Moin zusammen,
AnnetteK hat geschrieben: ↑Samstag 25. April 2026, 12:38
typisches Plattbodenschiff
Ja das ist es.
Hm ja, ich denke, es geht hier eher um das malerische Spiel mit Diagonalen und Flächen, als um die "richtige" Wiedergabe bestimmter Boote oder Typen. Gedanken an die ganzen Bomschuiten der Haager Schule usw usw ploppen schon im Hintrergrund auf, ok, man erkennt ein eingezogenes Schanzkleid ("NL Boeisel") und evtl. Seitenschwerter, aber ... die Mast-/Segel-Anordnung ist ziemlich unklar, vorsichtig ausgedrückt. Liegt dort ein zweites Fahrzeug hinter dem vorderen mit dem braunen Segel? Wie und wo ist das weiße Segel angebracht? Das braune Segel ist an einer langen Stange, die wie eine Lateiner-Rah aussieht - das gibt es im nordeuropäischen Raum auch historisch eigentlich gar nicht. Spriet- und Luggersegel an Fischereifahrzeugen ja, die haben Stangen/Rahen, aber die sehen anders aus. Und wie das hier im Bereich des Seitenschwertes (??) nochmal festgemacht ist.. Da ist schon eher viel Fantasie am Werk -- sorry für's nit-picking

, ist ja nicht schlimm, eben ein anderer Fokus.
Für mich sieht das deutlich nach zweiter Hälfte des 20. Jahrhunderts aus (kein Rilke;-), eher 60er als 50er, dieses Segelboots-Thema dekorativ stimmungsvoll und leicht abstrahiert, weil, ein bisschen modern musste man schon sein (sichtbarer Borstenpinsel...).
Ein gutes Vergleichsbeispiel habe ich nicht gefunden, aber hiermal ähnlich fantasievoll und nicht klar ob südlich oder nördlich
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oder
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oder hier auch bestimmte Merkmale nachgeahmt aber nicht verstanden oder nicht beobachtet, wohl auch noch jünger:
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Klar Südlich, vermutlich Adria, dagegen so etwas:
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Grüße, thal