vermute, was Nux mit "kapern und okkupieren" meinte
tja - da hast Du bedauerlicherweise und falsch vermutet. Und 1. daraufhin auch einen Thread hiermit eröffnet, der ebenfalls ein durchaus vllt. mal notwendiges 'Reden über ein paar Dinge' thematisiert. Wie man merkt. Der jedoch ebenfalls - auf eine andere Art - selbst jetzt aus den Fugen gerät. Spaltet statt vereint, Lagerbildung produziert, sich angegriffen gefühlt, oder was weggenommenbekommensollen oder k.A., alles persönlich, nicht wirklich sachlich, nur Reaktion und Hauptsache 'gegen' die/den oder 'mit' ? und den eigenen Standpunkt vehement verteidigend. Pu-ha. Krass. Schröcklich. Echt nicht meins oder gar meine Absicht da was mehr zu triggern - kann & will das auch nicht weiter mitmachen.
Was hier innerhalb
dazu angemerkt hatte war nur eine Betrachtung und wurde - das sehe an den Kommentaren - größtenteils auch nicht verstanden, nämlich was was mit einer Website oder eben einem Forum im Netz macht oder machen kann, wenn. Da achtet halt in seinen Ambitionen keiner weiter drauf oder denkt dran...
ABER 2.
dort wo ich das platziert hatte - etwas ganz anderes 'meinte'. Nämlich da beim 'Kiesel' ging die Diskussion (mal wieder) zum Thema handgemalter Wandschmuck in üppigen Rahmen aka K☺ufh☺uskunst alias sonstwas los und ab durch die Mitte des mid-century beginnenden Phänomens.
Was seine Fortsetzung dann in den ebenso seriellen Touristensouvenirs, acrylischer Moderne der 1980/90er und weiter in die nochmals wiedernurschlimmerbilder mit asiatischer Herkunft bis hin zu nun handgemalten Meisterwerkenkopien fand.
Was was ist, wie man was unterscheiden kann, welche Kriterien für rein dekorative oder 'echte Kunst' oder Kunstmaler oder Laienmalerei oder was dazwischen, dazu noch alles was und wen die gesamte Kunstgeschichte mit und ohne Vornamen sonst noch dazu zu bieten hatte, kam auf die ellenlange Tafel.
Und das wäre mal ein separates Feld, ein Thema welches man eröffnen könnte, mit Sachinformationen, mit Bruch- und Fundstücken, jederzeit ergänzen und darauf vllt. zurückgreifen könnte. Nicht immer wieder und jedes Mal in Variationen ungekannten Ausmaßes und weitgehend spekulativ bei jedem von diesen ererbten Wohnzimmer-über der Couch-Schätzen dieses Typus. Oder bei Gemälden wo es einen gleich kribbelt und man intuitiv bis klar sagen kann: das hat was und gehört da ziemlich sicher nicht dazu?
Das ist ja immer noch & wieder größtenteils Hörensagen-Erzählen. Eben weil zu den Urhebern, Gestaltern und Produzenten, den Malern dahinter, den tatsächlichen Vertriebskanälen, dem Großhandel, der Rahmenbauindustrie, den Geschäften, Galerien und Möbelhäusern selber dazu etc. in der ganzen Angelegenheit so gut wie nichts bekannt ist. Keine echten Namen, Daten, Fakten. Gab es Großner in München wirklich? was war mit dem Malersaal dort, wo arbeitsteilig im Akkord keine Stunde bis zu einem fertigen Gemälde verging, in riesigen Lagern die Ölbildern trockneten. Gab lt. Info eines Bekannten mal einen Spiegel-Artikel in den 1960ern dazu, aber Ärger damit und weiß nicht, ob der gedruckt wurde...
Gab der Betreiber den MalerInnen vor, dass diese je nach Motiv mit niederländisch, deutsch, französisch o.a. klingenden Namen 'signieren' sollten? es Vorlagen-Kataloge sogar dafür (nicht nur die Bilder) gab? was stimmt an Berichten, dass Einkäufer von Kirrstedt oder Horti Bestellungen aufgaben wie 300x Heidelandschaft, 300x Buchenwald im Herbst und mindesten nochmal so viele Gebirge, so viel wie ihr eben schafft? es liegen ausreichend Bestellungen vor... oder: 20x Rothenburg sowie 40 Vollschiffe im Sturm und mindestens xyz ...
Und ja, es gab verbreitet solche Stellenangebote wie
"Versierte Kunstmaler (auch Autodidakten) für ständige freie Mitarbeit gesucht. Zur Ausführung von Landschafts- und Marinemotiven sowie Jagdszenen und -Stilleben im Auftrag einer führenden Kunstgroßhandlung.
Material wird selbstverständlich gestellt, sichere, fortlaufende Abnahme bei sauberer, handwerklicher Ausführung. Schnelle Bezahlung nach Stückzahl. Schriftliche Angebote mit Arbeitsproben an Chiffre 1234 ..." unsere umdreiEckenTante Ruth war beim HA 1955-1961 in der Anzeigenabteilung, von ihr hab ich das 'so in der Art'
noch ein Name 1973
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mit 'Großsortiment' sind bestimmt ein paar Mitspieler dabei
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Kollektiver Gedächtnisverlust setzt eben ein, wenn Grundlagenmaterial fehlt, sich auch keiner so wirklich mit diesem leicht ?scham-behafteten Gedöns mehr befassen möchte; aber das alles ist weitgehend noch analog 'gefangen' für einfache Recherchen online/digital so (noch) nicht erreichbar. Man hat fast nur die Erzeugnisse selbst. Und da wäre auch Raum für Betrachtungen des was-ist-was
Und:
Mit solch einem Sammelfaden aber gäbe es evtl. die Chance, dass ich auch Leutz extern dazu melden, die dabei waren. In welcher Form auch immer. Noch leben Zeitzeugen, die erzählen könnten. Und man so mit vielen kleinen Bröckchen und Krümel zusammensammeln könnte, was vllt. ein deutlicher' Ding ergäbe. Ein bisschen selber forschen statt ...