Moin,
willkommen im Forum
wir nutzen u.a. als Referenz für die Datierung von WMF-Marken diesen Artikel
http://www.prueschberg.de/2016/10/wmf-s ... -tabletts/
Schaut man sich die Liste der Marken an. so scheint es sich um eine Mischform aus den unter 2. und 3. gezeigten zu handeln: die Schrift ohne Serifen, sogar kursiv. Allerdings kein NS für Nickelsilber, sondern nur das N, welches aber vermutlich auf eben jenes Basismetall hindeutet. Dau >> Der Zusatz „I / 0“ steht für eine normale Dicke des auf der Oberfläche des Grundmetalls abgeschiedenen Silbers. << und >> Schließlich gibt es noch die sogenannte „Geweihmarke“, die dem Württembergischen Wappen entnommen wurde und meistens auf Nickelsilber-Besteck verwendet wurde... << Damit engt sich die Zeit wahrscheinlich auf ca.1897 - ca.1903ein. Das ist die Zeit des Jugendstils, ja ... der nur angedeutete Peitschenschlag-Griff betätigt das in gewisser Weise auch. Neben dem bekannteren floralen Jugendstil mit Blumen und organisch fließenden Linien gibt es auch eine 'strenge' Variante, die stärker geometrische Tendenzen zeigt. Bsp.
[Gäste sehen keine Links]
Das ist also kein Widerspruch: einige sehr namhafte Entwerfer jener Zeit haben durchaus mehr in dieser Richtung gewirkt. Ob das nun eine Vorahnung auf das Kommende oder Art Déco eine Wiederaufnahme dieser Strömung ist...
Das Glas kann aus der WMF-eigenen Glashütte stammen, gibt aber auch Stücke die (zugekauft) aus Fremdfertigung stammen können... ganz gesichert ist das m.W. nicht. Zur Glashütte auch da
[Gäste sehen keine Links]
*Pikki*