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Anfrage zur Begutachtung von neun historischen Porträtminiaturen

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Anfrage zur Begutachtung von neun historischen Porträtminiaturen

Beitrag von Robby »

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Anfrage zur Begutachtung von neun historischen Porträtminiaturen

Beitrag von Robby »

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Anfrage zur Begutachtung von neun historischen Porträtminiaturen

Beitrag von Pontikaki Verified »

Moin Robby, zum Glück ist mein Mann Chiropraktiker und konnte meine Halswirbelsäule
- nach dem Betrachten der neuen Fotos - wieder richten.
Bitte geh noch mal auf "Fotos hochladen" da gibts einen Knopf und da kannst Du die Fotos
drehen - die Mitleser werden es danken.
Die Qualität der Aufnahmen läßt nicht bei allen Bildern eine Aussage zu und auch eine
Zuordnung - welche Rückseite zu welchem Stück/Paar gehört - ist so nicht möglich.
Was ich dazu sagen kann ist, daß das historische Kunstgewerbehaus G. G. Leykauf (von Georg Leykauf)
in Nürnberg nicht mehr existiert. Das damals bekannte Haus wurde während des Zweiten Weltkriegs bei
den Luftangriffen auf Nürnberg zerstört und danach nicht wieder aufgebaut.
Das hilft bei der zeitlichen Einordnung für die Stücke, auf denen der Aufkleber zu sehen ist.
Scheinbar sind die meisten Stücke - zumindest was die Rähmchen betrifft - aus Elfenbein.
Bei Foto (4) 20261104_075339.webp und Foto (6) 20261104_075336.webp könnte es sich
auch um Knochen handeln.
Die Malgründe sind vermutlich aus Elfenbein, aber das müßte jemand in die Hand nehmen
können und draufgucken um welche Art von Malerei/Druck o.ä. es sich handelt.

Die zeitliche Einordnung ist bei so unterschiedlichen Stücken auch nur individuell machbar.
Mein "Eindruck" von den Fotos her, dem Zustand der Marqueterien, der maschinellen Prägung
der verwendeten Metallrähmchen, Schrifttyp auf den Rückseiten etc., würde ich eher den
Anfang des 20. Jahrhundert ins Auge fassen.

Hoffentlich finden sie ein Plätzchen - der Besitz von Elfenbeinartikeln ist ja nicht strafbar.
Ein Altersgutachten für die Objekte anfertigen zu lassen, lohnt sich aus meiner Sicht nicht,
da die Verkaufserlöse meist unter den Gutachter-Kosten liegen - z.B.:
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Anfrage zur Begutachtung von neun historischen Porträtminiaturen

Beitrag von AnnetteK »

Hallo Robby,
vielleicht sind einige Bilder ganz ganz am Ende des 19.Jahrhunderts gekauft worden, aber eher sehe ich da Anfang bis Mitte 20tes
Mit den Bildern von den Bildern hier sind keine Feinheiten zu erkennen.
Aber dieser Text auf der einen Rückseite ist in der Schrift, die in den 1920ern und auch noch in den noch 50ern verwendet wurde
wenn etwas besonders historisch aussehen sollte.
Und das Kunstgewerbehaus G.G. Leykauf, das auf einer anderen Rückseite hier genannt wird, wurde um 1880 gegründet (ein genaues Jaht fand ich eben nicht), vom Gründer bis 1933 betrieben.
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Anfrage zur Begutachtung von neun historischen Porträtminiaturen

Beitrag von steinfroilein »

Manufakturen der Belle Époque bzw des Historismus nutzten u.a. Stieler, Isabey, Augustin oder Dumont typische extrem populäre Porträts massenhaft als Vorlage für diese dekorativen Miniaturen.

Meiner Meinung nach handelt es sich daher um Massenware des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts und nicht um originale Meisterwerke des 18. oder frühen 19. Jahrhunderts. Es war damals üblich, für die Rückseite von Rahmen alte Papier- oder Urkundenreste als Füllmaterial zu verwenden. Auch das "handbemalt" gilt als verräterisch für diese Zeit.

Es gibt abundan im www Angebote, die deutlich über 150,– oder 200,– € per Stück angesetzt sind. Diese bleiben allerdings oft über Monate unverkauft, weil erfahrene Sammler wissen, dass es sich um dekorative Manufakturware und nicht um seltene Stücke aus dem 18. Jahrhundert handelt.

30-60 €/Stück könnten hierzulande ggf erzielbar sein. Im Konvolut (alle zusammen) jedoch bitte nicht zu hoch ansetzen. Typische Angebote findet man als 3er, manchmal auch als 5er Set.

Für 80 €/Stück hat vor 3 Jahren ein Bekannter dafür bei einem Antiquitätenhändler bezahlt. Er kaufte 3 Stück. Er freute sich riesig, ich fand es etwas zu teuer. Aber das ist Ansichtssache. Wem's gefällt, warum nicht.

Hier was zum Nachlesen:
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Beitrag von AnnetteK »

Nee nee, mal langsam mit den Preisen.
Wie Marion schon schrieb, wenn das Elfenbeinrahmen sind ist es so einfach nix mit verkaufen.
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Beitrag von Sartre99 »

Hallo,
das Gewerbehaus G.Leykauf aus Nürnberg gab es wenn ich den Text richtig verstehe ab 1897/1898 bis 1933. So ist zumindest das eine Bild zu zu ordnen. Ist halt verwirrend, weil ich nicht weiß welche Rückseite wozu gehört. Die Jahreszahlen beziehen sich auf die Lebenszeit des Porträtierten.
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Interessant auch die Anmerkung des Auktionshauses zu Leykauf: [Gäste sehen keine Links]
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Beitrag von Pontikaki Verified »

steinfroilein hat geschrieben: ↑Mittwoch 4. November 2026, 13:55 30-60 €/Stück könnten hierzulande ggf erzielbar sein. Im Konvolut (alle zusammen) jedoch bitte nicht zu hoch ansetzen. Typische Angebote findet man als 3er, manchmal auch als 5er Set.
Ääh, räusper-hüstel - willst Du grad zu kriminellen Handlungen anregen? :?
AnnetteK hat geschrieben: ↑Mittwoch 4. November 2026, 14:10 Wie Marion schon schrieb, wenn das Elfenbeinrahmen sind ist es so einfach nix mit verkaufen.
Daß es sich bei mindestens 7 der obigen Bilderrahmen um Elfenbein handelt hatte ich doch bereits
geschrieben.
Inzwischen sind neue Fotos dazugekommen. Aber leider entsteht einfach nur Kuddelmuddel wenn
nicht für jedes "Bild" eine Bildunterschrift oder Nummer erstellt und dann Vorderseite/Rückseite und
das Porträt in Nahaufnahme gezeigt wird.
@Robby welche Fragen sind denn jetzt noch für Dich offen?
Auf einigen Rückseiten sind geschichtliche Daten zu den Dargestellten zu sehen.
Die Schreibmaschinenschrift auf Foto 20261104_091057.webp : Das italienische Wort „ignoto“
bedeutet „unbekannt“, während „L’Aiglon“ („der kleine Adler“) der berühmte Beiname von
Napoleon II. ist – dem einzigen legitimen Sohn von Napoleon Bonaparte und Marie-Louise von Österreich.
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