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Plappern über Selbstgemaltes -Firnis etc.

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Plappern über Selbstgemaltes -Firnis etc.

Beitrag von gudrund »

Mein Mann war nicht nur handwerklich geschickt, sondern hatte auch noch ein unglaubliches Farbempfinden und hat alles immer schloss-artig eingerichtet....
hier mal unser Bett in der nun verkauften Römer Wohnung und mein absoluter Lieblingsrahmen, den ich ihm "aufgedrückt" hatte, damit er das Colosseum reinpraktiziert.
Der Rahmen hat an allen 4 Ecken unterschiedliche chinesische Maskarons....da hat er das Passepartout mit einer Art Jeansstoff bezogen.....
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  • AnnetteK Offline
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Plappern über Selbstgemaltes -Firnis etc.

Beitrag von AnnetteK »

Noch mal zur Leinölfirnis.
Die verwende ich fürs Holzgerüst der Boote (Esche)
Aufs blanke Holz die Firnis, paar Tage eintrocknen lassen, dann mit dem guten Tonkinois Bootslack lackieren.
Die Leinölfirnis dringt ins Holz ein, dadurch bisschen tiefer geschützt, der Lack sitzt ja nur auf der Oberfläche.

Bei Firnis auf Ölbild möchte ich keine alles durchdringende Flüssigkeit (die auch nie wieder zu entfernen wäre).
Daher Finger weg von Leinöl.

Hm mit Quark auf Pellkartoffeln übrigens auch lecker. Dafür aber bitte nicht Leinöl aus dem Baumarkt verwenden!
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Beitrag von AnnetteK »

Liebe Gudrun,
jetzt habe ich vor Augen wie dein Mann ein Himmelbett baute während du auf dem Küchentisch den Hund operierst.
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Plappern über Selbstgemaltes -Firnis etc.

Beitrag von Joanne13 »

Das mit der sanft-blauen Umrandung ist gar nicht so schlecht, weil es eher matt ist. Würdest Du statt dessen Gold nehmen, erschlägt es das Bild.
Noch schöner wäre es natürlich, das Bild passt in den Rahmen.
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Beitrag von nux »

AnnetteK hat geschrieben: Mittwoch 22. Juli 2026, 18:52 Bei Firnis auf Ölbild
davor & auch dann hier geht schon so einiges durcheinander vom Verständnis über Produkte - welche für was - weil gleichlautende Begriffe für verschiedene Dinge in Gebrauch sind. Leinöl-Firnisse für Holz im heutigen Sprachgebrauch und auf Etiketten im Baumarkt haben nichts wirklich mit Gemälde-Firnissen zu tun. Das sind Holz- oder Rostschutzmittel. Firnisse im Instrumentenbau (z.B. Bernsteinharz) noch wieder ein ander'Ding

Für Ölgemälde: sind für Endfirnisse klassisch Mastix (ein Harz) in Terpentinöl (hat mein Uropa den Erzählungen nach noch in heißen Sommern in Flaschen selbst gemacht, nicht gekocht wie andere), kann man heute auch fertig mit UV-Schutz kaufen. Dann gilbt er lange nicht so schnell. Dammar-Firnis wurde schon erwähnt, auch da wird Dammar-Harz in Terpentinöl gelöst. Kremer hat auch terpentinölfreies, was da als Lösemittel drin ist, weiß ich grad nicht. Auch das fertig und gg. Vergilben etc. Zubereitungen mit weiteren Ölen wie Mohnöl oder Walnussöl sind noch wieder spezieller.
Dann gab es auch noch französischen Firnis von Soehnée frères - im 19. Jh. krass angesagt [Gäste sehen keine Links]
da ist nicht so ganz sicher, was es ist, aber wohl gebleichter Schellack in Spiritus als (mögliche) Basis [Gäste sehen keine Links] - könnte mir vorstellen sehr hart, aber vermutlich dünnflüssig und u.U. glänzend. Solche Fläschchen tauchten früher auch immer mal wiedere noch auf Flohs auf...

und dann Wachs-basierte ja, und Hochglanz und seidenmatt und von vielen Herstellern dies und das - auch moderne MSA's (hauptsächlich aus USA, Acrylate in Terpentinersatz/Testbenzin sowas in der Art ) etc. - generell gilt es ja erstmal zu unterscheiden ob man überhaupt firnissen will. Und wenn ja warum und dann wie: welchen Schutz und Effekt man eigentlich möchte ... und ob old fashioned oder modern oder...
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Plappern über Selbstgemaltes -Firnis etc.

Beitrag von AnnetteK »

Und - der Schritt davor -
welche Firnis wurde verwendet, als das Bild gemalt wurde. Es gibt (siehe oben) so viele.
Das muss ich wissen um die entfernen zu können.
Erstmal muss Firnis weg eh neue drauf kommt.
Da steckt bereits die Hürde über die ich nicht drüber komme.
Ja man könnte nun schauen was wohl 1900 am meisten verwendet wurde.
Aber das ist denn nur die wahrscheinlichste Variante, nicht festes Wissen.
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Plappern über Selbstgemaltes -Firnis etc.

Beitrag von Schmidtchen »

@AnnetteK

Als Grundierung solltest Du das Leinölfirnis allerdings zur Hälfte mit Verdünnung verdünnen, denn dann dringt es noch tiefer ins Holz ein.
Wenn Du aber Bootslack verwendest, wäre es doch sinnvoller als Grundierung zur Hälfte verdünnten Bootslack zu verwenden, denn dann brauchst du auch keine Wartezeit bis zum 1. Anstrich.
Ich grundiere mit Leinölfirnis, wenn ich anschließend nochmal mit unverdünntem Leinölfirnis drüber gehe. Also dann wenn ich nicht lackieren möchte.

Alten Firnis auf einem Gemälde bekommt man immer mit Pinselreiniger ab.
Dazu sollte man sicher sein, dass einer drauf ist und dass dieser vergilbt ist und runter muss.
Mann nimmt fast immer etwas Farbe mitrunter, deswegen sollte man das nur machen, wenn es sein muss
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Beitrag von AnnetteK »

Stimmt, die Leinölfirniss wurde noch bisschen verdünnt.
Als Grundierung hat die sich bewährt, funktioniert besser als den verdünnten Lack zu nehmen,
dringt besser ein.
Der Lack drüber muss bei Faltbootgerüsten sein. An einigen Stellen wird ziemlich gekratzt.
Sollte denn auch mit Leinöl sein, verbindet sich besser mit der Grundierung.
Auf Balkonmöbeln ist der auch schön.
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