Moin Gudrun, also bei der Identifikation der Tiere verlasse ich mich natürlich auf Deine Profikenntnisse
als Tierärztin - aber ich finde die beiden "Bestien" sehen eher wie Ameisenbären, als wie Schweine aus

:
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Aber da würde dann der Schwanz nicht passen - aber ein typisches Schweineringelschwänzchen isses auch nich.
Die Bearbeitungsspuren an den Rändern - es sind keine Sägespuren, wie sie beim Durchtrennen von Platten
entstehen würden - entstehen wenn die Gussteilung in der Horizontale angelegt wurde. Dadurch entstehen die
Gussnähte, die dann mechanisch entfernt werden müssen. Das geschieht durch Schleifen, Feilen oder Fräsen.
In diesem Fall denke ich eher an die Bearbeitung mit einem Schleifbock:
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Beim Feilen mit einer händisch geführten Feile wären die Hiebe länger und nicht sooo gerade wie hier zu sehen,
sondern die Hand "verreisst" meist in leichtem Bogen. Auch diese ganz kurzen Ansätze einiger Schleifspuren
sprechen für das kurze Dranhalten an die Schleifscheibe. Ob mit einem elektrisch betriebenen Schleifbock
gearbeitet wurde, oder ob es sich um so'nen handkurbelbetriebenen oder mit Fusswippe angetriebenen Bock
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gehandelt hat, kann ich aber nicht sagen.
Daß die groben Feilspuren dann nicht ordentlich feingeschliffen wurden ist schade/eigenartig. Vielleicht sollte
es noch weiter bearbeitet werden? Oder dieses Bronzeteil sollte in eine monstranzartige Fassung eingelassen
werden, um es von zwei Seiten betrachten zu können: Stuhllehne, flügelartige Klappe.......?