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Anfrage zur Begutachtung von neun historischen Porträtminiaturen

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Angaben zum Objekt: Nenne die Abmessungen des Bildes und den Untergrund (z.B. Leinwand, Holz, Papier).
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Anfrage zur Begutachtung von neun historischen Porträtminiaturen

Beitrag von steinfroilein »

Die Preisangaben waren in Ergänzung zu den vorherigen Beiträgen gedacht.

Preisvergleiche / Beispiele
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Letzteres wurde ja bereits verlinkt.

Dass eine EU Bescheinigung vorliegen muss, wurde doch schon zuvor erwähnt, da ändert der von mir angegebene Preis bzw Marktwert nix dran.
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Anfrage zur Begutachtung von neun historischen Porträtminiaturen

Beitrag von AnnetteK »

steinfroilein hat geschrieben: ↑Mittwoch 4. November 2026, 15:47 da ändert der von mir angegebene Preis bzw Marktwert nix dran
Doch, das ändert etwas.
Dein erster Link zeigt eine Reihe von Miniaturen ohne Elfenbein.
Dein zweiter link zeigt einen Verkauf von 2019, die jetzigen Bestimmungen wurden erst 2022 eingeführt.
Beim Dritten kann ich nicht erkennen von wann der ist, beim vierten fehlen ebenso klarere Angaben.
Der fünfte link, von 2022 , schreibt vage von Beinrahmen, kann also irgendein Material sein.
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Anfrage zur Begutachtung von neun historischen Porträtminiaturen

Beitrag von Pontikaki Verified »

steinfroilein hat geschrieben: ↑Mittwoch 4. November 2026, 15:47 Dass eine EU Bescheinigung vorliegen muss, wurde doch schon zuvor erwähnt, da ändert der von mir angegebene Preis bzw Marktwert nix dran.
In dem Fall ist Deine Preisempfehlung nicht wirklich "kaufmännisch" durchdacht.
Aktuell liegen die Preise für eine einfache Ersteinschätzung (Kurzgutachten/Altersnachweis)
bei 60,- bis 150,- €.
Die Spezial-Kanzlei Borgelt&Partner spricht von mindestens 100,- €:
"Für ein Tätigwerden des Gutachters fallen dabei in der Regel mindestens 100 € an, als unterste Grenze.
Auch Tagessätze in 4-stelliger Höhe sind je nach Aufwand denkbar. Da kann es durchaus vorkommen,
dass die Kosten der Begutachtung höher sind als der Wert des Objekts. Dieser Umstand steht dem
Erfordernis eines Altersnachweises jedoch nicht entgegen, so dass der Verkauf einer entsprechenden
Antiquität einfach auch mal völlig unwirtschaftlich sein kann."
Zitat aus:

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Gleich bei Deinem ersten link (Gallery Jarrodi) ist Dir sicher auch aufgefallen, daß da das böse
Elfenbeinwort gar nicht erst in den Mund genommen wird. Wie diese Häuser aus der Nummer
rauskommen weiß ich nicht. :?: :!:
Nach Auskunft "meines" Auktionshauses in Heidelberg, haben viele Auktionshäuser aber Gutachter
mit denen sie häufig zusammenarbeiten und die haben dann günstigere Sonderkonditionen vereinbart.

Als Privatmensch müßte Robby aber sicher mit den üblichen Gebühren rechnen.
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Anfrage zur Begutachtung von neun historischen Porträtminiaturen

Beitrag von Pontikaki Verified »

Ahh gerade gesehen (oh ich tippe aber auch immer so lange :roll: ) Annette isses auch schon aufgefallen.
Und tja:
AnnetteK hat geschrieben: ↑Mittwoch 4. November 2026, 16:30 Dein erster Link zeigt eine Reihe von Miniaturen ohne Elfenbein.
:idea: :lol: :roll: :lol:
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Beitrag von Pontikaki Verified »

Pontikaki hat geschrieben: ↑Mittwoch 4. November 2026, 16:47 Als Privatmensch müßte Robby aber sicher mit den üblichen Gebühren rechnen.
@Robby
Ich hab jetzt einen Gutachter für Elfenbein gefunden, den man online kontaktieren kann und
der ein Gutachten anhand von Fotos erstellt. Vielleicht würde er alle 9 Objekte in einem
Gutachten beurteilen - dann würden sich 120,- € Gutachterkosten eventuell rentieren.

