Hallo miteinander,
Mein neuer Roman
„Stimmen der Gasse – Kömürs Lied von Staub und Hoffnung“ ist erschienen.
Es ist kein Unterhaltungsroman für zwischendurch, sondern ein literarisches Mahnmal. Die Geschichte erzählt aus der Perspektive des Straßenhundes Kömür von dem harten Überlebenskampf, der Angst und der Hoffnung seines Rudels.
Um diese Welt greifen zu können, hatte ich den allerbesten Lehrmeister direkt an meiner Seite: meinen schwarzen Labrador Loki. Er hat mir gezeigt, wie man auf die feinen Zwischentöne achtet, auf das Zucken eines Ohres oder den Rhythmus eines Atemzugs.
Um euch einen kleinen Eindruck von der Atmosphäre und Kömürs Welt zu geben, teile ich hier eine meiner Lieblingsszenen mit euch. Ein seltener Moment der Ruhe in einem verlassenen Schafstall, in dem aus blanker Panik zum ersten Mal wieder ein Funke Vertrauen wird:
Auszug aus 'Stimmen der Gasse' hat geschrieben:Der nächste Morgen war leise. Die Sonne wärmte den Lehm zu unseren Füßen. Boncuk entschied erneut, dass das Licht stärker war als der Schatten. Sie fand einen Pinienzapfen. Sie stupste ihn an, er rollte holprig über den Boden. Sie sprang zurück, bellte ihn an, als wäre er ein Igel.
Bulut saß ein paar Meter entfernt. Er saß tatsächlich aufrecht, anstatt sich unsichtbar zu machen. Seine Ohren waren aufgestellt, der Blick auf den Zapfen fixiert. Boncuk hielt inne. Das Ding lag genau zwischen ihnen. Sie verlor scheinbar das Interesse, drehte sich um, kratzte sich ausgiebig an der Flanke und ließ den Zapfen liegen. Ein stummes Angebot.
Bulut robbte vorwärts. Er zog sich auf dem Bauch über den Boden, Zentimeter für Zentimeter, den Blick ängstlich auf Aslan geheftet. Aber Aslan blinzelte nur träge in der Sonne. Bulut streckte den Hals, die Nase vibrierte. Er roch daran. Dann, ganz vorsichtig, öffnete er das Maul und nahm ihn zwischen die Vorderzähne. Er biss einmal leicht darauf. Es knackte leise. Er ließ ihn fallen, zuckte zusammen, sah sich erschrocken um. Nichts passierte. Niemand strafte ihn. Boncuk hechelte. Bulut nahm den Zapfen wieder. Er legte die Pfoten darum, begann ernsthaft zu nagen. Boncuk wedelte nicht, sie blieb liegen, ihr Körper entspannte sich vollkommen.
Ich atmete tief aus, ließ die Spannung aus den Schultern weichen. Wir lagen hier im Dreck, stinkend und heimatlos, aber wir lagen zusammen.
Wenn ihr dieses Projekt unterstützen und Kömürs Rudel auf seinem Weg begleiten möchtet, findet ihr das Buch ab sofort hier:
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Ein kurzes Wort in eigener Sache: Als unabhängiger Autor bin ich extrem auf Mundpropaganda angewiesen. Wenn euch das Buch gefällt, würdet ihr mir ein riesiges Geschenk machen, wenn ihr euch danach eine Minute Zeit nehmt und eine kurze Rezension auf Amazon hinterlasst. Jede einzelne Bewertung hilft dabei, dass noch mehr Menschen aufwachen und den Stimmen der Gasse lauschen können.
Vielen Dank für eure Unterstützung und fürs Lesen! Ich freue mich natürlich auch sehr über ehrliches Feedback hier drunter im Thread.
Liebe Grüße,
Euer Ralph (und Loki

)

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