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Hallo zusammen,
bei einer Wohnungsauflösung bin ich zu mehreren schönen Orientteppichen gekommen, die nun leider in meinem Keller lagern. Ich würde sie evtl. verkaufen wollen, wenn man denn überhaupt noch etwas dafür bekommt. In diesem Beitrag geht es um einen Orientteppich mit langem, weichen Flor in einer Größe von 190x124cm. Da Bilder mehr sagen als 1000 Worte möchte ich euch diese nicht vorenthalten und freue mich über nähere Informationen und evtl. einer Werteinschätzung zu diesem Teppich.
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IMG_8891.png (139.22 KiB) 505 mal betrachtet
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Der sieht aus, als wäre er noch einiges Wert. Gehe zu einem Teppich-Händler und verhandel einen guten Preis dafür. Er kann dir mehr über den eigentlichen Wert sagen. Lg Kristian
Roxie100 hat geschrieben: ↑Samstag 16. Mai 2020, 12:24
Gehe zu einem Teppich-Händler
das ist da, wo @SpeedCore vermutlich ist - nicht so ganz einfach - da gibt es m.W. nicht so viele/rechte Möglichkeiten
SpeedCore hat geschrieben: ↑Donnerstag 14. Mai 2020, 17:27
wenn man denn überhaupt noch etwas dafür bekommt.
Einen regionalen Tipp aber daher dazu - ev. mal die da fragen [Gäste sehen keine Links]
Zu dem Typ kann man das lesen "Zanjan-, Zendjan- od. Zenjan-Teppiche, handgeknüpfte Teppiche aus Zanjan im nordwestl. Iran (Hauptstadt des Khamsehbezirks). Sie werden in den umliegenden Dörfern von Kurden geknüpft. Sie haben symmetrische Knoten und sind oft vom Design der Bidjar-Teppiche beeinflusst." [Gäste sehen keine Links]
Dahinter steht auch 'vecchio', also alt (?) - ansonsten annodato a mano in pura lana - handgeknüpft in reiner Wolle
aber vllt. meldet sich inzwischen auch noch @nilpferd dazu und kann seinen ersten Eindruck sagen
erstmal die Schreibweise ist - wie bei so vielen aus einem anderen Schriftformat übersetzten Sachen eigentlich Geschmackssache. Die im Iran vorwiegend gesprochenen Sprachen Farsi und Purdu haben eine Konsonantenschrift, da ergeben sich die Vokale aus dem Zusammenhang.
Deshalb ist von Zandjan bis Senjan alles gleich richtig oder falsch.
Bei uns wird häufig Sandjan oder Sendjan verwendet.
Es ist für mich eines der spannendsten Knüpfgebiete Persiens. Sandjan ist eigentlich nur ein Schnarchdorf auf halben Weg zwischen Teheran und Täbris, aber hier treffen sich drei/vier gestalterische Einflussgebiete (Bidjar, Hamadan, Goltogh, Azerbeijan), weswegen Teppiche von dort einen sehr unterschiedlichen Charakter haben können. Bei dem gezeigten Stück ist der Bidjar-Einfluss klar erkennbar. In der Literatur heisst es an mancher Stelle etwas abfällig, dass sie aussehen wie gewollt und nicht gekonnt; trotzdem auch, dass ein guter Sandjan immer noch besser ist, als ein schlechter Bidjar.
Mir gefällt der Teppich sehr gut. Wie immer muss ich einschränkend sagen, dass nur von den Fotos alleine keine seriöse Einschätzung möglich ist, man muss das Ding einfach begrabbeln, die Festigkeit und den Fettgehalt der Wolle spüren etc.
Ein Alter von 60-80 Jahren scheint mir plausibel.
Ein Wermutstropfen für nachfolgende Generationen könnte sein, dass die Wolle des Teppichs wahrscheinlich nicht mit Naturfarben gefärbt wurde. Für schwarz wurde schon seit Mitte des 19. Jhdts. oft eine Chrombasis verwendet. Da könnte es sein, dass sich die schwarze Wolle im Spiegel nach ca 100-130 Jahren auflöst. (Bitte die Konjunktive beachten!)
In meinem Lieblingsauktionshaus wurde in den letzten Jahren nur ein an Motiv und Größe vergleichbares Stück für knapp 300 € verkauft.