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Anfrage zur Begutachtung von neun historischen Porträtminiaturen

Beitrag von Robby »

Hallo zusammen,

erst einmal möchte ich mich bei euch allen ganz herzlich für eure Mühe, die ausführlichen Erklärungen und die interessanten Hinweise bedanken! 😊

Besonders die Informationen zum Kunstgewerbehaus G. G. Leykauf, zur möglichen zeitlichen Einordnung und zu den verschiedenen Materialien haben mir sehr weitergeholfen.

Auch vielen Dank an Pontikaki für die Suche nach einem Gutachter und den entsprechenden Link!

Ich werde mir noch einmal die Zeit nehmen und alle neun Miniaturen einzeln und ordentlich fotografieren. Ich werde sie von 1 bis 9 nummerieren und jeweils die Vorderseite, die dazugehörige Rückseite und eine Nahaufnahme zeigen. Natürlich diesmal richtig herum und möglichst scharf. 😊

Mir geht es in erster Linie darum, herauszufinden, wie alt die einzelnen Miniaturen tatsächlich sind, ob es sich um Handmalerei oder Drucke handelt und aus welchen Materialien die Rahmen bestehen.

Die Hinweise zu den Elfenbeinbestimmungen nehme ich selbstverständlich ernst. Sollte ein Verkauf infrage kommen, werde ich vorher die rechtlichen Voraussetzungen klären.

Nochmals vielen Dank für eure Geduld und eure Unterstützung!

Liebe Grüße
Robby
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Anfrage zur Begutachtung von neun historischen Porträtminiaturen

Beitrag von nostalgiker »

Hallo in die Runde,
Robby hat geschrieben: ↑Mittwoch 4. November 2026, 18:45 jeweils die Vorderseite, die dazugehörige Rückseite und eine Nahaufnahme zeigen. Natürlich diesmal richtig herum und möglichst scharf.
ja, Genau so!
Mein Senf dazu:
Solche Teile sind mir schon mehrfach untergekommen und auch in meinen Besitz übergegangenen, (auch schon länger her)
Oftmals sind sie rückseitig mit scheinbar irgendwelchen Buchseiten beklebt. Damals versuchte ich Info zu bekommen,, -das recht ergebnissfrei.
Der Verdacht auf Elfenbein alleine schon war jeweils sie einfach in irgend einer Kiste zu verstauen und wegzuschieben. (tja die Sache mit dem Lager🙈)
Auffällig ist bei den meinen ist daß fast bei allen die wirklich gleiche, messingfarbige Art von Ösen angebracht, was mich vermuten läßt daß bei denen jedenfalls der selbe Hersteller dahinter steckt. (rein ausm Bauch raus würde ich bei diesen 1950er Jahre vermuten (frühe Nachkriegszeit) - [aber eigentlich zählen eher nur Fakten, Fakten.. ]
Zusammengefasst, die Teile tauchen doch zZ immer wieder mal auf zB Haushaltsaulösungen (da besonders die " besseren") auf. Und bisher habe ich keine faktenbasierte Antwort, weder bei besseren Antiquitäten-Händler noch sonst wo erhalten.
Um so gespannter bin ich auf weitere Antworten hier.
Beste Grüße Stefan
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Anfrage zur Begutachtung von neun historischen Porträtminiaturen

Beitrag von Schmidtchen »

Genau das ist die Sache.
Händler spekulieren immer darauf, dass der Käufer denkt etwas besonders rares zu kaufen.
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Tatsächlich ist es aber so, daß die Firma HAFFKE seit 1909 hochwertige, auf Elfenbein per Hand gemalte, Miniatur-Gemälde fertigte und das bis in die 80er Jahre.

Seit den 90ern verarbeiten die Mammutknochen bis heute.
Kosten aktuell 29 Euro.
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Handgemalt bedeutet da aber eher Lithographien, die dann mit dem Pinsel etwas übermalt wurden.
Im Prinzip sehen die immer gleich aus.
Somit lässt sich das Alter auch schwer bestimmen.
Eine alte Buchseite oder ein alter Zeitungsartikel sagt da gar nichts aus, die kann man zu jeder Zeit hinten drauf geklebt haben.
Ich sag mal zum besseren Verkauf.
Früher gab es kein Internet und niemand wusste, dass davon schon 1000 Stück verkauft wurden, sondern man dachte eben einen Schatz zu haben.
Gerade in den 50ern wurde so etwas gekauft.
Altes rares Stück noch vom im Krieg gestorbenen Opa...
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