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Entdecke die Geheimnisse deiner Porzellanschätze! In diesem Forum dreht sich alles um die Bestimmung von Porzellanmarken und Porzellanstempeln. Egal ob du Sammler, Liebhaber oder einfach nur neugierig bist – hier findest du Antworten auf deine Fragen!
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Dieser Wandteller soll schon seit mehreren Generationen vererbt worden sein. Ich weiß noch nicht einmal ob Porzellan oder Keramik und sehe auch keine Manufaktur. Die Zeichen sagen mir nicht viel. Die Signatur wird wohl der oder die Maler/in sein. Der Durchmesser ist 20 cm. Romantisches Bild in römischen Gewändern, wahrscheinlich handgemalt. Ich weiß noch nicht, ob ich ihn verschenken, behalten oder verkaufen will. Darum interessiert mich mal der Wert ungefähr. Ich bin gespannt, was dabei heraus kommt und freue mich auf ihre Meinung. Im Voraus schon mal vielen Dank dafür.
Rückseite
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Rückseite
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Rückseite
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Wandteller Durchmesser 20 cm
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Wenn die Vergangenheit dunkle Geheimnisse verbirgt... ein Thriller aus dem Ruhrpott
Haldenfeuer: Alte Schuld. Düsterer Sog. Ein Psychothriller. Kein Entkommen.
Für Leser, die komplexe Gesellschafts-Thriller lieben, in denen die Spuren eines Verbrechens Jahrzehnte zurückreichen. HALDENFEUER ist eine Geschichte über alte Schuld, die über Generationen gärt, erzählt mit kühler Präzision und einem unbarmherzigen Sog.
Begleiten Sie Frank Köhler, Meike Elif Demir und Ben Brenner auf
dieser Jagd, die in Dortmund beginnt. Aber seien Sie gewarnt: Wenn man zu tief in
die Abgründe blickt, blicken die Abgründe auch zurück.
Euer Ralph (rup)
Hallo und herzlich willkommen,
falls du das in Gold geschriebene meinst, das ist keine Signatur, das sind Zahlen die in der Regel eine Dekornummer oder eine andere interne Nummer darstellen. Auch ob das Handgemalt wäre ich mir nicht sicher. Dargestellt eine "antike Szene", dieses Motiv gibt es öfter im Netz zu finden: [Gäste sehen keine Links]
oder hier (wobei es sich hierbei nicht um die Belriner KPM handelt, sondern KPM Krister aus Schlesien): [Gäste sehen keine Links]
oder hier mit Signatur im Bild. Signatur weißt auf Angelika Kaufmann hin, wobei die nicht das Bild auf dem teller gemalt hat, sondern deren Bilder gerne auf Porzellan abgebildet wurden: [Gäste sehen keine Links]
Hier was zu Angelika Kauffmann: [Gäste sehen keine Links]
Da auf deinem teller keine Bodenmarke zu erkennen ist(bitte imemr den ganzen Boden ablichten), kann ich zumindest den teller nicht einer Manufaktur zuordnen. Den Wert ermitteln so wie so nicht, das auch eher nicht machbar hier und gar nciht die Idee dieses Forums.
