Hilfe bei Künstlerbestimmung: Selbstporträt von 1942 (Signiert P. Ley / Bey?)
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Detailfotos: Fotografiere wichtige Details wie die Signatur und einen Ausschnitt des Motivs.
Angaben zum Objekt: Nenne die Abmessungen des Bildes und den Untergrund (z.B. Leinwand, Holz, Papier).
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- digo Offline
- Neuling
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Hilfe bei Künstlerbestimmung: Selbstporträt von 1942 (Signiert P. Ley / Bey?)
Hallo zusammen,
ich benötige die Hilfe der Experten hier im Forum, um den Künstler dieses faszinierenden Selbstporträts zu bestimmen.
Hier sind die Details zum Bild:
• Motiv: Selbstporträt eines Malers mit markantem Spitz- und Schnurrbart.
• Jahr: Datiert auf 1942 (mitten im Zweiten Weltkrieg).
• Signatur: Liest sich für mich wie "P. Ley" oder "P. Bey" (siehe Detailfoto).
• Material/Untergrund: Es ist auf sehr dünnem Papier gemalt (Öl oder eventuell dicke Tempera/Gouache). Aufgrund des dünnen Materials gibt es altersbedingte Beschädigungen und Farbabplatzungen am Rand.
Da es sich um ein Selbstporträt handelt und der Untergrund auf die typische Materialknappheit der Kriegsjahre hindeutet, vermute ich einen europäischen bzw. regionalen Künstler aus dieser Epoche.
Erkennt jemand den Stil, das Gesicht des Malers oder die Signatur wieder? Ich bin für jeden kunsthistorischen Hinweis dankbar!
Viele Grüsse
ich benötige die Hilfe der Experten hier im Forum, um den Künstler dieses faszinierenden Selbstporträts zu bestimmen.
Hier sind die Details zum Bild:
• Motiv: Selbstporträt eines Malers mit markantem Spitz- und Schnurrbart.
• Jahr: Datiert auf 1942 (mitten im Zweiten Weltkrieg).
• Signatur: Liest sich für mich wie "P. Ley" oder "P. Bey" (siehe Detailfoto).
• Material/Untergrund: Es ist auf sehr dünnem Papier gemalt (Öl oder eventuell dicke Tempera/Gouache). Aufgrund des dünnen Materials gibt es altersbedingte Beschädigungen und Farbabplatzungen am Rand.
Da es sich um ein Selbstporträt handelt und der Untergrund auf die typische Materialknappheit der Kriegsjahre hindeutet, vermute ich einen europäischen bzw. regionalen Künstler aus dieser Epoche.
Erkennt jemand den Stil, das Gesicht des Malers oder die Signatur wieder? Ich bin für jeden kunsthistorischen Hinweis dankbar!
Viele Grüsse
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- Chrispie74 Offline
- sehr erfahrenes Mitglied
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Hilfe bei Künstlerbestimmung: Selbstporträt von 1942 (Signiert P. Ley / Bey?)
Kannst Du noch sagen, wo in etwa du das Bild regional her hast?
Es könne auch nur ein Nachname sein, Rabey oder Rubey zum Beispiel. Zeitlich denkbar wäre auch Mark Tobey (1890–1976).
Hier ein Selbstporträt_ [Gäste sehen keine Links]
Hier ein ganz anderer Stil: [Gäste sehen keine Links]. Er hat sehr unterschiedlich gemalt (Technik + Stil). Auch seine Signatur variiert. Nur zwei Beispiele. Einmal hier: [Gäste sehen keine Links]
Und einmal hier: [Gäste sehen keine Links]
Auf dieser Seite muss man sich registrieren: [Gäste sehen keine Links], aber wenn man "Mark Tobey" + "Signature" guglt, kann man verschiedene so sehen. Frisur und Bart (Goatee) kommen jedenfalls hin: [Gäste sehen keine Links]
[Gäste sehen keine Links]
Was meint Ihr? Kann das evtl. passen?
PS.: Du müsstest das natürlich Experten zeigen, ist nur eine Überlegung.
Es könne auch nur ein Nachname sein, Rabey oder Rubey zum Beispiel. Zeitlich denkbar wäre auch Mark Tobey (1890–1976).
Hier ein Selbstporträt_ [Gäste sehen keine Links]
Hier ein ganz anderer Stil: [Gäste sehen keine Links]. Er hat sehr unterschiedlich gemalt (Technik + Stil). Auch seine Signatur variiert. Nur zwei Beispiele. Einmal hier: [Gäste sehen keine Links]
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Was meint Ihr? Kann das evtl. passen?
PS.: Du müsstest das natürlich Experten zeigen, ist nur eine Überlegung.
- digo Offline
- Neuling
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Hilfe bei Künstlerbestimmung: Selbstporträt von 1942 (Signiert P. Ley / Bey?)
Elsass oder Basel, gehangen hat es in Basel. Erbstück.
Danke erstmal, also die Unterschrift von Tobey hat schon ähnlichkeit.
Danke erstmal, also die Unterschrift von Tobey hat schon ähnlichkeit.
Zuletzt geändert von digo am Dienstag 13. Oktober 2026, 17:35, insgesamt 1-mal geändert.
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- Chrispie74 Offline
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Hilfe bei Künstlerbestimmung: Selbstporträt von 1942 (Signiert P. Ley / Bey?)
Mmmh, Basel würde zu Tobey passen... Er wurde von der Galerie Beyeler in Basel vertreten und hat dort ab 1960 bis zu seinem Tod auch gelebt (s. [Gäste sehen keine Links]).
