Es ist mir auch aufgefallen, dass sich der Fokus von reinem Problemelösen und Rätselknacken möglichst auf Wissensbasis hin zu mehr "Geplauder", zu allerlei Assoziationen und Betrachtungen verlagert hat. Mal finde ich das gut, mal weniger gut. Aber ich frage mich: Kann/Solle man das monieren? Bzw. sollten Mitglieder untereinander einander vorzuschreiben versuchen, wo sie sich wie zu äußern haben?
Ein Forum scheint mir ein Unterfangen, das von den Handlungen der Mitglieder lebt und durch sie geprägt wird. Dass Gespräche thematische Haken schlagen, ist ganz normal. Ich würde denken, die Rezipienten können entscheiden, wie weit sie mitgehen, wenn ein Thread ausufert. Ich denke auch, so eine Diskussion ist für die Themensteller vielleicht manchmal nicht ganz das Gewünschte und etwas anstrengend... Allerdings finde ich persönlich auch z.B. kryptisch-verzwirbelte Endlos-Antworten anstrengend oder unbemerkte Dopplungen und Wiederholungen, würde sie aber nicht kritisieren, weil ich irgendwie denke, das steht mir nicht zu und weil manche ausführlichste Expertise, bei der ich irgendwann aussteige, für andere vielleicht eine Menge interessante Infos enthält...