H.Landmann hat geschrieben: ↑Samstag 3. Juli 2021, 10:02
Für russisches Silber fehlen die Stadtmarke bzw, die Kokoshnik Marke, daher müsste der Ring eher nach Weißrussland oder in das Baltikum zu verorten sein.
- ??? weil, was ist dass denn da zwischen dem A und dem Ш - das sieht mir doch glatt nach St. Petersburger gekreuzten Ankern mit Zepter aus? :smirk:
Timur2811. hat geschrieben: ↑Samstag 3. Juli 2021, 12:48
Das I.I ist kein I sondern ein I.P, d.h. im russischen I.R und was A Щ ist weiß ich immer noch net..
Timur, ich habe Dir bisher nicht geantwortet, weil ich mir mit der Punzierung nicht sicher bin. Es gab in St. Petersburg einen Beschaumeister mit АШ, den findest Du dort in der Liste
[Gäste sehen keine Links] - bei Postnikova-Loseva (1191, 1192) steht aber noch 'nicht identifiziert'. Da keine Jahreszahl vorhanden ist, kann man aber auch die Beschau sowieso nicht mit der Zeit der Aktivität eines Meisters abgleichen. Und eben auch zu dem Meisterzeichen - das muss ja nicht Kyrillisch sein; das könnten - gerade in St.P. - auch lateinische Initialen sein.
Nur - in der mir zur Verfügung stehenden Literatur findet sich weder/noch irgendeine Meistermarke, beginnend mit I, einem mittigen Punkt und einem passenden Buchstaben dahinter (F, I, P, R, B ) sowie auch solch einem Umriss, welche zeitlich zu der vllt. anzunehmenden aufgezeigten Beschau passen könnte. Damit bleibt die Stempelung für mich unsicher und damit auch, ob der Ring aus der vllt. möglichen Zeit der Beschau sein kann. Übrigens - ist der Ring vergoldet, oder ist das die Beleuchtung?
Gruß
nux