Bei den Signaturen fiel mir auf, dass er auf dem T manchmal diesen Schnörkel macht, sodass es wie ein P aussieht (s. das Beispiel bei Lempertz) und dass er ansonsten diese feine, leicht kursive Schrift hat (s. das b bei dem Beispiel bei Koller). Auch dass nur der Nachname steht, käme hin...
Ein tolles Bild finde ich. Ach und sorry, hab ganz vergessen: Willkommen hier im Forum!
Bei den Signaturen fiel mir auf, dass er auf dem T manchmal diesen Schnörkel macht, sodass es wie ein P aussieht (s. das Beispiel bei Lempertz) und dass er ansonsten diese feine, leicht kursive Schrift hat (s. das b bei dem Beispiel bei Koller). Auch dass nur der Nachname steht, käme hin...
Ein tolles Bild finde ich. Ach und sorry, hab ganz vergessen: Willkommen hier im Forum!
- thalasseus Offline
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Hilfe bei Künstlerbestimmung: Selbstporträt von 1942 (Signiert P. Ley / Bey?)
Moin zusammen,
zugegeben: eine interessante Spur! Signaturen, Physiognomie, - könnte könnte.. Und ein toller Fund wäre das..
Aber ein paar Nickligkeiten dennoch:
- Das in Bezug auf Proportionen, Details etc. doch recht sichere Selbstportrait im Smithonian ist aus den 20ern bis ca 30 und doch recht anders, z.B. die eher ungelenke Nasenpartie hier - sollte die aus einer gewollten Stil-Entwicklung erklärbar sein?
- 1942 hat er eben noch nicht in der Schweiz gelebt, in den Bildern aus den 60ern nichts Figuratives mehr
- diese so ähnliche Signatur ist von '66...
- In Fotos aus den 40ern doch schon etwas mehr gealterte Gesichtszüge..
[Gäste sehen keine Links]
- und, ja, dieses Ganze mit Provenienz und Stl usw. müsste sicher mehr abgeklopft werden, da hat @Chrispie74 absolut Recht, da bräuchte es Experten (vor jeder "die Schatzkiste hat gesagt... - denn das ist alles noch sehr unsicher...)
Und generell mal:
Gruß, thal
zugegeben: eine interessante Spur! Signaturen, Physiognomie, - könnte könnte.. Und ein toller Fund wäre das..
Aber ein paar Nickligkeiten dennoch:
- Das in Bezug auf Proportionen, Details etc. doch recht sichere Selbstportrait im Smithonian ist aus den 20ern bis ca 30 und doch recht anders, z.B. die eher ungelenke Nasenpartie hier - sollte die aus einer gewollten Stil-Entwicklung erklärbar sein?
- 1942 hat er eben noch nicht in der Schweiz gelebt, in den Bildern aus den 60ern nichts Figuratives mehr
- diese so ähnliche Signatur ist von '66...
- In Fotos aus den 40ern doch schon etwas mehr gealterte Gesichtszüge..
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- und, ja, dieses Ganze mit Provenienz und Stl usw. müsste sicher mehr abgeklopft werden, da hat @Chrispie74 absolut Recht, da bräuchte es Experten (vor jeder "die Schatzkiste hat gesagt... - denn das ist alles noch sehr unsicher...)
Und generell mal:
Was bringt dich denn zu der Annahme, dass das notwendig so sein muss???
Gruß, thal
-
- Chrispie74 Offline
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Hilfe bei Künstlerbestimmung: Selbstporträt von 1942 (Signiert P. Ley / Bey?)
Der hat so eine große Bandbreite, dass es wirklich schwer zu sagen ist. Hier mal ein Bild von 1942: [Gäste sehen keine Links].
Ich will das aber gar nicht verteidigen, vielleicht totaler Holzweg – es bleibt spannend, und es wäre super, wenn du, @digo , uns hier auf dem Laufenden hieltest...
Den Link mit den Fotos hatte ich auch schon, aber ein Selbstporträt muss ja nicht die Wirklichkeit widerspiegeln, sondern den Blick des Künstlers auf sich selbst. Ich finde aber auch, dass er auf den meisten Fotos etwas "vitaler" und "viriler" rüberkommt (kräftiger usw.)thalasseus hat geschrieben: ↑Dienstag 13. Oktober 2026, 19:14 In Fotos aus den 40ern doch schon etwas mehr gealterte Gesichtszüge..
Aber ja, das ist natürlich eine sehr zentrale Frage!
Daran habe ich auch gedacht. Da aber die Galerie ihn vertrat und bei sowas manchmal ja auch ältere Werke aufgenommen werden oder aber er das Bild mitgebracht haben könnte, fand ich Basel auf jeden Fall eine interessante Koinzidenz.thalasseus hat geschrieben: ↑Dienstag 13. Oktober 2026, 19:14 1942 hat er eben noch nicht in der Schweiz gelebt
Die Bandbreite der Signaturen schien mir fast so groß wie die Stile und Techniken. Einen roten Faden, etwa zeitliche Phasen, konnte ich (bei zugegeben nur oberflächlich möglicher) Recherche nicht erkennen. Evtl. nach Technik differenziert (also Watercolour anders als Drucke), aber das nur eine grobe Vermutung...thalasseus hat geschrieben: ↑Dienstag 13. Oktober 2026, 19:14 - diese so ähnliche Signatur ist von '66...
Ich will das aber gar nicht verteidigen, vielleicht totaler Holzweg – es bleibt spannend, und es wäre super, wenn du, @digo , uns hier auf dem Laufenden hieltest...
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