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Enträtsele die Geheimnisse deiner Silberschätze! In diesem Forum dreht sich alles um die Identifikation von Silberstempeln, Silberpunzen, Meistermarken, Beschauzeichen und anderen Kennzeichnungen auf altem und neuerem Silber. Egal ob du Sammler, Silberschmied oder einfach nur neugierig bist – tausche dich mit anderen Kennern aus, entschlüssele die Botschaften der Punzen und erfahre mehr über die Geschichte deiner Silberobjekte!
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ich habe auf einem Trödelmarkt einen Ring gekauft und hoffe auf eure Unterstützung bei der Identifikation der Punze.
Details zum Ring
• Rechteckiger schwarzer Stein
• Kleine Pyrit Steine
• Deutlich sichtbare „Krebs“-Silberpunze
• Weitere Punze, die ich nicht identifizieren kann
Vermutetes Alter:
Zwischen 1920er und 1950er Jahren, evtl. deutsche Produktion, könnte aber auch eine Replikation sein.
Ich freue mich über Hinweise zu möglichen Herstellern oder Werkstätten, die solche Zeichen verwendet haben.
Vielen Dank im Voraus für jede Idee!
Welche Prägung könnte das sein?
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Punzen
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Ring
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Zuletzt geändert von rupVerified am Montag 9. Juni 2025, 13:11, insgesamt 1-mal geändert.
Grund:Bitte für jedes Bild nach dem Hochladen -Im Beitrag anzeigen- anklicken.
Moin "Nathalie" und herzlich Willkommen im Forum.
Dein Fundstück wurde wohl in Frankreich hergestellt - darauf weisen die
Punzen hin. Der rautenförmig umrissene Stempel (hier etwas "verschlagen/
unvollständig) ist der Herstellerstempel und die Krebs/Krabben-Punze sagt etwas
über den Silberfeingehalt und den Entstehungszeitraum aus.
Nachzulesen in diesem Beitrag: viewtopic.php?t=25027
Bei dem Steinbesatz dürfte es sich - mittig - um Onyx (schwarz gefärbter Achat) handeln: [Gäste sehen keine Links]
und bei den kleinen Steinen tatsächlich um Pyrit - der in dieser Form als Markasit
bezeichnet wird: [Gäste sehen keine Links]
SCHMUCK MACHT KUNST TRAGBAR
Marion Ongyert - Goldschmiedin/Elfenbeinschnitzerin -
ja poinçon de crabe im eigenen Umriss [Gäste sehen keine Links] - genauere Definition dieser Punze: verwendet für Silber 1838-1984 auf kleinen Stücken aus französischer Produktion. Bis 1962 nur in den Départements, bis 1984 dann auch in Paris. Und für Objekte, die 'auf dem Stein' getestet wurden (essai au touchau, also keine Kupellenprobe). Daher garantiert sie nicht mehr als den minimalen legalen Feingehalt von 800/1000 Teilen Silber.
Rein optisch würde ich den Ring in die 1930er verorten; vermutlich nicht später als Mitte der 1940er und auch nicht früher als Mitte 20er. D.h. aber auch, selbst wenn man in der rautenförmigen Meistermarke die zwei Initialen und das Symbol erkennen können würde - vllt. hinten ein F, aber davor? - die Wahrscheinlichkeit einen Hersteller dazu zu finden aus zwei Hauptgründen kaum besteht. Erstens sind Gold- und Silberschmiede der Départements bisher eh schon kaum dokumentiert; viel weniger als die der Hauptstadt. Und zweitens: genau aus der Zeit fehlt noch fast alles für mögliche Recherchen (online jedenfalls), da es aus Gründen des Urheberschutzes, oft eben 100 Jahre, noch keien Digitalisate von Adressbüchern, Zeitungen, Zeitschriften, Katalogen etc. gibt. Bzw. wenn, dann oft einfach noch nicht freigegeben und nur spezieller / unter bestimmten Voraussetzungen erhältlich. Aber auch: in FR selbst ist das grundlegende, forschende Interesse daran auch nicht so sonderlich groß. Im Handel ist die Hauptsache der Feingehalt - Minerva oder Keilerkopf oder Krabbe o.a., dass der drauf ist. Gibt Ausnahmen, klar, extrem namhafte Entwerfer sind auch da immer teurer, aber ...
nux hat geschrieben: ↑Montag 9. Juni 2025, 12:52
Erstens sind Gold- und Silberschmiede der Départements bisher eh schon kaum dokumentiert; viel weniger als die der Hauptstadt.
Das mag auch daran liegen, daß es in der französischen "Provinz" fast
keine Goldschmiede gibt. Schmuckherstellung ist sozusagen zentralisiert
und findet in Paris statt.
In den Jahren in denen ich als Goldschmiedin in Frankreich ein Gewerbe hatte
(2010-2018) gab's außer mir in den beiden Departements in denen ich lebte
(Dordogne ca. 420.000 Einwohner & Lot ca. 175.000 Einwohner), keinen
einzigen anderen anfertigenden Goldschmied.
SCHMUCK MACHT KUNST TRAGBAR
Marion Ongyert - Goldschmiedin/Elfenbeinschnitzerin -
Pontikaki hat geschrieben: ↑Montag 9. Juni 2025, 14:05
Das mag auch daran liegen, daß es in der französischen "Provinz" fast
keine Goldschmiede gibt
mhm, aber das ist eher rel. neuzeitlicher gedacht. Auch noch Anf. - Mitte 20. Jh. gab es in anderen größeren Städten wie Bordeaux, Lyon, Marseille u.a. durchaus welche, und ganz interessant: entlang der Côte d'Azur nicht ganz wenige. Auch auf der anderen Seite, Montpellier die Ecke. Straßburg war auch ein ganz interessantes Phänomen. Und regional Hersteller für einige traditionelle Sachen, im Baskenland, aber auch Bretagne & Normandie.
