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Enträtsele die Geheimnisse deiner Silberschätze! In diesem Forum dreht sich alles um die Identifikation von Silberstempeln, Silberpunzen, Meistermarken, Beschauzeichen und anderen Kennzeichnungen auf altem und neuerem Silber. Egal ob du Sammler, Silberschmied oder einfach nur neugierig bist – tausche dich mit anderen Kennern aus, entschlüssele die Botschaften der Punzen und erfahre mehr über die Geschichte deiner Silberobjekte!
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Ich habe diese 3 Tafellöffel vor ein paar Tagen auf einem Trödelmarkt gefunden und habe schon versucht herauszufinden woher sie kommen.
Ich tippe auf Liegnitz aber so alt sind sie dann doch wohl nicht. J. H. Schlamann habe ich auch nicht gefunden und hoffe nun auf Hinweise aus diesen schlauen Kreisen.
Beste Grüße, Felix
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Der Dateianhang C4F7538B-349A-4BC5-945B-8151C002DBF8.jpeg existiert nicht mehr.
Wenn die Vergangenheit dunkle Geheimnisse verbirgt... ein Thriller aus dem Ruhrpott
Haldenfeuer: Alte Schuld. Düsterer Sog. Ein Psychothriller. Kein Entkommen.
Für Leser, die komplexe Gesellschafts-Thriller lieben, in denen die Spuren eines Verbrechens Jahrzehnte zurückreichen. HALDENFEUER ist eine Geschichte über alte Schuld, die über Generationen gärt, erzählt mit kühler Präzision und einem unbarmherzigen Sog.
Begleiten Sie Frank Köhler, Meike Elif Demir und Ben Brenner auf
dieser Jagd, die in Dortmund beginnt. Aber seien Sie gewarnt: Wenn man zu tief in
die Abgründe blickt, blicken die Abgründe auch zurück.
Euer Ralph (rup)
zu Beginn ganz einfach - es gab früher ein Geschäft von J.H. Schlamann in Minden - da auch ein Foto [Gäste sehen keine Links] - und wenn man genauer guckt, findet sich ein Goldschmiedemeister dieses Namens 1916 genannt - da (Mitte rechts) unter Auszeichnungen, für 50 Jahre Tätigkeit [Gäste sehen keine Links] - Quelle: Leipziger Uhrmacher-Zeitung / Die Uhrmacher-Woche
Die Hausnummer des Geschäfts in der Bäckerstr. könnte die Nr. 19 gewesen sein [Gäste sehen keine Links]
auch 1912 "Schlamann, Heinrich, Juwelier, Bäckerstr. 19" [Gäste sehen keine Links]
Anders noch in der Goldschmiede-Zeitung 1911 "Minden - Am 1. März konnte Herr Juwelier J. H. Schlamann sein 50jähriges Geschäftsjubiläum feiern . Das Geschäft besteht bereits seit 128 Jahren" [Gäste sehen keine Links]
Also noch ein Schnipsel 1936 ".... Silberwarenhandlung, feierte am 1. März ihr 75 jähriges Geschäftsjubiläum. Am 1. März 1861 übernahm Johann Heinrich Schlamann das Geschäft des Goldschmieds Mattenklodt [Anm.: das war dann noch vor Peter Carl Friedrich Wilhelm Mattenklodt, *1795], das bereits 1783 errichtet worden ist. Seit 1921 ist die Tochter des Gründers, Fräulein Henriette Schlamann, Inhaberin." (hatte ab 1908 schon Prokura) [Gäste sehen keine Links]
d.h. auf jeden Fall nach1861 und bis 1888 spätestens; da gab es dann ja das neue Reichsstempelgesetz mit 800 Halbmond Krone. Somit wohl eben in dem Zeitraum dazwischen gemacht.
Noch "Schlamann , Goldschmied , Obermeister (1885)" [Gäste sehen keine Links]
auf späteren Sachen findet sich J.H. Schlamann wohl als Vertreiber / Juwelier auch auf Silber von Koch & Bergfeld z.B.
Und im Wappen von Minden findet man - gekreuzte Schlüssel [Gäste sehen keine Links]
das Beschauzeichen - wenn Du in der Vorschau versuchst bis S. 743 hochzuscrollen, kommen sie da ev. [Gäste sehen keine Links]
Gruß
nux
Edit: @Silberpunze - könnte es sein, dass es auch irgendeinen Zusammenhang mit dem / den Schlamann(s) in Paderborn gibt?
vielen Dank für diese umfangreichen Informationen die sehr hilfreich sind.
Das Einzige was mich dabei etwas irritiert ist die Stadtpunze von Minden und zwar nur aus dem Grund, dass die 2 Schlüssel verkehrt herum sind. Vielleicht ein Fehler bei der Punzierung oder doch eine andere Bedeutung?
OK, da hier schon alles beantwortet wurde, von mir nur noch die kleine Ergänzung, dass es auch eine Kurzform des MZ gibt, nämlich [J.H.S.] und es gibt ein weiteres MZ in Schreibschrift [H.Schlamann.]
