Heinrich Butschal hat geschrieben: ↑Mittwoch 2. September 2026, 07:36
damit zum Zoll zu gehen, da sitzen die Fachleute die eine CITES ausstellen könnten, damit man die Objekte frei handeln darf.
nein - bitte doch keine Fehlinformationen hier an solch ggf. kritischen Punkten. Der Zoll prüft auf CITES bei Ein- und Ausfuhr, ansonsten - Zitat "Zuständig für die Erteilung von Einfuhr- bzw. Ausfuhrgenehmigungen artengeschützter Tier- oder Pflanzenarten ist das Bundesamt für Naturschutz ..."
[Gäste sehen keine Links] - das betrifft aber vorwiegend Ein-/Ausfuhr aus Nicht-EU-Staaten. Und da wiederum müsste man auch beachten, dass in viele Länder eine Einfuhr oder Ausfuhr von Elefanten-Elfenbein überhaupt generell nicht mehr erlaubt ist. Sitzt also ein z.B. auch nur ein Teilerbe in einem anderen Land und man möchte ihm was von Opa zukommen lassen (oder umgekehrt), kann das auch gar nicht gehen...
Alles andere unterliegt der Vorgehensweise 'innerhalb der EU' und auch im Land. Vllt. sich mal auf den neuesten Stand bringen, denn außerdem gibt / gäbe es auch nicht für alles aus Elefanten-Elfenbein überhaupt Papiere. Der erste Schritt ist bei bearbeiteten Stücken wenn immer das Feststellen des Alters bzw. dieses machen lassen. Denn daran hängt alles andere. Daher: Sachverständiger zuerst und inwieweit Auktionshäuser da zur Seite stehen (können) oder Einlieferung nur mit Bescheinigungen annehmen, wäre zu klären.
Denn: der EU-interne Handel sowie kommerzielle Wiederausfuhren oder Einfuhren von Elfenbein sind ab Januar 2022 weitgehend verboten. Ausnahmen: Antiquitäten vor dem 03.03.1947 hergestellt und als Bestandteil von Musikinstrumente aus der Zeit vor 1975. Mit Genehmigungen darf etwas aus diesen beiden Bereichen immer noch und weiter ge- und verkauft sowie verschenkt werden
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Diese Ausnahmegenehmigungen gibt es wenn bei der zuständigen Naturschutzbehörde des Bundeslanden, in dem man wohnt oder sich Sachen befinden
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Schmidtchen hat geschrieben: ↑Mittwoch 2. September 2026, 09:08
bei den zu erwartenden Erlösen ist die Frage ob sich das überhaupt noch lohnt ...
das finde ich durchaus legitim und da sollte man auch helfen.
ja sicher, klar - aber ist/bleibt doch eher theoretisch; zwei Einwände: bei den gezeigten Objekten ist unbekannt, was es ist und wie alt. Allein über eine Bildersuche und da von den ersten paar aufscheinenden wirklich aussagefähige Vergleiche zu ermöglichen: könnte daher schwierig werden. Prob ist auch, dass ältere Auktionen mit kommen. Da gab es dann sowas Jüngeres noch, also 2018 mit Vermarktungsbescheinigung
[Gäste sehen keine Links] - und wenn etwas nach '47 entstanden ist noch anders, weil darf nicht gehandelt werden = gar kein möglicher Erlös.
Ich denke - nur vom Aussehen her - dass es sich um in Afrika entstandene Stücke handelt (die Madonna da mal außen vor). Und bei dem so hellen Zustand eher auf weniger alt tippen würde. Weil auch: der zeitliche Hinweis auf Großvater/dessen Vater und Kolonien oder auch Portugal - da darf man sich nicht (nur) im 19. Jh. oder vorm WWII wähnen. Deren wichtigste Kolonien in Afrika (ab 1951 'Überseeprovinzen') wurden erst nach den Nelkenkriegen 1975 unabhängig, wie Angola (Portugiesisch-Westafrika), Mosambik (Portugiesisch-Ostafrika), die Inseln. Guinea-Bissau (Portugiesisch-Guinea) bereits 1974, aber so um den Dreh rum