Es gibt ja bspw. ein Buch zum Languedoc, den Thuile - das geht aber nur bis Anf. 19. Jh.. [Gäste sehen keine Links] - da sind wohl inzwischen einige Doktoranden dran, weiterzumachen ...
vielen Dank für die tollen Antworten!
Ich finde es super spannend herauszufinden, welche Geschichte meine Schmuckstücke haben - auch wenn es hierbei nicht ganz eindeutig wird, so hätten sie sicher viel zu erzählen
Liebe Grüße und einen schönen Abend für euch!
Nathalie
Halli Hallo 😊 Ich finde leider keine Information, über eine Punze auf einen meiner Silberinge. Die Punze sieht aus wie eine ( Blume ?) Vieleicht kann mir jemand sagen wer sie so gestempelt hat . Erstmal schonmal danke für die Antwort/Antworten. Liebe Grüße Sven
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haha, als ich noch nicht hier am Ende war dachte ich: meine Fresse, sieht aber schon so aus wie Zirkonia und was soll es bei der Farbe und Größe in nem Silberserienring sonst sein? hat sich ja nun schon aufgeklärt wer misst, misst Mist oder so ähnlich ;-)
Huhu ihr Lieben Kann mir vielleicht jemand helfen, bei der Punze. Welcher Designer eventuell dahinter steckt. Könnte doch irgendwo aus dem skandinavischen Raum kommen , oder ? Lieben Dank euch für eure Hilfe Liebe Grüße Sven
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Das von euch so detaillierte Angaben kommen, finde ich ziemlich toll.😊 Ganz lieben Dank dafür Grüße Sven
Guten Morgen, ich habe diesen Ring vor ein paar Tagen von meiner Großtante geschenkt bekommen. Sie weiß aber nicht mehr, wie lange sie ihn schon hat und auch sonst kann sie mir nicht mehr viel sagen, da sie schon langsam sehr vergesslich geworden ist. Hier die Maße: Ringbreite: 19mm Stein: 13,5x10,2mm 800 Silber Punze und eine links daneben, die ich nicht erkennen kann und egal wie, nicht gut genug ablichten kann. Der Stein wird sicher ein Glasstein sein. Die Seiten am Stein/Ringschiene finde...
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bei einem privatverkauf könnte man schon ein paar euro mehr als nur die 1,50 vom Silberwert bekommen
Guten Tag, ich versuche herauszufinden, was die Punze auf dem Silberring meiner Großmutter bedeutet und eventuell auch, was für ein Stein es sein könnte. Der Ring könnte aus dem Hallenser / Dessauer Raum kommen. Vielen Dank für Hinweise 🙏
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was für ein Stein es sein könnte. Moin - all' unsere Hellseher-Kugeln werden gerade aufpoliert;-), daher müßten wir für eine Steinbestimmung, den Stein wenigsten sehen können. Bis dann.....
Ich habe von einer Freundin diesen Ring bekommen. Es fehlt zwar der Stein, aber das finde ich gerade nicht so wichtig. Mich interessiert vielmehr diese große und recht auffällige Meisterpunze. Es stehen die Initialen K und S in diesem Tor/Burgähnlichen Symbol. Davor befindet sich die Zahl 112 und dahinter die Kronensilber Legierungspunze 835, was für meine bescheidene Unwissenheit darauf hindeutet, dass es sich um einen antiken Ring (1920-1950?) handelt. Der Ring wiegt 5 Gramm. Kennt jemand...
Liebe Schmuckexperten, diesen Ring habe ich heute bei Oxfam gekauft. Die Maße des Steines mit Fassung: 2,8 x 1,5 cm. Es ist also ein ganz schön großer Klunker und für mich, die, wenn überhaupt, eher zarten, unauffälligen Schmuck trägt, ein gewagtes Teil. O:-) Ich gehe davon aus, dass dieser Ring ein Massenprodukt ist. Trotzdem würde ich gern wisssen, um was für einen Stein es sich hier handelt. Vielen Dank im voraus! Wjera
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Voila, Du siehst, mit Deinem neuen Ring kann Dir nix mehr passieren >:) Ich bin beeindruckt. >:) Es gibt tatsächlich fast nichts, was der Ring nicht kann. Das war ja gestern bei Oxfam ein wahrer Glücksgriff. :heart_eyes: Ich wette, der Ring hat mich gefunden und nicht ich ihn. Ab jetzt übernachtet er im Zahnputzbecher, damit ich morgens gleich nach dem Aufstehen meinen Zaubertrank zu mir nehmen kann. Und das mit der inneren Ordnung ist bestimmt noch ausbaufähig. Ich werde ihn nachher mal in die...
Wenn die Vergangenheit dunkle Geheimnisse verbirgt... ein Thriller aus dem Ruhrpott
Haldenfeuer: Alte Schuld. Düsterer Sog. Ein Psychothriller. Kein Entkommen.
Für Leser, die komplexe Gesellschafts-Thriller lieben, in denen die Spuren eines Verbrechens Jahrzehnte zurückreichen. HALDENFEUER ist eine Geschichte über alte Schuld, die über Generationen gärt, erzählt mit kühler Präzision und einem unbarmherzigen Sog.
Begleiten Sie Frank Köhler, Meike Elif Demir und Ben Brenner auf
dieser Jagd, die in Dortmund beginnt. Aber seien Sie gewarnt: Wenn man zu tief in
die Abgründe blickt, blicken die Abgründe auch zurück.
Euer Ralph (rup)