Knallschwarz hat geschrieben: ↑Mittwoch 7. Oktober 2026, 10:36
eine Idee dazu
Hallo & willkommen,
das sieht - falls authentisch - nach einer spanischen Punzierung für Silber aus. So verwendet 1934-1988, wobei der Komet eigentlich nämlich einen sechsstrahligen Stern haben müsste/sollte
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Es gibt Quellen, die auch vierstrahlige erwähnen, aber k.A. was es damit auf sich hat. Die Sternschnuppe steht regulär für einen 2. Grad Silber-Feingehalt von 750/1000 Teilen (plata de segunda / 2ª ley, nach 1988 waren das 800/1000). Silber 1. Grades hatte in dem genannten Zeitraum einen fünfzackigen Stern im Kreis resp. Oval (Pentagramm für plata 1ª ley 915, ab 1988 dann 925).
Das ist ungewöhnlich, denn der niedrigere Grad, der wurde m.W. eher nur bei 'Kleinkram' unter 30 g benutzt (Knöpfe hab ich mal damit gesehen), bzw. durfte es nur lt. Gesetz
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daher: ob damit auch wie tw. beschrieben auch größeres Gerät für preiswertere, einfachere Gebrauchsgegenstände oder zwecks Export gemacht wurde (es soll Bestecke damit geben bzw. gibt es zwar, aber noch ältere, die haben dann die Zahl 750 gestempelt) - nicht sicher.
Ort der Beschau meist auch Region der Herstellung das B für Barcelona im Hexagon; die hier 3 Ziffern die Registernummer des Gold-/Silberschmieds. Aber die sind erstens zu undeutlich (geworden?) und nicht mehr lesbar und zweitens eh nicht einfach wenn überhaupt genauere Infos von dann und dort zu einzelnen Herstellern zu generieren. Hier in diesem Rahmen jedenfalls; da sollte man ggf. wen fragen, der sich mit Objekten aus dem Land näher auskennt. Und eben noch: da die Punzierung irregulär aussieht, Feingehaltsangabe ungewöhnlich und das Meisterzeichen nicht lesbar ist: da wäre außerdem testen angesagt. Analytisch, nicht nur mit Säure.
Hinzu kommt, dass je nach Land und Zeit Stilistiken verschieden ausfallen können. Wenn man das Bild in einer bekannten Suchmaschine präsentiert, dann bekommt man als erste vordergründige Aussage vllt. auch was zu modern oder brutalistisch: das kann. muss aber nicht sein. Das ist doch viel zu artig.
Das folgende Armband hingegen ist tatsächlich als brutalistisches Design eines bekannten Entwerfers in Barcelona zu bezeichnen -
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mehr von Joaquim Capdevila (*1944) zur Veranschaulichung
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Wo hast denn schon noch überall gefragt? das Armband guugelt sich ja schon selbst

- und überhaupt: welche KI (gibt ja mehr als eine, immer nennen wenn verwendet). Und außerdem ist keine jener frei zugänglichen AIs so wirklich in der Lage mit Marken und Punzen sicher umzugehen: ganz einfach weil das keine Alleswisserantwortmaschinen sind wie viel glauben, da keine eine je auf sowas bisher trainiert wurde. Denn das wäre die Voraussetzung dafür. Wenn, dann musst Du eine gezielt ansprechen und dezidiert textbasiert (nach wie vor, auch mit Bildern) immer mehr verfeinernd suchen lassen.
Gruß
nux