Lieben Gruß
'Die Schönheit, geleitet von Klugheit und gekrönt von Vollkommenheit' so ungefähr der Titel des Bildes, dessen Ursprung (mal wieder) bei Angelika Kauffmann (u.a. Schreibweisen) liegt [Gäste sehen keine Links] - und das Gemälde von 1770 oder 1780 steht unterschiedlich online [Gäste sehen keine Links]
Solche Motive, teils eben 'im Wiener Stil' genannt, wurden aufgegriffen und nicht nur auf Porzellan 'ab'gemalt, sondern es gab Druckereien, die sog. Decals herstellten zum Umdruck dann auf Porzellan, Keramik u.v.a.m. - letztendlich Schiebebildchen, die nass übertragen und hinterher oft auch noch thermisch fixiert wurden. Gab es mit und ohne Hintergründe. Unterschiedlich gute da schon. Manchmal malten Dekorateure noch selbst Landschaften vorher. Auch Ränder wurden farbig gestaltet, entweder nahm man vorglasierte Teller oder aber auch die wurden bemalt und dann bedruckt - solche Goldmuster vorgedruckt ebenfalls übertragen oder gestempelt. 'Jewelled' war auch so so etwas, was man hier an den blauen Punkten sehen kann - da wurden Emailfarben dick als Highlights dazu gesetzt. Alles sollte superwertig aussehen, wie eben Jahrhunderte alt und handgemacht. Hauptziel: Bürgertum, die auch 'was feines' wollten und Export nach Übersee /USA, Hauptzeit Ende 19. Jh. bis noch in die 1930er hinein. Das war ein gigantisches Business. Mit deutlich schwächeren Ausführungen wurde nach dem WKII nochmal versucht daran anzuknüpfen, aber die Geschmäcker begannen sich zu verändern, die Märkte für den doch auch Aufwand dabei zu klein, unrentabel.
Im Original Wiener Porzellan handbemalt 1802 mal so zum zeigen, da kann man einige Teile groß ansehen [Gäste sehen keine Links]
Gegen Ende des 19. Jh. dann 'im Stil', aber immer noch kpl. händisch ausgeführt [Gäste sehen keine Links]
Man kann auch nicht sagen: die und die Manufaktur, will sagen Porzellanhersteller oder Steingutfabrik, steht dahinter, hat das gemacht. Weil in den allermeisten Fällen Porzellan, Keramik und auch Steingut sehr vieler Marken als Grundlage, als Weißware von anderen verwendet wurde. Das machten eben viele frei schaffende Porzellanmalereien und Dekorationsbetriebe hauptsächlich in Mitteleuropa, Kern im deutschsprachigen Raum, dabei auch viele Betriebe in Böhmen und Österreich. Oder Frankreich. Dann halt auf Limoges und Sarreguemines z.B.. Gab früher i. Ggs. zu heute viele solcher Unternehmen überall. Manche haben dann ihre eigenen Marken / Stempel hinterlassen. Andere nicht und stattdessen 'nachgeahmte' wie Bienenkorbmarken als Anmutung für den Bindenschild bei Wiener Porzellan; Erdmann Schlegelmilch machte das z.B.
Das als vllt. doch notwendige Einführung. Denn: es gibt nunmal Riesenunterschiede bei den Qualitäten, Ausführungen und Alter. Wenn jemand noch keine Berührung damit hatte: ein Wust.
Hier fehlt mir auch noch ein Foto der gesamten Rückseite, Pressmarke sagt mir so erstmal auch nichts. Könnte was Keramisches sein, aber auch Weichporzellan?
Weil auch: Angaben zu Preisen resp. Handelswert können hier aus mehreren Gründen nicht erfolgen. Da solltest Du Dich dann, wenn das 'was ist das' er- oder geklärt wurde, selbst mit Angeboten und vor allen erfolgten Verkäufen befassen. Das zeigt sich ja online leicht. Hinweis aber auch dazu gleich: wenn Du nicht nach Übersee resp. international verkaufen könntest, dann sind Beträge von eben woanders auch nicht wirklich ganz wichtig. Denn die können viel höher sein, aber wären nicht erreichbar. In DE ist das Niveau größtenteils niedriger; die Mehrzahl ist einfach nicht (mehr) so kitschy unterwegs. Denke Dein Teller liegt schon auch im mittleren bis unteren höheren Bereich, auch ist der Erhaltungszustand ja wohl ganz gut
.
