AnnetteK hat geschrieben: ↑Mittwoch 28. Januar 2026, 20:39
Warum etwas gekauft wird, dass gerade erstaunlich im Preis gestiegen ist, ist mir nicht ganz klar.
kennst Du den Begriff schnell noch 'auf den fahrenden Zug aufspringen' ?
'etwas' während steigender Preise und Nachfrage kaufen - ist wie an der Börse mit Aktien und dann Bullenmarkt - spekuliert auf noch weiter steigend, noch knapper werdend. Um einen vllt. nicht mehr ganz so hohen, aber dennoch möglichen Gewinn beim Wiederverkauf noch mitnehmen zu können. Da heißt es dann aber ggf. auch rechtzeitig 'den Absprung schaffen'. Oder halten und abwarten, erst bei geeignet scheinendem Kurs abgeben. Oder aber wenn als Notfall-Reserve gedacht: durchhalten, nichts tun, Höhen und Tiefen durchleben und dann verkaufen, wenn es gebraucht wird, egal wie der Kurs ist.
Auch ohne Wiederverkauf: bei steigenden Preisen Verbrauchsgüter zu kaufen - macht man meist dann, wenn sie unverzichtbar sind oder scheinen. Und (sogar) mehr als üblich (nur) dann, wenn weitere Steigerungen (selbst ohne Verknappung) zu befürchten sind, man sich zumindest etwas bevorraten möchte. In produzierenden Unternehmen, damit die Produktion ggf. nicht stillsteht und in Privathaushalten z.B., damit es morgens doch einen Kaffee gibt und man auf dem Tö kein Zeitungspapier ...
Hamstern. Auch wenn das Kapital bindet, aber der Effekt kann bei gleichzeitig starker Inflation zudem noch lohnender sein.