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Neo(?)-Kubist mit griechischer Mythologie
Verfasst: Montag 1. Juni 2026, 19:37
von Schmidtchen
Ja ob das ein Lorbeerkranz ist, habe ich auch überlegt.
Oder ob das nur hinter ihm ist...
Neo(?)-Kubist mit griechischer Mythologie
Verfasst: Montag 1. Juni 2026, 19:38
von gudrund
Gerade lese ich, das der Gott Apoll immer den Lorbeerkranz trug....dann hatte mein Mann doch eher recht...
nee. hinten steht so eine kleine Pflanze auf dem Fensterbrett, aber das scheint schon ein Kranz zu sein.
Neo(?)-Kubist mit griechischer Mythologie
Verfasst: Montag 1. Juni 2026, 22:25
von thalasseus
Guten Abend zuammen,
ich denke, dass ihr da richtig liegt. Zumindest als Anspielung hat das sicher eine mythologische Komponente, mit dem Kranz und dem Kind (?) mit Flöte.
Vielleicht war der Künstlerperson diese Geschichte bzw. 'Bearbeitung' im Kopf:
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Vorstellbar wäre das auch als leicht ironisches Selbstportrait und/oder Künstler-Allegorie, à la: wenn die Kunst/der Genius schläft, entschwinden die Musen, oder ähnlich. Vielleicht gibt es darüber hinaus noch eine persönliche Geschichte??
Ganz schön jedenfalls:)
Es grüßt, thal
Neo(?)-Kubist mit griechischer Mythologie
Verfasst: Montag 1. Juni 2026, 23:07
von AnnetteK
thalasseus hat geschrieben: ↑Montag 1. Juni 2026, 22:25
dem Kind (?) mit Flöte.
Stimmt, könnte eine Putte sein.
Den Lorbeerkranz dachte ich als Zeichen für einen Dichter,
über die Arbeit eingeschlafen.
Dort ist noch so ein Bild, mit wachem Dichter
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Was für eine schreckliche Signatur. Es sollte eine Verordnung geben die die Leute dazu verpflichtet
ihre Namen ordentlich unter die Gemälde zu schreiben.
Neo(?)-Kubist mit griechischer Mythologie
Verfasst: Dienstag 2. Juni 2026, 08:09
von gudrund
Der "Apollo" hat ja auch ein Buch im Schoß, ich dachte allerdings eher als Zeichen seiner Weisheit.....ist schon alles sehr rätselhaft, warum z.B. die Leiter?
Mein Mann fand das Bild so scheußlich, dass ich es verpackt hatte, und er es dann im "Heizungsraum" hinter Fahrrädern versteckt hat. Da bin ich völlig unverhofft gerade erst wieder drauf gestoßen, sonst hätte ich es schon mal vorher hier vorgestellt.
Da sieht man, wie verschieden die Geschmäcker sind, ich fand es interessant und nicht schlecht. Für ihn war so ziemlich alles nach 1900 eher nichts, der Poussin hätte ihm schon eher gefallen....
Das mit der deutlichen Unterschrift auf der Rückseite habe ich auch schon mal "gefordert". Sind die alle so eingebildet, dass sie meinen, jeder muss sie kennen? Einfach grässlich......
Neo(?)-Kubist mit griechischer Mythologie
Verfasst: Dienstag 2. Juni 2026, 08:23
von Krimskrams
AnnetteK hat geschrieben: ↑Montag 1. Juni 2026, 23:07
Was für eine schreckliche Signatur. Es sollte eine Verordnung geben die die Leute dazu verpflichtet
ihre Namen ordentlich unter die Gemälde zu schreiben.
Hallo!
Das denke ich auch oft, aber andererseits wären dann sicher viele interessante Bilder der Schatzkiste verborgen geblieben

.
ich finde ja die Schreibweise der Signatur hier sieht der des späteren Picasso ähnlich (nur noch undeutlicher) - der schräge Strich am Anfang, das i (ohne Punkt), der Krakel in der Mitte, die 2 Striche am Schluss, die Unterlinie... Vielleicht eine Anspielung oder Art Hommage (1973 ist er gestorben) - oder doch zu weit hergeholt und Zufall...
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Lg Krimskrams
Neo(?)-Kubist mit griechischer Mythologie
Verfasst: Dienstag 2. Juni 2026, 08:29
von gudrund
Hätte dieser Johann Georg Müller nicht immer mit Vornamen in einem Kreis signiert, hätte ich dem das glatt zugeschrieben. Der hat nämlich auch viele Tische, Krüge und ähnliche Nasen gemalt...
Neo(?)-Kubist mit griechischer Mythologie
Verfasst: Dienstag 2. Juni 2026, 09:53
von thalasseus
Krimskrams hat geschrieben: ↑Dienstag 2. Juni 2026, 08:23
ich finde ja die Schreibweise der Signatur hier sieht der des späteren Picasso ähnlich
Absolut. Ich musste auch an die Suite Vollard mit ihren z.T. lorbeerbekränzten (Künstler-)Gestalten denken.
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Denke, dieser Mensch kannte ihren/seinen Picasso (gestorben 1973..) schon ganz gut...
Ich hatte gehofft, bei den Grafiken oder den auch schon früh und oft publizierten Zeichnungen ein mögliches Vorbild zu finden, bislang aber ohne Erfolg.
Der lorberbekränzte Künstler, Dichter, Sänger -- das ist ja auch so ein richtiger Dauerbrenner, die (Selbst-)Stilisierung als (göttlich) inspieriertes Genie usw. Davon ist noch sehr viel in der Art und Weise drin, wie heute Kunst und Kunstschaffende betrachtet werden, trotz der ganzen Versuche, dieses Kult-Mäßige bloßzustellen, da war Banksy nicht der erste. Aber das gehört jetzt eigentlich in den Nachbar-Thread mit den flämischen Fischgen..