Bei dem Motiv bleibend, denke alles was ich verlinke sind Druckbilder - weil sonst bekommt man das vergleichend nicht so gut aufgezeigt, einfach einige Bsp. verschiedener Herkunft (nur auf das 'was' und 'wie' dabei achten
Im Museum in FR, auf Sarreguemines [Gäste sehen keine Links]
auf KPM Krister Waldenburg in den USA [Gäste sehen keine Links]
auf Z.S. & Co [Gäste sehen keine Links]
Limoges beides [Gäste sehen keine Links]
auch in FR [Gäste sehen keine Links]
Karlsbad Böhmen gestempelt [Gäste sehen keine Links]
Epiag ist auch Böhmen/CZ [Gäste sehen keine Links]
auf Hutschenreuther Selb (nicht Hohenberg), nach 1924 oder auch wesentlich später erst anzunehmen [Gäste sehen keine Links]
auch das keinesfalls Wien, sondern Jacob Hertel Porzellan und einem Dekorateur, der auch einen Bienenkorb aka Wiener Bindenschild verwendete [Gäste sehen keine Links]
dann dazu noch allgemein unter dem Begriff Kauffmann, weil das ein Begriff ist für solche Sachen - was & wie so angeboten wird als Größenordnung [Gäste sehen keine Links]
und eben kaum repräsentative Verkäufe [Gäste sehen keine Links]
Hallo Sartre99,
vielen lieben Dank für deine schnelle Antwort. Jetzt kann ich den Wandteller schon besser einordnen. Die Rückseite des Tellers wird nachgeliefert.
Danke und liebe Grüße
Hanne
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Hallo nux,
Wow, so viel Informationen. Ich bin begeistert. Vielen lieben Dank dafür.
Das hat mir sehr geholfen in der Einschätzung dieses Wandtellers.
Danke und liebe Grüße
Hanne
Hallo nux,
ich habe eben noch etwas entdeckt. Auf der Rückseite ganz oben zwischen den Löchern in der Wölbung ist ganz schwach etwas eingeritzt unter dem Lack.
Leider habe ich nicht die Möglichkeit es besser zu fotografieren. Sieht ungefähr aus wie ein F. Ich habe viel probiert, besser kann ich es nicht darstellen.
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Hallo,
na du musst einfach bei tageslicht und ohne dass es sich spiegelt ein Bild machen, ich sehe so erstmal so gut wie nichts. Hab auch schon die Bilder oben zu sehen, dann sieht das gepresste in der Mitte nicht wie 3 G sondern DS aus. Also mit Phantasie. Allerdings kenne ich auch die Marke DS nicht
Hallo sartre,
ich werde auf besseres Wetter warten und draußen ein Bild machen. Da ich im Wald wohne ist es im Moment ohne Belichtung
nicht möglich. Und im Wintergarten mit Glasdach hat der ständige Wind wieder Laub hin geblasen und das wirft dann
Schatten. In den nächsten Tagen wird es nicht besser werden, also muß ich mich gedulden. Ich melde mich und danke dir für
deine Bemühungen.
Viele liebe Grüße
von Hanne
darf ich mich bitte mit einigen kurzen Fragen an euch wenden? In meinem Besitz befindet sich ein sehr alter bemalter Wandteller aus Holz mit einer Luzifer-Darstellung. Den Teller (Durchmesser ca. 32 cm) erwarb ich vor ca. 30 Jahren auf einem Antikmarkt. Der Aufhänger auf der Rückseite ist handgeschmiedet. Vor einigen Wochen fiel mir der Wandteller schließlich wieder in die Hände. Bei der Bestimmung komme ich nun einfach trotz intensiver Suche nicht weiter. Meiner Meinung nach...
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Hallo, nein, dazu haben sie leider gar nichts gesagt, sorry! LG
ich löse gerade den Nachlaß der Schwiegereltern auf. Darunter ist ein großer antiker Wandteller. Meine Schwiegermutter sagte immer, er sei wertvoll, wußte aber nichts zum Alter und zum Hersteller.
Der Teller hat etwa einen Durchmesser von 43,5 cm und ist etwa 4,5 cm hoch.
Vorderseite
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Detail 1
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Detail 2
IMG_3842.jpg
Rückseite
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Stempel
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Es wäre Klasse, wenn mir jemand von Euch etwas zum Alter und zum Hersteller...
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Ihr seid alle klasse, dass ich so schnell den Hersteller und sogar die genaue Jahreszahl genannt bekomme ist schon wirklich fantastisch. Ich wünsche allen Unterstützern schöne Pfingstfeiertage.