Leider gibt der Markt momentan (und wahrscheinich auch noch auf längere Sicht) nicht viel mehr her.
Viele Grüße,
Martin
Si vis amari, ama!
Ceterum censeo AFD esse delendam!
Sehr geehrte Community, ich habe aus dem Nachlass meiner Tante einige Ölgemälde, Radierungen und Aquarellzeichnungen vermacht bekommen und würde gerne mit Eurer Hilfe einige Bestimmungen vornehmen. Angefangen mit diesem Stück hier. Trotz dessen, dass die Signatur wirklich gut zu lesen ist, würde ich liebend gern etwas mehr zum Maler herausfinden. B. Schindler, die Jahreszahl müsste irgendwas um eine 1911 herum sein. Zum Maler selbst habe ich Null Komma nichts gefunden. Ich bedanke mich schon...
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Hallo, glaube nicht oder nur bedingt, dass das vorne wirklich ein A sein könnte, noch die beiden Signaturen irgendwelche Gemeinsamkeiten außer dem Nachnamen haben. Ebensowenig wie die Gemälde, außer dass es beides Porträts sind - denn die Malweise ist sehr verschieden. Das hier vermutlich rel. dünn lasiert und ziemlich gekonnt. Nochmal: bitte mehr Info - woher die Tante, also wo hat sie wann so rumgelebt. Bildmaße. Rückseite. Gruß nux
Hallo das Bild ist aus dem Nachlass miner Mutter, leider kann ich weder den Künstler noch den wert einschätzten. Vielleicht hat ja einer eine Idee Besten dank im voraus Masse komplett mit Rahmen Breite 38 cm Höhe mit rahmen 35 cm komplett ohne Rahmen breite 20cm höhe 16 cm
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Super Lins Daraus Mohr zu lesen ist echt ne Kunst Dem kann ich mich nur anschließen! Erstaunlich! 👍
Hallöchen, ich muss leider mein Elternhaus ausräumen. Da stehen auch ein paar alte Möbel. Ich weiß, dass die teilweise auch schon geerbt wurden und dementsprechend schon was länger in Familienbesitz sind. Ich hab selbst leider keine Verwendung und würde die am liebsten verkaufen. Allerdings haben mir schon zwei Antiquitätenhändler abgesagt, da die kein Interesse haben. Jetzt frag ich mich was ich machen soll. Sind die Sachen noch was Wert? Soll ich sie am besten selbst probieren über Ebay zu...
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Hallo ! Ich habe eine Puppensammlung geerbt und versuche etwas über die verschiedenen Puppen herauszufinden. Bei diesen 2 auf den Bildern habe ich noch nichts gefunden. Vielleicht kann mir jemand hier helfen? Scheint Porzellan zu sein.... Danke in Voraus! LG,Caroline
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Liebes Forum, ich habe diese zwei Tiere von meiner Großmutter bekommen. Katze oder Bär ist ca 30 cm, der Bär ca 45 cm groß. Vielen Dank im Voraus vielleicht hat jemand eine Idee!
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Mein Tipp wäre auch sich an ein seriöses Auktionshaus zu wenden - das müssen nicht immer die ganz großen sein, die ohnehin zumeist das Möbelgeschäft weitgehend aufgegeben haben. Ersteinschätzungen finden in der Regel kostenlos statt. Ich sehe für einige Stücke jedenfalls auch auf dem Auktionsmarkt Verkaufsmöglichkeiten, wenngleich natürlich nicht für die Preise der 1990er. Insbesondere auch Vitrinen werden nach wie vor gesucht.
Wenn die Vergangenheit dunkle Geheimnisse verbirgt... ein Thriller aus dem Ruhrpott
Haldenfeuer: Alte Schuld. Düsterer Sog. Ein Psychothriller. Kein Entkommen.
Für Leser, die komplexe Gesellschafts-Thriller lieben, in denen die Spuren eines Verbrechens Jahrzehnte zurückreichen. HALDENFEUER ist eine Geschichte über alte Schuld, die über Generationen gärt, erzählt mit kühler Präzision und einem unbarmherzigen Sog.
Begleiten Sie Frank Köhler, Meike Elif Demir und Ben Brenner auf
dieser Jagd, die in Dortmund beginnt. Aber seien Sie gewarnt: Wenn man zu tief in
die Abgründe blickt, blicken die Abgründe auch zurück.
Euer Ralph (rup)