Silberpunze hat geschrieben: ↑Mittwoch 7. September 2022, 21:13
alles beantwortet
ev. nicht ganz - wie erklärt man denn, dass es ein richtig oder falsch herum bei Stadtmarken nicht immer so wirklich gibt? und warum?
und vllt. mir noch was zu den Paderborner Goldschmieden namens Schlamann ?
...abgesehen davon, dass mir das mit einem Mattenklodt in Minden vor 1800 (und dem bekannten dort) auch irgendwie , na ja, bissl seltsam vorkommt - war die Sippe nicht in Lippstadt/Umgebung?
ich möchte heute eine Schale vorstellen, die ich auktioniert habe, einerseits weil sie mir gut gefiel, andererseits weil ich nicht feststellen konnte woher sie kommt, aber ich war neugierig es zu erfahren.
Das Auktionshaus hatte in der Beschreibung nichts zu Alter und Herkunft geschrieben, sie weist, zumindest für mich, Rokoko-Elemente auf, ich vermute sie kommt aber aus dem 20. Jahrhundert.
Gepunzt ist sie mit einer nach links schauenden Dame und 800 darunter, einer Krone...
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sieht rückseitig auch gehämmert aus?
Ja, ist sie auch :blush: Ich hatte die Unterseite auch nochmal aus der Nähe fotografiert, aber aufgrund des schlechten Lichts sieht man den Dekor nicht/schlecht.
Ich hatte einer Kollegin von der Schatzkiste im Netz erzählt und sie hatte zu Hause noch ein Schmuckstück aus dem Nachlas ihrer Mutter und freut sich über Informationen
Es ist ein Armreif aus Silber, der 22 ct vergoldet ist - Durchmesser 5,5 cm x 6 cm und Breite 1,2 cm. Er hat ein kleines Sicherungskettchen.
Innen sind einmal 2 und einmal 4 Punzierungen zu finden - s. Fotos
Kann jemand Infornationen zu Alter, Herkunft und Hersteller geben ?
20240914_101313-1280x1280.jpg...
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Vielen Dank, immer wieder eine Freude von euch zu lesen 👍
Hallo,
ich habe ein Erbstück von meiner Oma bekommen, eine kleine (wie ich glaube) Keramikvase. Die Vase ist 21 cm hoch und hat einen Umfang von 35 cm, auf der Unterseite ist ein Zeichen und Zahlen. Vom Alter her müßte sie so aus den 1920-1940 Jahren sein. Entweder könnte sie aus dem Osten stammen (meine Oma stammte aus Dresden) oder auch aus Frankreich, da dort Verwandte wohnten, die ihr die Vase evtl. geschenkt haben. Wäre schön wenn ich die Herkunft herausbekommen könnte. Danke für Tipps!...
Guten Morgen
Kennt sich hier jemand mit asiatischem Porzellan aus? Würde mich wunder nehmen wie alt, woher und was es ungefähr wert habe könnte..
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Hallo :slightly_smiling_face:
nun - 15. Jh. würde ich dabei auch auch nicht annehmen. Man kann aber - als Laie und nur von (unscharfen Lampenlicht-) Fotos sowie ohne tatsächlich bekannte Provenienz - nichtmal unterscheiden, ob diese Ming-Imitationsmarke nun Ende 19. oder Ende 20. Jh. ist. Oder irgendwas dazwischen. Bei der nicht gerade geraden Form, Scherben so aber nicht zu beurteilen, kann das schon etwas älter als ganz modern sein. Müsste eher wer in die Hand nehmen können, der sich da...
dieses Mal ein Flohmarktfund, eine Schreibtischlampe, die wohl so manche Metaporphose erlebt hat. Geputzt hab ich sie noch nicht, aber es müsste Chrom sein, woraus der Corpus besteht.
Die Leuchtmittelhalterung müsste neueren Datums sein, da dort auch neue Energiesparlampen reinpassen. Das zweiadrige Stromkabel ist wohl schon lange nicht das originale, aber vielleicht ja der Stecker. Der wurde meinen Recherchen nach bis zur Mitte der 1970er verwandt.
Und wie es der Zufall so will, habe...
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KI bei Schatzkisteimnetz
Tja wir gehen halt mit der Zeit - oder vielmehr werden gegangen. :')
Die Lampe habe ich nochmals unverbeult gefunden. Aber leider gibt's auch dort keinen Hinweis zur Herkunft.
Wie die Palatte mit Samtbezug hält ist natürlich nicht zu erkennen.
Mich lassen so ein paar Dinge an Osteuropa Midcentury denken, aber vielleicht liege ich auch komplett falsch: Stecker, weiße oder zumindest helle Kunststofffassung, die wahrscheinliche Verwendung von Aluminium und wenn...
Wenn die Vergangenheit dunkle Geheimnisse verbirgt... ein Thriller aus dem Ruhrpott
Haldenfeuer: Alte Schuld. Düsterer Sog. Ein Psychothriller. Kein Entkommen.
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Euer Ralph (rup)