IMG_20231105_153932.jpg IMG_20231105_153707.jpg IMG_20231105_153649.jpg Hallo zusammen, ich habe von meiner Oma ein 6teiliges Kaffeeservice geerbt. Es ist laut Stempel von Krautheim Selb Bavaria und aus der Dekorserie Astrid. Da ich leider keine Verwendung dafür habe, habe ich zwei Fragen: Wie alt ist es? Was ist es wert? Es besteht aus je 6Tassen, Untertassen, Tellern, 1 Kaffeekanne, Zuckerdose u Milchkännchen. Alles ist in gutem Zustand. Im vorraus vielen Dank für die Hilfe. LG Käthe
Hallo, das Bild ist ca. 120 cm x 94 cm mit und 99 cm x 72 cm ohne Rahmen.
Es wird im einem älteren Testament Der Watzmann genannt und als Familienerbstück bezeichnet.
Eine Signatur konnte ich nicht erkennen.
Hinten ist allerdings sowas drauf.
Kann jemand Hinweise geben von wem und wie alt es sein könnte? Rückseite.jpg Watzmann hinten.jpg Detail.jpg nur Bild.jpg Vorderseite.jpg
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Moin Micha und Herzlich Willkommen im Forum.
Daß es sich bei dem Gemälde - so wie im Testament bezeichnet - um eine Darstellung am Watzmann handelt,
läßt sich an der typischen Zacke links vom Hauptgipfel bestätigen:
Ob das Monogramm hinten zu dem Künstler gehört.... :thinking: Kööönnte auch'ne Besitzer-Bezeichnung sein.
Aber ich denke die Datierung 1864 ist realistisch für den Entstehungszeitraum. Hier ähnliche - auch unsignierte -
aus der gleichen Zeit:
Hallo und guten Tag liebe Forenmitglieder,
heute möchte ich euch einen Kettenanhänger vorstellen, welcher aus dem Nachlass meiner Mutter stammt. Ich trage ihn gerne und oft, weiß aber nichts über ihn, da ich ihn nie an meiner Mutter gesehen habe.
Vielleicht kann jemand am Erscheinungsbild die ungefähre Entstehungszeit festmachen. Auch würde mich interessieren, um was für einen Stein es sich handelt.
Der Anhänger ist auf der Rückseite im unteren Teil punziert. Leider ist die Punze stark...
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Vielen Dank für Ihre Einschätzung, Herr Butschal.
Beste Grüße
ElfieBB
Hallo Zusammen,
von meiner Mutter habe ich einen schönen, runden Tisch geerbt. Mich würde interessieren, wie alt der Tisch etwa ist und zu welcher Epoche er gehört.
Vorab schon mal vielen Dank!
Til IMG_20250119_154842.jpg IMG_20250119_164959.jpg IMG_20250119_154649.jpg
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Hallo Pontikaki, Wiebke und Schmidtchen,
Vielen Dank für die weiteren Infos zum Tisch!
Jetzt wird es langsam klarer...
@Wiebke:
So einen Klappmechanismus hat mein Tisch nicht.
@Schmittchen: ja, ich glaube auch, daß der Tisch schon etwas verbastelt ist.
@pontikaki: das ist das Ergebnis meiner automatischen Wortkorrektur....
Wenn die Vergangenheit dunkle Geheimnisse verbirgt... ein Thriller aus dem Ruhrpott
Haldenfeuer: Alte Schuld. Düsterer Sog. Ein Psychothriller. Kein Entkommen.
Für Leser, die komplexe Gesellschafts-Thriller lieben, in denen die Spuren eines Verbrechens Jahrzehnte zurückreichen. HALDENFEUER ist eine Geschichte über alte Schuld, die über Generationen gärt, erzählt mit kühler Präzision und einem unbarmherzigen Sog.
Begleiten Sie Frank Köhler, Meike Elif Demir und Ben Brenner auf
dieser Jagd, die in Dortmund beginnt. Aber seien Sie gewarnt: Wenn man zu tief in
die Abgründe blickt, blicken die Abgründe auch zurück.
Euer Ralph (rup)