Hallo,
das Material wird schon Zinn sein wie beim Einstellen in diese Kategorie vermutet. Es handelt sich bei der Bauform um den Typus einer Walöl- bzw- Tran-Lampe. Und zeitlich ist man da sicherlich nach 1949 und vor 1990, da es Exemplare mit dem Stempel N.Sch. und der Dame mit Tuch mit 'Made in West-Germany' dabei gibt - da z.B.
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Und angesichts des von Dir gut gefundenen anderen Stempels mit ähnlicher Frau und E.Sch. da muss man bzw. in dem Fall ich nur mal tief genug im Gedächtnis & dann in der Schatzkiste herumkramen

. Und findet eine vor 10 Jahren erarbeitete Lösung, denn damals gab es noch keinen richtigen Spezi für das Metall und seine Marken hier - die Zinngießerei Scholl
https://www.dieschatzkisteimnetz.de/vie ... php?t=9982 - E.Sch. wohl für Eduard Scholl, aber das mit dem 1753 - das ist Nachbildung historischen Zinns. Eduard Scholl hatte bei Weygang in Öhringen gelernt und das waren welche, die sowas schon lange machten, bereits vor / um die Jahrhundertwende.
Lt. deren Website gibt es das Unternehmen seit 80 Jahren, an anderer Stelle (s.u. im PDF) steht, dass 1947 erst richtig begonnen - da sieht man auch das Logo http://www.zinn-scholl.de/sonstiges.html - inzwischen in der 3. Generation (Andreas Scholl) ein Zweigunternehmen. Bisschen mehr zur Geschichte und den Orten dann in einem PDF
[Gäste sehen keine Links] - aber auch da geht nicht draus hervor, wer der N. hinter dieser Marke hier ist - das weiß aber vllt. der @
Zinnsammler
Die 'tanzende Dame' mit dem Tuch dürfte übrigens eine abgeleitete Darstellung sein. Von der seit Jahrhunderten in Variationen in Zinnstempeln, auch Meisterzeichen, als Symbol vorkommenden Göttin Fortuna - figürlich
[Gäste sehen keine Links] - im Gemälde
[Gäste sehen keine Links] - Abb. alter Zinnstempel (da links bei Mensch ein paar )
[Gäste sehen keine Links] - und ist keinesfalls mit einem Zinn-Engel zu verwechseln; der hatte andere Aufgaben und meist was mit Qualitäten zu tun.
Gruß
nux