Nachtrag zum Thread.
Nach über 2 Jahren ist das Werk von Gertrude Sembdner nun zurück bei uns, gerahmt und hängt endlich im "Homeoffice" gegenüber des Schreibtischs meiner Angetrauten...
Es ist auch wieder eine Geschichte, ein bleibender imaginärer "Tagebucheintrag", wenn auch diesmal ein etwas trauriger - wir hatten das ja hier erst kürzlich im Thread "Sammler versus Minimalisten"
https://www.dieschatzkisteimnetz.de/vie ... hp?t=38300
Leider ist unser, von einem befreundeten Kunsthistoriker vermittelter Restaurator, ein durchaus älterer Herr mit sehr sehr viel Erfahrung in seinem Fachgebiet, während das Bild in seiner Obhut war, verstorben. Damit ist vermutlich auch einmal wieder unglaublich viel historisches, technisches und handwerkliches Wissen für immer gegangen...
Die Nachlass- und Erbe-Geschichten haben natürlich Monate über Monate gedauert - aber das Werk ist nun, zwar unrestauriert, aber wohlbehalten bei uns zurück.
Wir haben uns dann entschieden, das Werk, weil, so schlecht war der Zustand eigentlich nicht, rahmen zu lassen und zu hängen wie es ist.
Der Rahmen ist eine matt-schlammgraue (
frei nach Loriot) Schattenfuge geworden (Danke an die "Artgalerie" in Hildesheim für die Topp-Arbeit) und passt damit perfekt an den bereits in 2024 geplanten Platz - mit Fotos kann ich leider das Leuchten und die Belebtheit der Szene an diesem Platz nicht hinreichend darstellen, aber der Anblick erfreut und erdet uns jeden Tag...

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Gruß Bernd